Trust Gold International-wie kann sich dies Rechnen für den Kunden? Für den Vertrieb rechnet sich das ganz toll!

Trust Gold International-wie kann sich dies Rechnen für den Kunden? Für den Vertrieb rechnet sich das ganz toll!

Veröffentlicht

Mittwoch, 12.08.2026
von Red. TB

100.000 Euro Goldkauf – und plötzlich regnet es Provisionen

Manchmal sind Prozentzahlen herrlich unscheinbar.

1,1 Prozent hier.
0,12 Prozent dort.
Dann noch ein paarmal 0,06 Prozent.

Klingt zunächst nach Kleingeld.

Bis man einen Taschenrechner nimmt.

Und dann denkt man plötzlich:

Moment mal – wird hier eigentlich Gold verkauft oder Provision gezüchtet?

Schauen wir uns das Ganze einmal mit einer Goldkaufsumme von 100.000 Euro an.

Nach dem dargestellten TGI-Empfehlungsmodell soll der direkte Empfehlungsgeber auf der ersten Ebene 1,1 Prozent der Goldkaufsumme pro Monat erhalten.

Das wären:

1.100 Euro pro Monat.

Nicht schlecht für eine Empfehlung.

Die zweite Ebene bekommt nach dem beschriebenen Modell 0,12 Prozent.

Macht:

120 Euro pro Monat.

Und weil zwei Ebenen offenbar noch etwas einsam wären, gibt es danach noch die Ebenen drei bis zehn.

Dort werden jeweils 0,06 Prozent angesetzt.

Bei 100.000 Euro sind das:

60 Euro pro Ebene und Monat.

Acht Ebenen mal 60 Euro:

480 Euro.

Jetzt packen wir alles zusammen:

1.100 Euro

  • 120 Euro
  • 480 Euro

macht:

1.700 Euro Provision pro Monat

Und zwar rechnerisch aus einem Goldkauf über 100.000 Euro – vorausgesetzt natürlich, die jeweiligen Ebenen sind vorhanden, provisionsberechtigt und sämtliche Bedingungen des Modells werden erfüllt.

Jetzt könnte man sagen:

„Na ja, 1.700 Euro.“

Stimmt.

Aber dann kommt der kleine Zusatz:

pro Monat.

Und plötzlich wird aus der kleinen Prozentrechnung ein ziemlich ausgewachsener Betrag.

36 Monate später wird es richtig gemütlich

Rechnen wir das beschriebene Modell über 36 Monate.

Der direkte Empfehlungsgeber:

1.100 Euro × 36 Monate = 39.600 Euro

Die zweite Ebene:

120 Euro × 36 Monate = 4.320 Euro

Die Ebenen drei bis zehn zusammen:

480 Euro × 36 Monate = 17.280 Euro

Gesamtsumme:

61.200 Euro

Ja, richtig gelesen.

Bei einem ursprünglichen Goldkauf von 100.000 Euro könnten nach dieser vereinfachten Rechnung über 36 Monate insgesamt 61.200 Euro Empfehlungsprovisionen über die zehn Ebenen verteilt werden.

Das entspricht rechnerisch 61,2 Prozent der ursprünglichen Goldkaufsumme.

Man könnte fast meinen, das Gold sei nur der Anlass, damit der Taschenrechner endlich einmal richtig arbeiten darf.

Wichtig allerdings:

Die 61.200 Euro gehen natürlich nicht an einen einzigen Empfehlungsgeber.

Der direkte Empfehlungsgeber käme in unserem Beispiel über 36 Monate auf 39.600 Euro.

Der Rest verteilt sich über die weiteren beschriebenen Ebenen.

Und dann gibt es ja noch den Kunden

Der darf natürlich auch mitspielen.

Beim beschriebenen Customer-Basic-Modell wurde ein monatlicher Kundenrabatt von 2 Prozent dargestellt.

Bei 100.000 Euro wären das:

2.000 Euro pro Monat.

Über 36 Monate:

72.000 Euro

Jetzt wird es mathematisch langsam unterhaltsam.

Wir haben also:

72.000 Euro Kundenrabatt

plus

61.200 Euro Empfehlungsprovision

macht zusammen:

133.200 Euro

Und das alles bei einer ursprünglichen Goldkaufsumme von 100.000 Euro.

Spätestens an dieser Stelle darf man sich als Außenstehender durchaus fragen:

Woher kommt eigentlich das ganze Geld?

Denn natürlich kann man mit Prozenten wunderbar jonglieren.

Am Ende muss aber irgendjemand die Rechnung bezahlen.

Goldbarren drucken schließlich keine Euros.

Und der Rangbonus steht noch vor der Tür

Damit ist die Party möglicherweise noch nicht einmal vollständig beschrieben.

Denn zusätzlich wurde im TGI-Modell auch noch ein Rangbonus erläutert.

Den rechnen wir hier bewusst nicht hinzu, weil hierfür weitere Voraussetzungen gelten und sich aus den vorliegenden Angaben nicht eindeutig bestimmen lässt, welcher Betrag bei genau diesem Beispiel zusätzlich entstehen würde.

Oder anders gesagt:

Wir lassen beim mathematischen Feuerwerk sogar noch eine Rakete im Karton.

Sales Premium: Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Besonders hübsch wird die Rechnung beim beschriebenen Sales-Premium-Modell.

Auch dort wurde mit einer Goldkaufsumme von 100.000 Euro gearbeitet.

Dabei kam zusätzlich eine Premiumgebühr von rund 33.000 Euro ins Spiel.

Von dieser Gebühr sollte der Empfehlungsgeber der ersten Ebene nach der dargestellten Rechnung 50 Prozent erhalten.

Das wären:

16.500 Euro Provision

Also noch einmal zum Mitschreiben:

Goldkaufsumme:

100.000 Euro

zusätzliche Premiumgebühr:

rund 33.000 Euro

und davon allein für den direkten Empfehlungsgeber:

rund 16.500 Euro.

Da bekommt der Begriff „Goldgräberstimmung“ plötzlich eine ganz neue Bedeutung.

Natürlich ist das nur eine Modellrechnung

Damit hier niemand anschließend behauptet, wir hätten aus dem Taschenrechner eine Glaskugel gemacht:

Diese Beträge ergeben sich rein rechnerisch aus den beschriebenen Prozentsätzen und Laufzeiten.

Ob tatsächlich sämtliche Provisionen über die komplette Laufzeit entstehen, hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen, der Dauer des Kundenverhältnisses, der Besetzung und Berechtigung der Ebenen sowie weiteren Voraussetzungen ab.

Es handelt sich also nicht um die Behauptung, jeder 100.000-Euro-Goldkauf führe zwangsläufig zu exakt 61.200 Euro ausgezahlter Vertriebsprovision.

Aber die Modellrechnung zeigt sehr schön, welche Dimensionen entstehen können.

Und genau deshalb lohnt sich der Taschenrechner.

Und dann kam die Finanzaufsicht

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die ganze Rechenparty allerdings noch.

Die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht FMA ordnete am 26. Mai 2026 die sofortige Einstellung des Vertriebs und des öffentlichen Angebots unter anderem der Produkte „Customer Basic 2 %“ und „Sales Premium“ an.

Nach Auffassung der FMA betrieb TGI damit ein Einlagengeschäft ohne die erforderliche Bewilligung.

Die Verfügung war nach damaligem Stand sofort vollziehbar, allerdings noch nicht rechtskräftig.

Das sollte man erwähnen.

Denn aus einer lustigen Prozentrechnung wird spätestens dann ein ernstes Thema, wenn eine Finanzaufsicht sagt:

Moment mal, Freunde.

Unser Fazit

100.000 Euro Gold.

Daraus können nach dem beschriebenen Empfehlungsmodell rechnerisch über 36 Monate 61.200 Euro Vertriebsprovisionen entstehen.

Hinzu kämen im dargestellten Customer-Basic-Beispiel rechnerisch 72.000 Euro Kundenrabatt.

Zusammen:

133.200 Euro.

Und beim Sales-Premium-Modell wurden bei derselben Goldkaufsumme zusätzlich rund 33.000 Euro Premiumgebühr angesetzt, wovon allein 16.500 Euro für den direkten Empfehlungsgeber vorgesehen waren.

Das Ganze kann man kompliziert mit Ebenen, Prozentsätzen und Rangsystemen erklären.

Oder ganz einfach:

Wer nur auf den Goldpreis schaut, könnte hier einen ziemlich großen Teil der eigentlichen Geschichte verpassen.

Denn offenbar glänzt in diesem Modell nicht nur das Gold.

Auch die Provisionen haben einen bemerkenswerten Glanz.

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Bildnachweis:

GraphicMama-team (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Mittwoch, 12.08.2026

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