Goldfund auf der Baustelle

Goldfund auf der Baustelle

Veröffentlicht

Samstag, 15.08.2026
von Red. TB

Ein ganz normaler Arbeitstag, ein bisschen Erde, ein paar Rohre – und plötzlich liegen da Goldbarren im Millionenwert. Genau so soll es einem 18-jährigen Bauarbeiter im belgischen Dendermonde ergangen sein. Gemeinsam mit Kollegen stieß der junge Mann bei Arbeiten unter einem alten Brauhaus auf einen versteckten Schatz im Wert von rund **neun Millionen Euro**.

Die Barren waren offenbar nicht besonders dekorativ präsentiert, sondern ziemlich pragmatisch in einer Plastiktüte in einer zugemauerten Wand versteckt. Schatzkarte? Fehlanzeige. Piratenskelett? Ebenfalls nicht. Stattdessen: Abwasserrohre, Fundament und dann plötzlich Gold.

Da drängt sich natürlich eine Frage auf: **Ist das etwa das lange gesuchte TGI-Gold?**

Falls ja, dürfte die Schatzsuche denkbar unspektakulär geendet haben. Kein Geheimbund, keine jahrzehntelange Expedition, kein Indiana Jones – sondern ein 18-Jähriger bei einem seiner ersten Arbeitseinsätze.

Der Finder namens Kobe wollte eigentlich nur dabei helfen, Rohre zu verlegen. Nachdem das Team auf einen alten, zugemauerten Kellerbereich gestoßen war, kamen zunächst Münzen und anschließend Goldbarren zum Vorschein. Irgendwann war klar: Das hier ist kein Kleingeld für die Kaffeekasse.

Trotz des gewaltigen Fundes reagierten die Arbeiter erstaunlich bodenständig. Statt die Baustelle spontan in „Kobe Gold Investments“ umzubenennen und auf die Bahamas zu verschwinden, verständigten sie die Polizei.

Die versucht nun herauszufinden, wem das Gold tatsächlich gehört und wie es überhaupt in die Wand gelangte. Auch der Eigentümer des Hauses soll bislang nicht gewusst haben, dass er gewissermaßen eine besonders solide Form der Wanddämmung besaß.

Die ehrlichen Finder hoffen nun zumindest auf eine Belohnung.

Und falls sich am Ende tatsächlich herausstellen sollte, dass es sich um das sagenumwobene **TGI-Gold** handelt, wäre immerhin eines geklärt: Gesucht wurde offenbar viel zu kompliziert. Man hätte einfach nur einen Rohrleger gebraucht.

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Bildnachweis:

Tumisu (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Samstag, 15.08.2026

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