Nicht nur Prestige zählt: LinkedIn bewertet US-Hochschulen danach, wie gut ihre Absolventinnen und Absolventen später im Berufsleben abschneiden. An der Spitze stehen dennoch viele bekannte Namen.
LinkedIn hat sein Ranking der besten US-Colleges für 2026 veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger klassische Kriterien wie Zulassungsquote oder Stiftungsvermögen, sondern vor allem die späteren Karrierechancen der Absolventen.
Bewertet werden unter anderem Berufseinstieg, Praktika, Interesse von Personalvermittlern, spätere Führungs- oder Gründungserfahrung, die Stärke des Alumni-Netzwerks sowie die Vielfalt der erworbenen Fähigkeiten.
Die Top Ten lauten:
- Princeton University
- Duke University
- Harvard University
- Massachusetts Institute of Technology (MIT)
- Dartmouth College
- University of Pennsylvania
- University of Notre Dame
- Cornell University
- Yale University
- Stanford University
Überraschender wird das Ranking weiter hinten. So erreicht das auf Wirtschaft spezialisierte Babson College Platz 13, Bucknell University Platz 16 und Lehigh University Platz 23 – noch vor einigen international bekannteren Hochschulen.
Gerade Lehigh zeigt, worauf LinkedIn besonderen Wert legt: Ein großer Teil der Studierenden absolviert Praktika, gleichzeitig verfügt die Universität über ein starkes Alumni-Netzwerk.
Die Rangliste spiegelt damit einen Wandel wider. Während klassische College-Rankings lange vor allem Reputation und Exklusivität bewerteten, rücken heute Berufschancen und Rendite der Ausbildung stärker in den Mittelpunkt.
Das liegt auch an der wachsenden Skepsis gegenüber den hohen Studienkosten in den USA. Immer mehr Familien wollen wissen, ob sich ein teures Studium später tatsächlich in Form guter Jobs und höherer Einkommen auszahlt.
LinkedIn versucht genau diese Frage zu beantworten: Nicht nur „Wie berühmt ist die Universität?“, sondern „Was bringt sie ihren Absolventen später?“


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