Österreichs 2. Liga aktuell: Das ist neu bei allen 16 Vereinen

Österreichs 2. Liga aktuell: Das ist neu bei allen 16 Vereinen

Veröffentlicht

Mittwoch, 07.10.2026
von Red. TB

Auch Österreichs 2. Liga kehrt am kommenden Wochenende aus der langen Länderspielunterbrechung zurück.

Die Ausgangslage verspricht Spannung. Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz führt nach sieben Runden mit 18 Punkten vor First Vienna mit 16 Zählern. Dahinter folgen der FAC sowie SKU Amstetten.

Die aktuell interessanteste Personalentwicklung gibt es allerdings in Salzburg: Austria Salzburg lässt gleich drei bekannte vereinslose Profis mittrainieren und könnte seinen Kader noch einmal verstärken.

Gleichzeitig stehen am Wochenende mehrere richtungsweisende Begegnungen an.

Austria Salzburg: Drei prominente Spieler im Probetraining

Die interessanteste aktuelle Personalnachricht der 2. Liga kommt von Austria Salzburg.

Mit Jonathan Scherzer, Marcel Schantl und Luca Kronberger trainieren derzeit drei bekannte österreichische Profis beim Traditionsverein mit.

Alle drei sind derzeit vereinslos und damit grundsätzlich auch außerhalb der regulären Transferperiode verpflichtbar.

Beim 3:3 in einem Testspiel gegen Hertha Wels kamen die drei Trainingsgäste bereits zum Einsatz.

Besonders Luca Kronberger machte unmittelbar auf sich aufmerksam. Er erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1.

Noch ist keine Verpflichtung bestätigt.

Die Tatsache, dass gleich drei Spieler mit Bundesliga- beziehungsweise Profierfahrung getestet werden, zeigt allerdings, dass Austria Salzburg offenbar über eine Verstärkung des Kaders nachdenkt.

Sportlich steht am Samstag das Heimspiel gegen den FAC an.

Austria hält nach sieben Runden bei zehn Punkten und könnte sich mit einem Erfolg weiter in Richtung Spitzengruppe bewegen.

Blau-Weiß Linz: Tabellenführer muss nach Amstetten

Blau-Weiß Linz bleibt die Mannschaft, die es in der 2. Liga zu schlagen gilt.

Der Bundesliga-Absteiger hat sechs seiner ersten sieben Spiele gewonnen und führt mit 18 Punkten die Tabelle an.

Besonders beeindruckend ist das Torverhältnis: 20 erzielte Treffer stehen lediglich vier Gegentoren gegenüber.

Nun wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe.

Am Freitag gastiert Blau-Weiß beim SKU Amstetten.

Amstetten steht selbst im oberen Tabellendrittel und hat in dieser Saison offensiv bereits mehrfach überzeugt.

Für Blau-Weiß ist das Spiel deshalb ein wichtiger Test, ob die Mannschaft ihre derzeitige Dominanz auch nach der langen Unterbrechung fortsetzen kann.

Eine neue größere Personalentscheidung wurde in den vergangenen Stunden nicht bekannt.

First Vienna: Verfolger will Druck auf Blau-Weiß erhöhen

Die Vienna ist der erste Verfolger des Tabellenführers.

Nach sieben Runden stehen 16 Punkte auf dem Konto.

Vor der Länderspielpause gewann die Mannschaft vier Ligaspiele hintereinander und präsentierte sich entsprechend formstark.

Am Freitagabend kommt der SKN St. Pölten auf die Hohe Warte.

Die Vienna könnte mit einem Sieg zumindest vorübergehend die Tabellenspitze übernehmen beziehungsweise den Druck auf Blau-Weiß Linz weiter erhöhen.

Zusätzliche Aufmerksamkeit genießt bereits das Cup-Achtelfinale gegen Rapid Wien Ende Oktober. Das Interesse an diesem Duell ist enorm.

Zunächst zählt aber ausschließlich die Liga.

FAC Wien: Schwierige Reise zu Austria Salzburg

Der FAC steht nach sieben Spielen bei 13 Punkten und befindet sich damit mitten in der Spitzengruppe.

Vor der Pause setzten die Floridsdorfer mit dem 4:0 gegen Liefering ein deutliches Zeichen.

Nun wartet allerdings ein unangenehmes Auswärtsspiel bei Austria Salzburg.

Die Salzburger besitzen viel Offensivqualität und prüfen derzeit sogar weitere Verstärkungen.

Für den FAC geht es darum, den Kontakt zu Blau-Weiß Linz und First Vienna nicht abreißen zu lassen.

SKU Amstetten: Jetzt kommt der Tabellenführer

Für Amstetten beginnt die Liga unmittelbar mit einem echten Härtetest.

Blau-Weiß Linz kommt am Freitag ins Mostviertel.

Die Mannschaft hat bislang zwölf Punkte gesammelt und dabei bereits 14 Tore erzielt.

Während der Unterbrechung testete Amstetten gegen Bundesliga-Klub SV Ried. Das Spiel endete nach einem offenen Schlagabtausch 3:3.

Dass Amstetten auch gegen höherklassige Gegner offensiv gefährlich sein kann, wurde dabei erneut sichtbar.

Nun bietet sich die Gelegenheit, auch dem Tabellenführer Probleme zu bereiten.

Young Violets: Nachwuchs der Austria überraschend weit vorne

Austria Wiens zweite Mannschaft gehört bisher zu den positiven Überraschungen der Saison.

Vier Siege aus sieben Spielen und zwölf Punkte bedeuten eine starke Ausgangsposition.

Zuletzt gewannen die Young Violets das Nachwuchsduell gegen Rapid II deutlich mit 4:1.

Am Wochenende geht es nach Kapfenberg.

Auf dem Papier treffen dabei zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlicher Ausgangslage aufeinander: Austria II befindet sich im oberen Tabellenbereich, während Kapfenberg dringend Punkte benötigt.

Da die Young Violets nicht in die Bundesliga aufsteigen können, steht weiterhin die Entwicklung der Spieler im Mittelpunkt.

Sportlich ist der bisherige Saisonverlauf trotzdem bemerkenswert.

Wacker Innsbruck: Cup-Derby wirft bereits seine Schatten voraus

Beim FC Wacker Innsbruck gibt es eine aktuelle organisatorische Nachricht.

Der Verein hat die Ticketinformationen für das große Cup-Achtelfinale gegen die WSG Tirol veröffentlicht.

Am 28. Oktober kommt es im Tivoli zum Tiroler Derby.

Das Interesse dürfte enorm sein.

Zuvor muss Wacker allerdings in der 2. Liga bestehen.

Am Samstag geht es auswärts gegen Rapid II.

Der Aufsteiger aus Innsbruck hat nach sieben Runden bereits elf Punkte gesammelt und damit einen überzeugenden Start in den Profifußball hingelegt.

Das 2:2 gegen Sturm Graz II unmittelbar vor der Pause war dennoch ärgerlich, weil Wacker bereits mit 2:0 geführt hatte.

Jetzt soll in Wien wieder ein Sieg folgen.

FC Liefering: Sturm II kommt nach Salzburg

Liefering steht nach sieben Spielen bei zehn Punkten.

Die junge Mannschaft hat erneut eine Saison mit großen Leistungsschwankungen begonnen.

14 eigene Treffer zeigen die offensive Qualität.

15 Gegentore verdeutlichen gleichzeitig das Problem.

Vor der Pause setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage beim FAC. Anschließend verlor Liefering ein Testspiel gegen die WSG Tirol mit 0:1.

Am Samstag wartet nun Sturm Graz II.

Damit treffen zwei der offensiv ausgerichtetsten Nachwuchsmannschaften des österreichischen Profifußballs aufeinander.

Ein torreiches Spiel wäre angesichts der bisherigen Saisonverläufe keine Überraschung.

Schwarz-Weiß Bregenz: Auswärts in Wels

Bregenz steht nach sieben Runden bei zehn Punkten.

Die Vorarlberger haben bereits gezeigt, dass sie mit stärkeren Teams mithalten können.

Vor der Pause ging das Auswärtsspiel beim SKN St. Pölten allerdings knapp mit 1:2 verloren.

Nun geht es nach Wels.

Neben der Liga gibt es für Bregenz bereits ein weiteres großes Thema: Im Cup-Achtelfinale wartet Ende Oktober Red Bull Salzburg.

Für Verein und Fans ist dieses Spiel eines der Highlights des Herbstes.

Zunächst soll in der Liga weiter gepunktet werden.

SKN St. Pölten: Härtetest auf der Hohen Warte

St. Pölten reist am Freitag zu First Vienna.

Nach einem schwierigen Saisonstart hat sich die Mannschaft zuletzt stabilisiert.

Vor der Pause gelangen Siege gegen Liefering und Schwarz-Weiß Bregenz.

Mit neun Punkten befindet sich der SKN allerdings weiterhin nur im Mittelfeld.

Bemerkenswert bleibt die defensive Bilanz. St. Pölten kassierte in den ersten sieben Ligaspielen nur wenige Gegentore.

Die Offensive produzierte allerdings ebenfalls vergleichsweise wenige Treffer.

Bei der Vienna wird deshalb vor allem entscheidend sein, ob der SKN offensiv genügend Gefahr entwickeln kann.

Admira Wacker: Wiedergutmachung nach bitteren Testspielergebnissen

Die Admira hatte vor der Pause sportlich wenig Grund zur Freude.

Beim Tabellenführer Blau-Weiß Linz verlor die Mannschaft mit 0:3.

Während der Unterbrechung folgte im Test gegen Austria Wien sogar eine 1:6-Niederlage.

Natürlich besitzen Testspielergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft.

Trotzdem zeigen die letzten beiden Partien, dass die Mannschaft defensiv wieder stabiler werden muss.

Am Sonntag empfängt Admira den ASK Voitsberg.

Für die Südstädter ist das eine wichtige Gelegenheit, den Neustart erfolgreich zu gestalten.

ASK Voitsberg: Mit Selbstvertrauen in die Südstadt

Voitsberg sammelte vor der Pause wichtige Punkte.

Gegen Austria Salzburg gewann die Mannschaft mit 2:1.

Damit verbesserte sich der ASK auf neun Punkte.

Nun folgt das Auswärtsspiel bei Admira Wacker.

Angesichts der jüngsten Probleme der Admira könnte sich für Voitsberg eine interessante Gelegenheit bieten.

Für den Verein bleibt das zentrale Ziel, sich dauerhaft in der 2. Liga zu etablieren.

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Voitsberg in dieser Spielklasse konkurrenzfähig ist.

Sturm Graz II: Nächster Offensivschlagabtausch?

Sturm II gehört zu den unterhaltsamsten Mannschaften der Liga.

15 Tore nach sieben Spielen sind ein starker Wert.

18 Gegentore sind allerdings ebenso auffällig.

Vor der Pause holten die jungen Grazer beim 2:2 gegen Wacker Innsbruck nach einem 0:2-Rückstand noch einen Punkt.

Jetzt wartet auswärts der FC Liefering.

Damit treffen zwei Nachwuchsteams aufeinander, deren Schwerpunkt eindeutig auf offensivem Fußball und Spielerentwicklung liegt.

Für Sturm II geht es darum, die defensive Fehlerquote zu reduzieren.

Rapid II: Wacker Innsbruck kommt nach Hütteldorf

Rapid II benötigt nach der Pause dringend ein Erfolgserlebnis.

Nach sieben Runden stehen lediglich sechs Punkte zu Buche.

Fünf Begegnungen gingen bereits verloren.

Besonders schmerzhaft war unmittelbar vor der Pause das 1:4 gegen die zweite Mannschaft von Austria Wien.

Während der Unterbrechung spielte Rapid II 2:2 gegen die zweite Mannschaft von Zbrojovka Brünn. Dabei erhielten zahlreiche junge Spieler Einsatzzeit.

Nun kommt Wacker Innsbruck nach Wien.

Das Spiel findet am Samstag um 15.30 Uhr statt.

Für Rapid II wäre ein Sieg wichtig, um den Abstand zum Tabellenkeller wieder zu vergrößern.

Hertha Wels: Punkte werden dringend benötigt

Für Hertha Wels ist die erste Saisonphase im Profifußball schwierig verlaufen.

Nach sieben Spielen stehen vier Punkte auf dem Konto.

Insbesondere defensiv besteht Verbesserungsbedarf.

17 Gegentore zeigen, dass Fehler auf diesem Niveau deutlich konsequenter bestraft werden als in den unteren Spielklassen.

Im jüngsten Ligaspiel gegen First Vienna ging Wels zunächst sogar in Führung, verlor am Ende aber mit 1:3.

Während der Unterbrechung gab es nun ein 3:3 gegen Austria Salzburg.

Am Wochenende wartet Schwarz-Weiß Bregenz.

Für Wels beginnt damit bereits eine wichtige Phase im Kampf um den Klassenerhalt.

Kapfenberger SV: Tabellenletzter unter Druck

Noch schwieriger ist die Situation für Kapfenberg.

Nach sieben Runden stehen lediglich drei Punkte auf dem Konto.

Sechs Spiele wurden verloren.

Das Problem liegt dabei weniger in der Offensive als in der Defensive.

Beim spektakulären 3:4 gegen Amstetten erzielte der KSV drei Treffer und ging trotzdem ohne Punkt vom Platz.

Nun kommen die Young Violets nach Kapfenberg.

Der KSV benötigt dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht schon früh den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren.

Das Spitzenspiel: Amstetten gegen Blau-Weiß Linz

Aus sportlicher Sicht gehört das Duell zwischen Amstetten und Blau-Weiß Linz zu den interessantesten Partien der achten Runde.

Blau-Weiß reist als Tabellenführer an.

Amstetten hat allerdings bereits gezeigt, wie gefährlich seine Offensive sein kann.

Gleichzeitig wartet die Vienna auf einen Ausrutscher des Tabellenführers.

Schon am Freitag könnte sich das Bild an der Spitze damit verändern.

Austria Salzburg könnte auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden

Der spannendste Vorgang abseits des Spielbetriebs bleibt derzeit Austria Salzburg.

Mit Jonathan Scherzer, Marcel Schantl und Luca Kronberger befinden sich drei erfahrene Spieler im Probetraining.

Da sie vereinslos sind, besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Verpflichtung auch nach Ende des regulären Transferfensters.

Ob Austria tatsächlich einen, mehrere oder keinen der drei Spieler verpflichtet, ist noch offen.

Sportlich wäre insbesondere Kronberger eine interessante Verstärkung. Der Offensivspieler hat bereits Erfahrung auf höherem österreichischem Niveau gesammelt und traf auch im jüngsten Test unmittelbar.

Die kommenden Tage dürften zeigen, ob aus dem Probetraining konkrete Verträge entstehen.

Fazit

In Österreichs 2. Liga beginnt nach der langen Unterbrechung eine besonders interessante Phase.

Blau-Weiß Linz hat sich zunächst als stärkste Mannschaft etabliert, doch First Vienna liegt nur zwei Punkte zurück. FAC und Amstetten befinden sich ebenfalls in Reichweite.

Im Mittelfeld bleibt die Liga extrem eng.

Besonders aufmerksam verfolgt werden dürfte in den kommenden Tagen Austria Salzburg. Drei vereinslose Profis gleichzeitig im Training sind ein deutliches Signal, dass der Klub seinen Kader möglicherweise noch einmal verstärken möchte.

Wacker Innsbruck richtet einen Teil des Blicks bereits auf das große Tiroler Cup-Derby gegen die WSG, muss zuvor aber seine starke Zweitligasaison fortsetzen.

Am anderen Ende der Tabelle wächst der Druck auf Hertha Wels und vor allem Kapfenberg.

Damit besitzt die achte Runde alles, was diese 2. Liga bislang auszeichnet: Traditionsvereine, junge Entwicklungsmannschaften, einen engen Aufstiegskampf und einen Tabellenkeller, in dem bereits jeder Punkt von Bedeutung ist.

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SeppH (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Mittwoch, 07.10.2026

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