Cornflakes, Softdrinks, Süßkram – und der Oberschenkel sieht im MRT plötzlich aus wie ein Wagyu-Steak.
Eine neue US-Studie zeigt: Wer viele hochverarbeitete Lebensmittel isst, lagert offenbar mehr Fett direkt in den Muskeln ein.
Besonders auffällig war der Fall einer 62-jährigen Frau, deren Ernährung zu 87 Prozent aus ultrahochverarbeiteten Produkten bestand. Ihr MRT zeigte eine starke „Marmorierung“ der Oberschenkelmuskulatur – also feine Fettstreifen zwischen den Muskelfasern.
Warum das problematisch ist
Dieses sogenannte intramuskuläre Fett verschlechtert die Muskelqualität. Die Folge: schwächere Muskeln, mehr Belastung für die Gelenke und ein erhöhtes Risiko für Kniearthrose.
Brisant: Die Betroffenen hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung noch keine sichtbaren Arthrose-Anzeichen.
Das Ergebnis der Studie
Untersucht wurden 615 Erwachsene. Das Ergebnis war klar:
Je höher der Anteil an Fertigprodukten in der Ernährung, desto mehr Fett fand sich in den Oberschenkelmuskeln – und zwar unabhängig von der Kalorienmenge.
Was hilft?
Experten raten zu:
- weniger Softdrinks und Fertigprodukten
- mehr frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln
- Krafttraining und gelenkschonender Bewegung wie Crosstrainer
Fazit
Die Studie beweist keinen direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang, zeigt aber einen deutlichen Trend:
Fertigessen macht offenbar nicht nur dick – es kann sogar die Muskeln verfetten.

