Leuchtende Lichtschwerter, Stormtrooper auf dem roten Teppich und hunderte Fans mit Grogu-Puppen in den Händen: In Londons Leicester Square feierte „Star Wars: The Mandalorian & Grogu“ seine große UK-Premiere – und eines wurde schnell klar: Nicht Pedro Pascal, nicht Sigourney Weaver und nicht einmal das Star-Wars-Universum selbst waren die heimlichen Stars des Abends. Es war wieder einmal Grogu.
Der kleine grüne Publikumsliebling, vielen Fans weiterhin eher als „Baby Yoda“ bekannt, zog bei der Premiere sämtliche Aufmerksamkeit auf sich. Selbst Hauptdarsteller Pedro Pascal nahm es mit Humor. „Wir wissen alle, wer hier der eigentliche Star ist“, scherzte der Schauspieler mit Blick auf den kleinen Jedi-Schützling.
Star Wars zurück auf der großen Leinwand
Mit „The Mandalorian & Grogu“ kehrt Star Wars erstmals seit mehr als sechs Jahren wieder ins Kino zurück. Regisseur Jon Favreau führt die erfolgreiche Disney+-Serie „The Mandalorian“ nun auf die große Leinwand und setzt die Geschichte von Kopfgeldjäger Din Djarin und seinem kleinen Begleiter fort.
Die Handlung spielt nach dem Untergang des Galaktischen Imperiums. Diesmal müssen Mando und Grogu Jabba the Hutts Sohn Rotta retten – natürlich inklusive Weltraumaction, Blasterfeuer und jeder Menge Fanservice.
Favreau erklärte, der Kinofilm habe ihm Möglichkeiten eröffnet, die im Serienformat kaum umsetzbar gewesen seien. Größere Sets, aufwendigere CGI-Sequenzen und noch mehr visuelle Wucht sollten das Franchise wieder zu einem echten Kinoerlebnis machen.
Pedro Pascal schwärmt von emotionalen Momenten
Pedro Pascal zeigte sich bei der Premiere sichtlich begeistert vom Film. Besonders die emotionale Beziehung zwischen Din Djarin und Grogu stehe erneut im Mittelpunkt.
„Dieser Film erinnert mich an das Gefühl, als Kind ins Kino gegangen zu sein“, sagte Pascal. Es gebe Szenen, die Fans „wirklich bewegen“ würden. Über eine besonders emotionale Sequenz wollte er allerdings nichts verraten. Nur so viel: „Sie reduziert alles auf das Wesentliche.“
Sigourney Weaver neu im Star-Wars-Universum
Neu dabei ist Hollywood-Legende Sigourney Weaver. Die „Alien“- und „Avatar“-Ikone spielt Colonel Ward und zeigte sich begeistert von ihrer Rolle.
Besonders Grogu habe es ihr angetan. „Ich liebe seine kleinen Haare, seine Ohren und wie ausdrucksstark er ist“, sagte Weaver lachend. Laut Pedro Pascal bekam Grogu für die Premiere sogar noch schnell eine Maniküre.
Star Wars zwischen Nostalgie und Neuanfang
Der Film erscheint in einer spannenden Phase für Lucasfilm. In den vergangenen Jahren wurde die Reihe immer wieder dafür kritisiert, sich zu stark auf Nostalgie und bekannte Figuren zu verlassen. Gleichzeitig steht bei Lucasfilm ein großer Umbruch bevor: Langzeit-Präsidentin Kathleen Kennedy wird Anfang 2027 ihren Posten räumen.
Favreau weiß um die Herausforderung. Einerseits wolle man langjährige Fans belohnen, andererseits neue Zuschauer gewinnen. Der Film solle deshalb sowohl eigenständig funktionieren als auch zahlreiche Anspielungen für eingefleischte Star-Wars-Anhänger bieten.
Grogu bleibt das Herz des Franchise
Am Ende der Premiere war allerdings klar: Egal wie groß die Stars oder wie spektakulär die Effekte sind – Grogu bleibt das emotionale Zentrum der neuen Star-Wars-Generation.
Oder wie Pedro Pascal es formulierte:
„Der Kleine ist einfach unwiderstehlich.“

