NBA-Draft 2026: Lakers klauen den Deal des Jahres – und Oklahoma City sammelt jetzt einfach alle Zwei-Meter-Zwanzig-Spieler ein

NBA-Draft 2026: Lakers klauen den Deal des Jahres – und Oklahoma City sammelt jetzt einfach alle Zwei-Meter-Zwanzig-Spieler ein

Veröffentlicht

Mittwoch, 24.06.2026
von Red. TB

Der NBA-Draft 2026 ist Geschichte. Und wie so oft stellte sich heraus: Die ersten vier Picks waren ungefähr so überraschend wie Schnee im Winter und hohe Ticketpreise in der NBA.

Die Wizards bekommen ihren Wunschspieler

Die Washington Wizards durften als Erste wählen und schnappten sich wie erwartet AJ Dybantsa.

Die Verantwortlichen feierten den Pick, als hätten sie gerade den nächsten Michael Jordan entdeckt. Die Fans feierten ebenfalls – hauptsächlich, weil sie nach Jahren des sportlichen Elends endlich wieder Hoffnung kaufen durften.

Utah belohnt sich fürs Verlieren

Die Utah Jazz bewiesen eindrucksvoll, dass jahrelanges Verlieren manchmal doch eine Strategie sein kann.

Mit Darryn Peterson kommt ein Top-Talent nach Salt Lake City. Die Jazz-Fans hoffen nun, dass die Mannschaft künftig absichtlich weniger Spiele verliert.

Lakers finden wieder irgendwo einen Star

Die Los Angeles Lakers haben erneut das gemacht, was die Lakers seit Jahrzehnten machen: Sie bekommen einen Spieler günstiger als alle anderen.

Mit Cameron Carr landeten die Kalifornier den mutmaßlichen Steal des Drafts.

In Los Angeles wird bereits diskutiert, ob Carr in drei Jahren All-Star wird oder schon nach zwei Jahren.

Oklahoma City eröffnet ein Center-Museum

Die Oklahoma City Thunder verpflichteten mit Aday Mara den nächsten Riesen.

Langsam stellt sich die Frage, ob Oklahoma City noch Basketball spielen oder einfach den größten Menschenpark der Welt eröffnen möchte.

Für Isaiah Hartenstein wird die Luft jedenfalls dünn. Wer bei OKC unter 2,15 Meter groß ist, gilt inzwischen vermutlich als Guard.

Milwaukee baut die Zukunft

Nach dem Abschied von Giannis Antetokounmpo versuchen die Milwaukee Bucks tapfer einen Neuaufbau.

Man könnte auch sagen: Sie räumen die Wohnung auf, nachdem der wichtigste Mieter ausgezogen ist.

Der große Verlierer: Die Spannung

Die eigentliche Enttäuschung des Abends war allerdings die fehlende Dramatik.

Keine wilden Trades. Keine Schock-Picks. Keine General Manager, die spontan ihre Karriere beenden wollten.

Der Draft verlief derart geordnet, dass einige Fans zwischenzeitlich prüften, ob sie versehentlich eine Steuerberatungssendung eingeschaltet hatten.

College-Basketball verliert wieder alle Stars

Auch 2026 bleibt die Regel einfach:

Kommt ein Talent aufs College, ist es meist schneller wieder weg als kostenloses Essen in einer NBA-Kabine.

Die ersten acht Spieler des Drafts waren allesamt Freshmen. Die Universitäten investieren Millionen in Nachwuchsspieler – und dürfen ihnen anschließend beim Abflug in Richtung NBA zuwinken.

Fazit

Die NBA bekam jede Menge Talent.

Die Lakers bekamen vermutlich wieder zu viel Talent.

Oklahoma City bekam den nächsten Zwei-Meter-Turm.

Und die Jazz erhielten die lang ersehnte Belohnung für professionelles Verlieren.

Alles also wie immer im Basketball-Zirkus.

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von Autor: Red. TB
am: Mittwoch, 24.06.2026

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