Achtung, Gold-Alarm in Wien! – Die wohl glänzendste Ausstellung des Jahres

Achtung, Gold-Alarm in Wien! – Die wohl glänzendste Ausstellung des Jahres

Veröffentlicht

Mittwoch, 02.09.2026
von Red. TB

Mal ehrlich: Wann hat euch das letzte Mal etwas so richtig zum Glänzen gebracht? Der Schmuck? Die Küchenarmatur nach dem Putzen? Oder vielleicht die Augen beim Blick aufs Gehaltskonto – für ungefähr drei Sekunden?

Falls nicht, dann gibt es jetzt einen Tipp für einen Ausflug nach Wien.

Im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank läuft ab sofort die Sonderausstellung „Sternenstaub: Die Welt des Goldes“ – und hier funkelt wirklich alles, was Rang und Namen hat. Goldbarren, Goldmünzen, Goldnuggets und sogar Goldstaub. Mehr Gold auf einem Fleck gibt es vermutlich nur in Dagobert Ducks Geldspeicher.

Hier glänzt nicht nur die Vitrine

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Goldes in zehn Kapiteln – und die beginnt ziemlich spektakulär. Gold entstand vor über fünf Milliarden Jahren bei Supernova-Explosionen und Kollisionen von Neutronensternen.

Mit anderen Worten: Dieses Gold ist älter als jede Steuererklärung, jede Diät und definitiv älter als die berühmte Schublade mit „Das kann man bestimmt noch brauchen“.

Vom Sternenstaub geht es weiter bis zum Goldbarren. Und ja – die sehen genauso beeindruckend aus, wie man sie sich vorstellt.

Gold zum Staunen – nicht zum Einstecken!

Besonders faszinierend sind die historischen Goldmünzen aus aller Welt, funkelnde Nuggets und natürlich die berühmten Goldbarren der Nationalbank.

Kleiner Hinweis für alle Besucher: Anschauen ist erlaubt, einstecken eher nicht. Die Herren und Damen der Nationalbank haben da angeblich eine etwas andere Auffassung von Souvenirs.

280 Tonnen? Da wird selbst Midas neidisch

Die Oesterreichische Nationalbank besitzt rund 280 Tonnen Gold als Währungsreserve.

280 Tonnen!

Da fragt man sich unweigerlich, ob man wenigstens einen kleinen Goldbarren als Türstopper ausleihen kann. Antwort: leider nein.

Aber anschauen kostet nichts – und das ist in Wien heutzutage fast schon eine Sensation.

Freier Eintritt – das glänzt doppelt

Das Beste an der ganzen Sache: Der Eintritt ist kostenlos.

Bis zum 25. Juni 2027 kann die Ausstellung besucht werden. Danach schließt das Geldmuseum für einen größeren Umbau bis Anfang 2029.

Wer also schon immer einmal Gold in allen Formen bestaunen wollte, sollte die Gelegenheit nutzen. Es glänzt, funkelt und schimmert an jeder Ecke – ganz ohne Sonnenbrille.

Mein Tipp

Egal ob Goldfan, Geschichtsinteressierter oder einfach nur neugierig: Diese Ausstellung macht richtig Spaß. Und Hand aufs Herz – wann hat man schon die Chance, sich kostenlos eine ordentliche Portion Reichtum anzuschauen, ohne danach den Kontostand kontrollieren zu müssen?

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Stevebidmead (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Mittwoch, 02.09.2026

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