Österreich liegt zur Pause zwar in einer guten Ausgangsposition, doch wer geglaubt hat, Jordanien würde nur als freundlicher Sparringspartner auftreten, sieht sich bislang getäuscht.
Die Jordanier präsentieren sich überraschend stark, spielen mutig nach vorne und verstecken sich keineswegs. Immer wieder gelingt es ihnen, die österreichische Defensive zu beschäftigen und mit schnellen Angriffen für Gefahr zu sorgen. Vor allem kämpferisch und läuferisch liefert Jordanien bislang eine sehr überzeugende Vorstellung ab.
Aus österreichischer Sicht gibt es dagegen noch Luft nach oben. Die Mannschaft hat zwar ihre spielerischen Qualitäten aufblitzen lassen, wirkt aber nicht immer konsequent genug. Im letzten Drittel fehlt teilweise die Präzision, und einige Ballverluste haben den Gegner überhaupt erst ins Spiel gebracht.
Noch ist alles offen für die zweite Halbzeit. Österreich hat die individuelle Klasse, um die Partie klarer zu gestalten. Gleichzeitig verdient Jordanien ein großes Kompliment für seinen bisherigen Auftritt. Die Mannschaft zeigt, dass sie absolut konkurrenzfähig ist und macht den Österreichern das Leben deutlich schwerer, als viele erwartet hatten.
Die zweite Halbzeit verspricht jedenfalls Spannung – und Österreich wird sich steigern müssen, wenn man die Partie souverän nach Hause bringen will.


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