Jahrelang glaubten Experten, die Generation Z wolle vor allem eines: reich, berühmt und dauerhaft im Livestream sein. Nun zeigt eine neue Umfrage, dass die Jugend offenbar andere Pläne hat – und damit das Internet in eine Identitätskrise stürzt.
Statt Elon Musk, Kylie Jenner oder MrBeast wurde ausgerechnet Zendaya zur beliebtesten Vorbild-Prominenten gewählt.
Ja, genau die Zendaya.
Die Frau, die ihre Privatsphäre schützt wie andere Staaten ihre Atomcodes.
Während Influencer täglich ihre Morgenroutine, Abendroutine, Hautroutine und vermutlich bald auch ihre Steuererklärung teilen, verfolgt Zendaya eine revolutionäre Strategie: Sie erzählt einfach nicht alles.
Manche Fans sind inzwischen überzeugt, dass sie und Tom Holland seit Jahren verheiratet sind. Andere glauben, sie seien verlobt. Wieder andere vermuten, die beiden hätten längst drei Kinder und ein Ferienhaus auf dem Mond.
Zendaya kommentiert die Gerüchte ungefähr so oft wie der Vatikan neue Papstwahlen.
Experten sehen darin den Schlüssel ihres Erfolgs. In einer Welt, in der jeder ständig Aufmerksamkeit sucht, wirkt jemand, der einfach sein Leben lebt, inzwischen exotischer als ein Einhorn auf TikTok.
Besonders schmerzhaft dürfte die Umfrage für Influencer sein. Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, selbst Influencer werden zu wollen.
Eine Katastrophe für Menschen, deren Beruf darin besteht, anderen zu erklären, wie man erfolgreich Influencer wird.
Noch schlimmer: Mehr junge Menschen möchten Professoren oder Ärzte werden.
Professoren!
Menschen, die Bücher lesen, statt Ringlichter zu kaufen.
Sogar Unternehmer ohne Berühmtheit schnitten besser ab als Social-Media-Stars. Die Vorstellung, erfolgreich zu sein, ohne dabei täglich seine Mahlzeiten zu filmen, scheint für viele junge Menschen plötzlich attraktiv geworden zu sein.
36 Prozent der Befragten erklärten sogar, sie wollten überhaupt keinem Prominenten nacheifern.
Hollywood reagierte geschockt.
Instagram meldete vorsorglich mehrere emotionale Ausfälle.
Und irgendwo sitzt ein Influencer vor seiner Kamera und fragt verzweifelt:
„Hey Leute, heute zeige ich euch meine Morgenroutine als komplett irrelevanter Mensch.“


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