DWS Grundbesitz GmbH – Jahresbericht zum 31. März 2022 grundbesitz Fokus Deutschland;grundbesitz Fokus Deutschland DE0009807099; DE0009807081

DWS Grundbesitz GmbH – Jahresbericht zum 31. März 2022 grundbesitz Fokus Deutschland;grundbesitz Fokus Deutschland DE0009807099; DE0009807081

Veröffentlicht

Dienstag, 19.07.2022
von Red. MJ

DWS Grundbesitz GmbH

Frankfurt am Main

grundbesitz Fokus Deutschland

Jahresbericht zum 31. März 2022

Hinweise für den Anleger

Wichtiger Hinweis

Der Kauf von Fondsanteilen erfolgt auf Grundlage des zurzeit gültigen Verkaufsprospekts (aktueller Stand: 21. Februar 2022) sowie der „Wesentlichen Anlegerinformationen“, ergänzt durch den jeweiligen letzten geprüften Jahresbericht und zusätzlich durch den jeweiligen Halbjahresbericht, falls ein solcher jüngeren Datums als der letzte Jahresbericht vorliegt.

Hinweise zu den Anteilklassen

Für das Immobilien-Sondervermögen bestehen zwei Anteilklassen mit den Bezeichnungen RC und IC.

Der Erwerb von Anteilen der Anteilklasse IC ist insbesondere an eine bestimmte Mindestanlagesumme gebunden. Darüber hinaus unterscheiden sich die beiden Anteilklassen auch hinsichtlich der Verwaltungs- sowie der erfolgsabhängigen Vergütung.

Anteilklassen im Überblick (Stand: 31. März 2022)

Anteilklasse RC Anteilklasse IC
Mindestanlagesumme Keine Mindestanlagesumme Mindestanlagesumme 400.000 EUR Die Gesellschaft ist befugt, nach ihrem Ermessen auch geringere Beträge zu akzeptieren.1)
Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag 5,0% Es steht der Gesellschaft frei, einen niedrigeren Ausgabeaufschlag zu berechnen oder von der Berechnung abzusehen. Ausgabeaufschlag 5,0% Es steht der Gesellschaft frei, einen niedrigeren Ausgabeaufschlag zu berechnen oder von der Berechnung abzusehen.1)
Rücknahmeabschlag Kein Rücknahmeabschlag Kein Rücknahmeabschlag
Rückgabe von Anteilen Anteilrückgaben nach Ablauf der gesetzlichen Mindesthaltefrist von 24 Monaten sowie Einhaltung einer Rückgabefrist von 12 Monaten. Anteilrückgaben nach Ablauf der gesetzlichen Mindesthaltefrist von 24 Monaten sowie Einhaltung einer Rückgabefrist von 12 Monaten.
Verwaltungsvergütung Bis zu 1,0% p.a., bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert des anteiligen Immobilien-Sondervermögens in der Abrechnungsperiode 2). Bis zu 0,55% p.a., bezogen auf den Durchschnittswert des anteiligen Immobilienvermögens, bis zu 0,05% p.a., bezogen auf den Durchschnittswert der anteiligen Liquiditätsanlagen, jeweils in der Abrechnungsperiode 2).
Erfolgsabhängige Vergütung Bis zu 2,5% p.a., bezogen auf die absolut positive Anteilwertentwicklung größer 5,0%, aber max. 0,2% des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des Immobilien-Sondervermögens in der Abrechnungsperiode 2). Bis zu 5,0% p.a., bezogen auf die absolut positive Anteilwertentwicklung größer 6,0%, aber max. 0,4% des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des Immobilien-Sondervermögens in der Abrechnungsperiode 2).
ISIN DE0009807081 DE0009807099
WKN 980708 980709

1) Ausführliche Informationen zum erstmaligen Erwerb sowie zur Aufstockung von Anteilen der Anteilklasse IC enthält der Verkaufsprospekt.
2) Die Abrechnungsperiode beginnt am 1. April eines Kalenderjahres und endet am 31. März des darauffolgenden Kalenderjahres.

Vorübergehende Einstellung der Ausgabe neuer Anteile

Aufgrund des erfolgten Investitionsfortschrittes hatte die Geschäftsführung der DWS Grundbesitz GmbH im Laufe des abgeschlossenen Geschäftsjahres beschlossen, eine weitere Kapitaleinwerbephase durchzuführen. Somit wurden im Zeitraum vom 27. Dezember 2021 bis 16. Februar 2022 (Orderannahmeschluss) neue Anteile in den Anteilklassen RC und IC am Offenen Immobilienfonds grundbesitz Fokus Deutschland ausgegeben.

Im Einklang mit der Fondsstrategie hat das Fondsmanagement im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Liquiditätssteuerung entschieden, ab dem 17. Februar 2022 zunächst keine weiteren Anteile der beiden Anteilklassen auszugeben und somit bis auf Weiteres keine neuen Mittel einzuwerben. Bereits bestehende Sparpläne werden weiterhin ausgeführt.

Die Ausgabe neuer Anteile erfolgte in Abhängigkeit von den Investitionsmöglichkeiten der Anlegergelder und unter Beachtung der für einen offenen Immobilien-Publikumsfonds maximal geltenden Liquiditätsquote von 49% des Fondsvermögens.

Hinweis: Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben in diesem Bericht können rundungsbedingte Differenzen auftreten.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Kennzahlen im Überblick
grundbesitz Fokus Deutschland auf einen Blick (Stand zum 31. März 2022)

Gesamt-
fondsvermögen
Anteilklasse RC Anteilklasse IC
Kennzahlen zum Stichtag
Fondsvermögen 1.050,7 Mio. EUR 880,2 Mio. EUR 170,5 Mio. EUR
Immobilienvermögen gesamt (Summe der Verkehrswerte) 885,3 Mio. EUR 741,7 Mio. EUR 143,6 Mio. EUR
direkt gehalten 690,3 Mio. EUR 578,3 Mio. EUR 112,0 Mio. EUR
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 194,9 Mio. EUR 163,3 Mio. EUR 31,6 Mio. EUR
Anzahl der Fondsimmobilien 32
direkt gehalten 26
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 6
Vermietungsquote (auf Basis des Jahressollmietertrags)
zum Stichtag 96,6%
durchschnittlich im Berichtszeitraum 96,1%
Fremdkapitalquote zum Stichtag 18,6%
Veränderungen im Berichtszeitraum
Veränderungen im Immobilienportfolio
Ankäufe von Immobilien 7
direkt gehalten 5
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 2
Bestandsübergänge 5
direkt gehalten 4
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 1
Verkäufe von Immobilien 0
direkt gehalten 0
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 0
Bestandsabgänge 0
direkt gehalten 0
über Immobilien-Gesellschaften gehalten 0
Nettomittelab-/​-zuflüsse (1.4.2021 bis 31.3.2022) 128,75 Mio. EUR 109,86 Mio. EUR 18,89 Mio. EUR
Wertentwicklung (1.4.2021 bis 31.3.2022, BVI-Methode) 2,0% 2,5%
Ausschüttung je Anteil (20.7.2022) 0,60 EUR 0,80 EUR
Anteilwert per 31.3.2022 53,93 EUR 54,36 EUR
Rücknahmepreis 53,93 EUR 54,36 EUR
Ausgabepreis 56,63 EUR 57,08 EUR
ISIN DE0009807081 DE0009807099
WKN 980708 980709

Tätigkeitsbericht

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Geschäftsführung der DWS Grundbesitz GmbH informiert Sie in diesem Jahresbericht über die Entwicklung des Immobilien-Sondervermögens grundbesitz Fokus Deutschland im Zeitraum vom 1. April 2021 bis 31. März 2022.

Wichtige Ereignisse im Berichtszeitraum

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2021/​2022 hatte die Covid-19-Pandemie nach rund zwei Jahren nur noch bedingten Einfluss auf das Immobilienportfolio des grundbesitz Fokus Deutschland. Auf Basis der nach Nutzungsarten breiten Diversifikation erwies sich das Immobilienportfolio des Fonds nach wie vor weitgehend widerstandsfähig, so konnten Verkehrswertsteigerungen in allen Nutzungsarten, auch in den Sektoren Einzelhandel und Hotel, verzeichnet werden. Der Anteil der Nutzungsart Wohnen am Gesamtportfolio konnte im Berichtszeitraum auf rund 37% ausgebaut werden.

grundbesitz Fokus Deutschland erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/​2022 eine Wertentwicklung von 2,0% je Anteil in der Anteilklasse RC und 2,5% je Anteil in der Anteilklasse IC (jeweils nach der BVI-Methode). Die erwirtschafteten Immobilienerträge sowie das insgesamt gute Bewertungsergebnis des Immobilienbestandes lieferten weiterhin einen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis.

Das Fondsvermögen hat im Berichtszeitraum erstmalig die 1-Milliarden-Euro-Marke überschritten und beläuft sich zum Geschäftsjahresende auf rund 1,1 Mrd. EUR (31. März 2021: 912,4 Mio. EUR). Die Steigerung resultiert überwiegend aus der Kapitaleinwerbephase von Dezember 2021 bis Februar 2022.

Die von zwei unabhängigen Sachverständigen ermittelten stichtagsbezogenen Verkehrswerte aller Bestandsimmobilien haben sich im Berichtszeitraum erhöht. Das Immobilienvermögen des Fonds beträgt per Berichtsstichtag nach Verkehrswerten 885,3 Mio. EUR (31. März 2021: 685,9 Mio. EUR). Der Gesamtbestand hat sich durch den Bestandsübergang der Logistikimmobilie „Spectrum“ in Hamburg, an dem der Fonds zu 45% im Rahmen eines Joint Ventures beteiligt ist, sowie durch vier Wohnimmobilien in Köln, Dresden, Braunschweig und Bremen auf insgesamt 32 direkt oder über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Objekte erhöht.

Die Kreditverbindlichkeiten von insgesamt 164,4 Mio. EUR zum Berichtsstichtag sind im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn um 57,5 Mio. EUR gestiegen, da zum Erwerb der Logistikimmobilie in Hamburg sowie der vier Wohnimmobilien in Köln, Dresden, Braunschweig und Bremen teilweise Fremdkapital eingesetzt wurde. Somit ergibt sich eine Erhöhung der Fremdfinanzierungsquote auf 18,6% (31. März 2021: 15,6%). Der Wert liegt weiterhin unter dem gesetzlichen Höchstwert von 30,0%.

Um den Handlungsspielraum des Sondervermögens zu erweitern, besteht des Weiteren eine Kreditlinie über 30 Mio. EUR. Während des Berichtszeitraums wurde diese jedoch nicht in Anspruch genommen.

An den Kapitalmärkten tritt seit einigen Monaten das Thema Inflation vermehrt in den Mittelpunkt – für den Monat März 2022 lag die Verteuerung der Verbraucherpreise im Jahresvergleich bei +7,3%. Dies wirkte sich in Verbindung mit Zinsanstiegserwartungen im Wesentlichen auf das Anleiheportfolio aus, welches sich im Berichtszeitraum negativ entwickelt hat. Eine Anpassung der Zusammensetzung des Anleiheportfolios und dessen Laufzeiten zu Gunsten noch geringerer Risiken und Volatilität konnte das negative Ergebnis lediglich abmildern. Zudem hat die Europäische Zentralbank im ersten Quartal 2022 verkündet, das sogenannte „PEPP“ (Pandemic Emergency Purchase Programme) in diesem Jahr beenden zu wollen. Erst nach der Beendigung des PEPP soll der Pfad einer graduellen Zinsanpassung begangen werden. Diese Aussagen führten, aufgrund steigender Renditen, zu teils deutlichen Bewertungsanpassung im Anleiheportfolio.

Die liquiden Mittel des Fonds wurden im selben Zeitraum auf 268,5 Mio. EUR reduziert (31. März 2021: 290,1 Mio. EUR), die Liquiditätsquote reduzierte sich dementsprechend auf 25,6% (31. März 2021: 31,8%). Mit den Mitteln aus Sparplänen, der Wiederanlage nach Ausschüttung sowie den Mitteln aus der Kapitaleinwerbephase sind dem Fonds im Berichtszeitraum insgesamt rund 147,0 Mio. EUR zugeflossen. Die Anteilrückgaben im Geschäftsjahr beliefen sich auf rund 18,2 Mio. EUR, woraus sich ein Nettomittelzufluss von insgesamt rund 128,8 Mio. EUR ergab.

Im Berichtszeitraum standen unverändert der weitere Aufbau des nach Nutzungsarten und Standorten diversifizierten Immobilienportfolios und die intensive Ankaufsprüfung weiterer Investitionsmöglichkeiten im Fokus des Fondsmanagements. Die vorhandene Liquidität wurde neben der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2020/​2021 insbesondere für die Kaufpreiszahlung der vorgenannten Logistikimmobilie in Hamburg verwendet.

Darüber hinaus erfolgten für die Projektentwicklung in Bristol, Großbritannien (studentisches Wohnen) die letzten Kaufpreisraten in Verbindung mit der Baufertigstellung, die Kaufpreiszahlungen für das vorgenannte Portfolio bestehend aus den vier Immobilien in Köln, Dresden, Braunschweig und Bremen (jeweils eine Wohnimmobilie) sowie für die Kaufpreisanzahlung für eine Projektentwicklung in Paris, Frankreich (Wohnimmobilie).

Die Vermietungsquote im Gesamtportfolio auf Basis der Mieterträge beträgt zum Stichtag 31. März 2022 rund 96,6% und liegt über dem Niveau zum Ende des vorigen Geschäftsjahres (31. März 2021: 94,7%). Die Mieterträge der überwiegend langfristig vermieteten Immobilien wirkten sich während des Geschäftsjahres weiterhin positiv auf das Fondsergebnis aus.

Das Fondsmanagement verfolgt für grundbesitz Fokus Deutschland bei der Auswahl und Bewirtschaftung der Fondsimmobilien unter anderem auch ökologische Merkmale nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung (SFDR). Damit lässt sich der Fonds als Finanzprodukt im Sinne des vorgenannten Artikels einordnen. Eine entsprechende Anpassung des Verkaufsprospekts ist im Berichtszeitraum erfolgt. In diesem Zusammenhang wird angestrebt, die durch die Bestandsimmobilien des Fonds verursachten CO2-Emissionen schrittweise bis zum Jahr 2050 soweit zu senken, dass der Gebäudebestand des Immobilienportfolios – bei der Gesamtmessung über alle Immobilien und deren CO2-Emissionen hinweg – weitgehend klimaneutral sein soll. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch der Immobilien reduziert werden, soweit dies durch Maßnahmen der Gesellschaft beeinflusst werden kann.

Zum derzeitigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht abschätzen, inwieweit die Folgen aus dem Krieg in der Ukraine ab Ende Februar 2022 Einfluss auf den Fonds nehmen könnten. Das Sondervermögen ist aktuell und war auch in der Vergangenheit nicht in der Ukraine oder in Russland investiert. Das Management beobachtet die Situation dennoch sorgfältig, insbesondere auch in Hinblick auf die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Frankfurt am Main, 29. Juni 2022

DWS Grundbesitz GmbH

Dr. Ulrich von Creytz

Dr. Grit Franke

Clemens Schäfer

Ulrich Steinmetz

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9% im Gesamtjahr 2021 spürbar erholt. Bedingt durch die weltweite Ausbreitung der Virus-Variante Omikron entwickelte sich die exportsensitive Wirtschaftsleistung im vierten Quartal mit einem Rückgang von 0,3% negativ. Die Corona-Pandemie und damit verbundene Faktoren wie Lockdowns und Restriktionen blieben somit weiterhin bestimmende Einflussgrößen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Zum Jahresende 2021 traten Folgeerscheinungen wie Transport- und Logistikprobleme, Produktionsengpässe infolge fehlender Vorprodukte, steigende Rohstoffpreise sowie eine anziehende Inflation immer stärker in Erscheinung und belasteten damit die Wirtschaftsentwicklung. Nichtsdestotrotz unterstützte der resiliente Arbeitsmarkt, der starke private Konsum und die nach wie vor lockere Finanzpolitik die Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Dezember saisonbereinigt weiter reduziert, während die Erwerbstätigkeit im November gleichsam kräftig zulegen konnte. Sowohl Industrieproduktion als auch Auftragseingang konnten im letzten Quartal kräftig anziehen, infolgedessen sich ein rekordhoher Auftragsüberhang gebildet hat. Auch der Einzelhandel konnte von steigenden Umsätzen profitieren und nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2021 einen Rekordumsatz erzielen. 1

Seit Ende Februar 2022 stand die wirtschaftliche Entwicklung ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine, was substanzielle Risiken für die deutsche Konjunktur birgt. Die Auswirkungen sind stark von der Dauer und der Intensität des Krieges abhängig. Die beschlossenen Sanktionen betrafen viele Unternehmen und Wirtschaftszweige während hohe Rohstoffpreise, erneute Lieferengpässe, schwindende Absatzmärkte und die Null-COVID-Strategie in China die deutsche Wirtschaft zusätzlich belasteten. Die stark gestiegenen Energiepreise und hohen Inflationsraten dürften das reale Einkommen der Haushalte merklich schwächen und den privaten Konsum dämpfen sowie die Erzeugerpreise weiter anheizen. Daher sind produzierende Industriezweige und Transportunternehmen von den gestiegenen Energiekosten überdurchschnittlich stark betroffen. Ebenso dürfte die allgemeine Unsicherheit zu einer Investitionszurückhaltung und einem negativen Effekt auf den Welthandel führen. Der ZEW-Konjunkturindikator ist im März 2022 mit einem Rückgang um 93,6 Punkten so stark wie noch nie zuvor eingebrochen. Die Verschlechterung des Ausblicks betraf nahezu alle Bereiche. Die Inflation von 3,1% im Vorjahr dürfte im Jahr 2022 in etwa doppelt so hoch ausfallen. Sie lag im Februar 2022 bei 5,1% gegenüber dem Vorjahresmonat, maßgeblich getrieben durch die Energiepreise. Die Bundesregierung verkündete im Frühjahr ein Entlastungspaket inklusive Energiepauschale, um die Folgen für die Haushalte abzufedern. 2

Das Vereinigte Königreich verzeichnete im Jahr 2021 ein reales BIP-Wachstum von 7,4%, nach dem Einbruch um 9,3% im Vorjahr. Auch hier war die robuste Industrieproduktion ein maßgeblicher Treiber der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die energiepreisgetriebene Inflation führte ebenso zu Problemen, obwohl die Geldpolitik bereits reagierte und einen restriktiveren Kurs eingeschlagen hat und den Leitzins im März 2022 auf 0,75% angehoben hat. 3

Auch in Irland ließen steigende Energie- und Rohstoffpreise die Inflation im März 2022 auf 6,7% ansteigen, den höchsten Wert seit über 21 Jahren. Nachdem das reale BIP im Jahr 2021 um 13,4% gestiegen ist, begegnet die irische Wirtschaft den geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken von einer starken Basis aus. 4

Für das Jahr 2021 betrug das Wachstum des realen BIP in den Niederlanden rund 4,8% gegenüber dem Vorjahr. Die hohen Energiepreise und erneute Lieferkettenprobleme führten ab Februar 2022 dazu, dass das bereits gesunkene Verbrauchervertrauen durch den Krieg in der Ukraine nochmals belastet wurde. Angesichts der wirtschaftlichen Eintrübung hat die Regierung reagiert und Darlehen an Energieerzeuger sowie Steuersenkungen und Transfers an arme Haushalte mit einem Volumen von rund 30 Mrd. EUR (0,8% des BIP) beschlossen. 5

1 Country Economic Forecast, Germany
2 ZEW
3 Country Economic Forecast, UK
4 Country Economic Forecast, IE
5 Country Economic Forecast, NL

Entwicklungen auf den Kapitalmärkten

Die Renditen an den Kapitalmärkten stiegen erstmalig seit Mai 2019 wieder in positives Territorium und notierten im Berichtszeitraum in einer gut 100 Basispunkten breiten Trading Range. Die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen rentierten am 1. April 2021 bei -33 Basispunkten und lagen am Ende des Berichtszeitraums bei 0,55% p.a.

Die Renditen von kurzlaufenden deutschen Staatsanleihen handelten in einer Spanne von 40 Basispunkten weiterhin im negativen Bereich. Einjährige Bundesanleihen rentierten am 1. April 2021 bei -0,597% p.a. und per 31. März 2022 bei -0,450% p.a.

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) blieb unverändert und notiert weiterhin bei 0,00%, die Einlagenfazilität lag seit September 2019 bei -0,50%.

(Datenquelle: Bloomberg)

Immobilienmärkte

Die deutschen Immobilienmärkte haben nach Auffassung der DWS im Gesamtjahr 2021 eine positive Entwicklung durchlaufen, gestützt durch die weiterhin expansive Geld- und Fiskalpolitik und den nach wie vor historisch hohen Renditenaufschlag gegenüber festverzinslichen Anlagen sowie die dynamische Erholung der Wirtschaftsleistung. Auch die Immobilienstimmung hat sich über alle Segmente hinweg auf Jahressicht verbessert, obwohl der Deutsche Hypo REECOX im November (-2,4%) und Dezember (-1,0%) eine negative Bilanz aufwies. Der deutsche Immobilienmarkt konnte erneut als sicherer Hafen für nationale und internationale Investoren an Attraktivität gewinnen. Insbesondere die Logistik- und Wohnimmobiliensegmente profitierten von einer ungebrochen hohen Nachfrage infolgedessen es zu weiteren Renditekompressionen kam. Die Auswirkungen der Pandemie war jedoch weiterhin spürbar und die divergierende Entwicklung zwischen den Sektoren hat sich noch nicht erholt. 6

Der Wohnimmobilienmarkt erwies sich auch im Jahr 2021 als krisenresistent. So verzeichneten Mietniveaus und Immobilienpreise eine überdurchschnittliche Entwicklung. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes stiegen die Preise für Wohnimmobilien im vierten Quartal 2021 um durchschnittlich 12,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal und verzeichneten damit den größten Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Dieser Trend zeigte sich sowohl in den Metropolregionen als auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Die dynamische Immobilienpreisentwicklung ging mit einem starken Anstieg der Baukosten einher, getrieben durch eine explosionsartige Verteuerung der Materialkosten aufgrund von Lieferengpässen, einem anhaltenden Arbeitskräftemangel und langfristigen Kapazitätsengpässen im Bau. Auch im neuen Jahr sind die Preise weiter gestiegen, mit einem Anstieg von 14,3% im Februar 2022.

Auch die Stimmungslage der Investoren blieb weiterhin gut, dementsprechend setzte sich die Professionalisierung und Institutionalisierung am Markt fort. Die Vertiefung des Investorenuniversums gilt als zusätzlicher Treiber für steigende Transaktionsvolumina und persistente Renditekompressionen. In der Folge markierte das Investitionsvolumen im Jahr 2021 mit mehr als 52 Mrd. € einen absoluten Rekordwert, selbst ohne Berücksichtigung der milliardenschweren Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia.

Am deutschen Büromarkt war die wirtschaftliche Erholung deutlich zu spüren. Im Laufe des Jahres ist mit dem allmählichen Abflauen der Pandemie die Dynamik an die Märkte zurückgekehrt und konnte durch ein steigendes Investoreninteresse, über die Core-Objekte hinaus, wahrgenommen werden und wurde von einer Verschiebung der Risikoneigung begleitet. Im vierten Quartal haben die Spitzenrenditen an den Top sieben Standorten nochmals um 10 Basispunkte auf durchschnittlich 2,6% nachgegeben. Auch der Flächenumsatz an den sieben wichtigsten Bürostandorten ist im vierten Quartal 2021 mit über 1 Millionen Quadratmetern rund 63% höher ausgefallen als im Vorjahresquartal. Insgesamt stieg die Nachfrage aufgrund des veränderten Nutzerverhaltens nach modernen, flexiblen und nachhaltigen Flächen vergleichsweise stark an. 7

Der stationäre Einzelhandel hatte schon vor der Covid-19-Pandemie mit strukturellen Veränderungen innerhalb der Branche zu kämpfen. Im vergangenen Jahr führten pandemiebedingte Restriktionen wie Ladenschließungen, Lockdowns und Zugangsbeschränkungen erneut zu deutlichen Umsatzeinbußen in einigen Teilbereichen. Das Einzelhandels-Immobilienklima hat sich in Deutschland im Februar weiter erholt und konnte mit einem Zuwachs von 12,4% auf 67,9 Punkte zulegen und sich damit von den Tiefpunkten in den Jahren 2020 und 2021 deutlich entfernen. Demnach wurden Handelsimmobilien in der Branche wieder etwas optimistischer gesehen. Die deutschen Logistikmärkte konnten vom positiven Sentiment und dem starken Wachstum im Online-Handel profitieren und zeigten eine dynamische Entwicklung. Die fünf wichtigsten Logistikmärkte steigerten ihren Flächenumsatz gegenüber dem Vorjahr um 61%. Als wesentliche Wachstumstreiber gelten weiterhin urbane Standorte mit ihrer Fokussierung auf den Online-Handel und der Auslieferung „auf der letzten Meile“. 8

Die starke Dynamik am Wohnimmobilienmarkt im Vereinigten Königreich setzte sich auch im ersten Quartal 2022 trotz geopolitischen und wirtschaftlichen Gegenwinds fort. Der Halifax Häuserpreisindex verzeichnete im März 2022 einen Anstieg um 11,0 % gegenüber dem Vorjahr, so stark wie seit Mitte 2007 nicht mehr. Eine Kombination aus robuster Nachfrage und einem begrenzten Bestand an Wohnimmobilien sorgte für anhaltenden Preisdruck. 9

In Irland stiegen die Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal 2022 mit 8,4% ebenfalls kräftig an, wobei der Aufwärtsdruck über das siebte Quartal in Folge anhielt. Aufgrund von Covid-19 hat sich der Preisdruck nun über die Ballungsräume hinaus über das ganze Land verteilt. 10

Die Niederlande weisen ebenso eine dynamische Immobilienpreisentwicklung am Wohnungsmarkt auf, wobei sich der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat mit 19,7% im März 2022 gegenüber Februar etwas abgeschwächt hat. Seit dem Tief im Juni 2013 stieg der Häuserpreisindex kontinuierlich an. 11

6 Sentiment REECOX
7 PMA European Office Quarterly Data
8 Immobilienklima Februar 2022
9 Halifax Hauspreisindex, März 2022
10 Daft House Price Report Q1 2022
11 CBS- House Price Index March 2022

Investmentmärkte

Die deutschen Investmentmärkte haben sich deutlich von der Pandemie erholt und konnten teilweise sogar neue Rekorde brechen. Wurden in der 12-Monats-Betrachtung im ersten Quartal 2021 sektorübergreifend noch Immobilien im Wert von über 60 Mrd. EUR gehandelt, lag der annualisierte Wert ein Jahr später im ersten Quartal 2022 bei über 99 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anstieg von rund 66% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf sektoraler Ebene waren Wohnimmobilien mit einem absoluten Rekordergebnis von über 50 Mrd. EUR am stärksten gefragt. Auch Logistikimmobilien verzeichneten mit einem 12-Moonats Durchschnitt von 7,5 Mrd. EUR ein starkes Ergebnis. Büroimmobilien lagen mit einem Investmentvolumen von 27,7 Mrd. EUR ungefähr im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre. 12

Das Vereinigte Königreich konnte im ersten Quartal 2022 mit einem Plus von 72% gegenüber dem Vorjahr ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis aufweisen. Das rollierende Volumen lag über alle Assetklassen hinweg bei 85 Mrd. EUR, begleitet von einer vermehrten Rückkehr internationaler Investoren auf den Londoner Büromarkt in der zweiten Jahreshälfte 2021. Das Wohnimmobilien-Transaktionsvolumen lag mit 11,5 Mrd. EUR um 3,8% unter dem Vorjahresniveau.

Der Investmentmarkt in Irland hat sich zum ersten Quartal 2022 etwas abgekühlt und lag rund 3,4% unter dem Vorjahreswert. Am Wohnimmobilienmarkt wurden im ersten Quartal 2022 keine nennenswerten Transaktionen verzeichnet.

Die Niederlande lag mit einem Umsatz von rund 17,2 Mrd. EUR unter dem Vorjahresquartalsergebnis, wobei die durchschnittlichen Anfangsrenditen weiter nachgegeben haben. Der annualisierte Umsatz im Wohnsegment lag im ersten Quartal 2022 mit rund 4,3 Mrd. EUR knapp unter dem vierten Quartal 2021.

12 Trend Tracker Sektoren, RCA 2022

Anlagestrategie des grundbesitz Fokus Deutschland

Für das Sondervermögen wird der Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios mit Immobilien an ausgewählten Standorten und mit verschiedenen Nutzungsarten angestrebt. Schwerpunkt der Immobilieninvestitionen sind Groß- und Mittelstädte in Deutschland. Die Immobilien sollen dabei die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen umfassen. Es können jedoch auch Immobilien mit anderen Nutzungsarten wie z. B. Studentisches Wohnen und Pflegeheime erworben werden. Darüber hinaus ist selektiv der Kauf von Immobilien im europäischen Ausland, vorzugsweise mit der Nutzungsart Wohnen, möglich. Die vorgenannten Nutzungsarten können durch den Fonds auch im Rahmen von Immobilien-Projektentwicklungen erworben werden.

Eine gute Mikrolage und eine flexible und auf längere Sicht anhaltend gute Gebäudestruktur sowie -substanz der Immobilien sollen dabei grundsätzlich eine gute Vermietung ermöglichen. Die Anlagestrategie des Sondervermögens stellt die Akquisition, den laufenden Ertrag und den Verkauf von Immobilien in den Mittelpunkt, verbunden mit dem Ziel, während der Laufzeit des Sondervermögens sowohl die laufenden Einnahmen als auch den Immobilienwert stabil zu halten bzw. zu steigern. Durch zielgerichtete Maßnahmen bei der Anlage und bei der Verwaltung der Objekte wird eine positive Wertentwicklung der Anlageobjekte angestrebt.

Zur Erreichung der Anlageziele des Sondervermögens werden bei der Auswahl und der Verwaltung der Immobilien unter anderem auch ökologische Merkmale im Sinne von Artikel 8 der Verordnung (EU) 2019/​2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (nachfolgend „Offenlegungsverordnung“) gefördert.

Die Gesellschaft strebt für das Sondervermögen an, die durch die Immobilien des Sondervermögens verursachten CO2-Emissionen (gemessen in CO2e/​m2/​Jahr) schrittweise bis zum Jahr 2050 soweit zu senken, dass der Gebäudebestand des Immobilienportfolios des Sondervermögens – bei der Gesamtmessung über alle Immobilien und deren CO2-Emissionen hinweg – weitgehend klimaneutral sein wird. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch der Immobilien des Sondervermögens (gemessen in kWh/​m2/​Jahr) reduziert werden, soweit dies durch Maßnahmen der Gesellschaft beeinflusst werden kann und der Energieverbrauch nicht in der Verantwortung des Mieters liegt.

Die zukünftige Berücksichtigung weiterer Merkmale aus den Bereichen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (im Englischen Environmental, Social, Governance (ESG)) bleibt vorbehalten.

Das Sondervermögen grundbesitz Fokus Deutschland ist auf unbegrenzte Zeit aufgelegt und hat keine feste Laufzeit. In Abhängigkeit von der Marktentwicklung sind jedoch ein Verkauf des gesamten Immobilienportfolios und eine sich daran anschließende Liquidation des Sondervermögens möglich. Eine Entscheidung über einen Verkauf liegt im alleinigen Ermessen der Gesellschaft. Des Weiteren ist die Gesellschaft berechtigt, die Ausgabe neuer Anteile vorübergehend oder vollständig einzustellen.

Fondsvermögen und Mittelaufkommen

Im Berichtszeitraum vom 1. April 2021 bis 31. März 2022 verbuchte der Fonds einen Nettomittelzufluss in Höhe von 128,8 Mio. EUR. Das Gesamtfondsvermögen beläuft sich zum 31. März 2022 auf 1.050,7 Mio. EUR (Stand 31. März 2021: 912,4 Mio. EUR).

Das Liquiditätsvermögen betrug 268,5 Mio. EUR. Die liquiden Mittel werden gemäß einem fest installierten Investmentprozess gemanagt. Zins- und Kursprognosen unterliegen einer technischen und fundamentalen Analyse. Im Berichtszeitraum wurde die vorhandene Liquidität überwiegend in Tages- und Termingeld sowie festverzinsliche Wertpapiere und Staats- bzw. Unternehmensanleihen europäischer Emittenten mit gutem bis sehr gutem Rating (Investment Grade) investiert.

Ergebnisse des Fonds

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/​2022 hat der Fonds eine Wertentwicklung von 2,0% je Anteil in der Anteilklasse RC und 2,5% je Anteil in der Anteilklasse IC erzielt.

Die positive Wertentwicklung des Fonds wird durch die nachfolgende Übersicht deutlich.

Wertentwicklung nach BVI-Methode (Stand: 31. März 2022)

Anteilklasse RC Ø p. a. Anteilklasse IC Ø p. a.
1 Jahr 2,0% 2,5%
2 Jahre 5,3% 2,6% 6,4% 3,2 %
3 Jahre 7,4% 2,4% 9,1% 3,0 %
5 Jahre 14,5% 2,8% 17,2% 3,2 %
Seit Auflegung* 19,6% 2,4% 22,8% 2,8 %

* Auflegung des Fonds mit beiden Anteilklassen am 3.11.2014

Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt nach der BVI-Methode, d. h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags. Individuelle Kosten wie bspw. Gebühren, Provisionen und andere Entgelte sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Immobilienbestand des grundbesitz Fokus Deutschland

Zum Portfolio des grundbesitz Fokus Deutschland gehörten zum Berichtsstichtag 32 Immobilien, davon 26 direkt gehaltene Immobilien mit einem Verkehrswertvolumen in Höhe von insgesamt 885,3 Mio. EUR und sechs Immobilien mit einem Verkehrswertvolumen in Höhe von insgesamt 194,9 Mio. EUR, die jeweils über eine Immobilien-Gesellschaft gehalten werden. An einer dieser Immobilien-Gesellschaften ist grundbesitz Fokus Deutschland über ein Joint Venture mit einem weiteren, ebenfalls von DWS verwalteten Immobilien-Sondervermögen beteiligt.

Nutzungsarten der Fondsimmobilien

Sowohl nach der Nutzfläche als auch nach dem Jahressollmietertrag bilden Logistik-, Wohn- und Büroimmobilien derzeit die Schwerpunkte im Portfolio von grundbesitz Fokus Deutschland.

Laufende Projektentwicklungen sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Nutzungsarten der Fondsimmobilien nach Nutzflächen und Jahressollmietertrag

Geografische Verteilung der Fondsimmobilien

grundbesitz Fokus Deutschland ist zum Berichtsstichtag überwiegend im Inland investiert und über verschiedene Regionen diversifiziert.

(Prozentsätze nach Verkehrswerten)

Wirtschaftliche Altersstruktur der Fondsimmobilien

(Prozentsätze nach Verkehrswerten, ohne im Bau befindliche Projektentwicklungen)

Größenklassen der Fondsimmobilien

(Prozentsätze nach Verkehrswerten)

Immobilien nach Größenklassen

bis 10 Mio. EUR 28,8 Mio. EUR 3,3% 4 Objekte
10 bis 25 Mio. EUR 218,8 Mio. EUR 24,7% 13 Objekte
25 bis 50 Mio. EUR 388,4 Mio. EUR 43,9% 11 Objekte
50 Mio. EUR bis 100 Mio. EUR 249,3 Mio. EUR 28,2% 4 Objekte
Gesamt 885,3 Mio. EUR 100,0% 32 Objekte

Immobilienankäufe und Bestandszugänge

Weitere Angaben zu den nachstehend aufgeführten Objekten sind dem Immobilienverzeichnis sowie ggf. dem Verzeichnis der Käufe und Verkäufe zu entnehmen.

Unterschieden wird zwischen dem Immobilienankauf mit Unterzeichnung des Kaufvertrags, dem sogenannten „signing“, und dem Bestandsübergang in das Immobilienportfolio des Fonds, dem sogenannten „closing“. Erst nach dem „closing“ wird das jeweilige Objekt im Immobilienverzeichnis geführt. Bei Projektentwicklungen kann dies abhängig von der Vertragsgestaltung bereits in der Bauphase oder erst nach Fertigstellung der Fall sein.

Fünf Objekte wurden im Berichtszeitraum erworben und sind in den Bestand übergegangen :

Am 6. August 2021 wurde ein Kaufvertrag über ein Wohnportfolio bestehend aus vier Immobilien in Köln, Dresden, Braunschweig und Bremen unterzeichnet.

Köln (DE) – Wohnimmobilie

Die im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld gelegene Immobilie verfügt auf einer Wohnfläche von 2.620 m2 über 91 möblierte Apartments, einen Kindergarten mit einer Mietfläche von 555 m2 und 26 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis beträgt rund 29,4 Mio. EUR. Der Bestandsübergang ist am 30. Oktober 2021 erfolgt.

Dresden (DE) – Wohnimmobilie

Die im Dresdner Stadtteil Mickten gelegene Wohnimmobilie verfügt über 3.945 m2 Wohnfläche bzw. 63 Wohneinheiten und 61 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis beträgt rund 18,7 Mio. EUR. Der Bestandsübergang ist am 30. Oktober 2021 erfolgt.

Braunschweig (DE) – Wohnimmobilie

Die südlich der Braunschweiger Innenstadt gelegene Immobilie verfügt über 4.246 m2 Wohnfläche bzw. 56 Wohneinheiten und 71 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis beträgt rund 23,1 Mio. EUR. Der Bestandsübergang ist am 30. Oktober 2021 erfolgt.

Bremen (DE) – Wohnimmobilie

Die im Bremer Stadtteil Überseestadt gelegene Immobilie verfügt über 3.191 m2 Wohnfläche bzw. 58 Wohneinheiten, verteilt auf fünf Obergeschosse. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Einzelhandelseinheiten mit insgesamt 144 m2. Die Tiefgarage verfügt über 34 Stellplätze. Der Kaufpreis beträgt rund 17,3 Mio. EUR. Der Bestandsübergang ist am 30. Oktober 2021 erfolgt.

Hamburg (DE) – Logistikimmobilie

Der Kaufvertrag für die Logistikimmobilie „Spectrum“ wurde am 27. April 2021 unterzeichnet.

Das in Hamburg Billbrook/​ Allermöhe gelegene Objekt wurde 2007 errichtet und verfügt aktuell über eine Nutzfläche von insgesamt rund 77.100 m2. Auf dem rund 160.000 m2 großen Grundstück gibt es 249 Pkw- und 20 Lkw-Parkplätze. Die Immobilie ist vollständig und langfristig an eines der größten europäischen Logistikunternehmen vermietet.

Der Ankauf erfolgte über eine Beteiligungsgesellschaft im Rahmen eines Joint Ventures mit einem ebenfalls von DWS verwalteten Offenen Immobilienfonds. An dem Joint Venture ist grundbesitz Fokus Deutschland mit einem Anteil von 45% beteiligt.

Der anteilige Kaufpreis betrug rund 69,2 Mio. EUR. Der Besitzübergang erfolgte am 1. Juni 2021.

Verbunden mit dem Erwerb dieser Bestandsimmobilie war der zeitgleiche Ankauf eines Erweiterungsbaus am gleichen Standort über rund 18.800 m2. Die Baumaßnahmen sollen planmäßig im zweiten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden. Baufortschritt sowie Bau- und Ausführungsqualität werden fortlaufend durch mandatierte Berater der Gesellschaft überwacht. Der Mietvertrag über die Fläche des Erweiterungsbaus wurde mit Unterzeichnung des Kaufvertrags vorzeitig aufschiebend bedingt geschlossen.

Der anteilige Kaufpreis für den Erweiterungsbau beträgt rund 15,9 Mio. EUR.

Drei Objekte bzw. Projektentwicklungen wurden im Berichtszeitraum erworben und werden nach Fertigstellung nach dem Berichtszeitraum in den Bestand übergehen:

Am 29. Dezember 2021 wurde einen Kaufvertrag für zwei noch zu errichtende und benachbarte Bauabschnitte im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterzeichnet. Beide Objekte werden Teil des neu entstehenden Stadtquartiers „Friedenauer Höhe“, südlich der City West am Innsbrucker Platz.

Die Kaufpreiszahlungen für die Immobilien erfolgen bis zur voraussichtlichen Fertigstellung in den Jahren 2025 bis 2026 nach Baufortschritt, die Bau- und Ausführungsqualität werden dabei fortlaufend durch mandatierte Berater der Gesellschaft überwacht.

Berlin (DE) – Wohnimmobilie

Die direkt gehaltene Immobilie wird voraussichtlich 132 Appartements umfassen und der vorläufige Kaufpreis beträgt rund 78,8 Mio. EUR. Der Bestandsübergang erfolgt nach Baufertigstellung bzw. schlüsselfertiger Übergabe.

Berlin (DE) – Wohnimmobilie

Die über eine Beteiligungsgesellschaft gehaltene Immobilie wird voraussichtlich 132 Appartements umfassen, wobei der vorläufige anteilige Kaufpreis rund 38,5 Mio. EUR beträgt. Der Bestandsübergang erfolgt nach Baufertigstellung bzw. schlüsselfertiger Übergabe.

Der Ankauf erfolgt über eine Beteiligungsgesellschaft im Rahmen eines Joint Ventures mit einem von der DWS gemanagten Immobilienfonds für institutionelle Anleger. An dem Joint Venture ist grundbesitz Fokus Deutschland mit einem Anteil von 49% beteiligt.

Paris (FR) – Wohnimmobilie

Der Kaufvertrag für die in einem Vorort von Paris rund 10 km nordwestlich der Innenstadt gelegene und noch zu errichtende Wohnimmobilie konnte am 6. Dezember 2021 unterzeichnet werden.

Das geplante Projekt umfasst 122 Wohneinheiten mit ca. 7.408 m2 Wohnfläche sowie ca. 596 m2 Einzelhandelsfläche. Der vorläufige Kaufpreis beträgt rund 60,6 Mio. EUR. Der voraussichtliche Bestandsübergang erfolgt im zweiten Quartal 2022. Baufertigstellung bzw. schlüsselfertige Übergabe wird für das vierte Quartal 2024 erwartet. Die Kaufpreiszahlungen für die Immobilie erfolgen bis zur geplanten Fertigstellung nach Baufortschritt, die Bau- und Ausführungsqualität werden dabei fortlaufend durch mandatierte Berater der Gesellschaft überwacht.

Ein Objekt bzw. Projektentwicklung wurde vor dem Berichtszeitraum erworben und ist nach Fertigstellung in den Bestand übergegangen:

Bristol (GB) – Wohnimmobilie (studentische Wohnen)

Am 30. Oktober 2020 konnte ein Kaufvertrag über ein im Bau befindliches Studierendenwohnheim geschlossen werden. Die Projektentwicklung „Willow“ umfasst 357 möblierte Apartments für Studierende und befindet sich in der Hafenstadt Bristol, rund 170 km westlich von London. Die Baufertigstellung erfolgte am 27. Oktober 2021, wobei der Kaufpreis über rund 65,2 Mio. EUR nach Baufortschritt in Raten gezahlt wurde. Die Bau- und Ausführungsqualität wurde dabei fortlaufend durch mandatierte Berater der Gesellschaft überwacht. Unmittelbar nach erfolgter Fertigstellung des Gebäudes wurden die Apartments durch die Studierenden bezogen. Der Erwerb erfolgte über eine Beteiligungsgesellschaft.

Ein Objekt bzw. Projektentwicklung wurden vor dem Berichtszeitraum erworben und wird nach Fertigstellung nach dem Berichtszeitraum in den Bestand übergehen:

Madrid (ES) – Wohnimmobilie

Am 5. August 2020 wurde ein Kaufvertrag über eine noch zu errichtende Wohnimmobilie in Vallecas, nahe der spanischen Hauptstadt Madrid unterzeichnet. Der vereinbarte vorläufige Kaufpreis beträgt rund 42,4 Mio. EUR, hierauf wurde bereits eine Anzahlung von rund 12,7 Mio. EUR geleistet. Der Erwerb erfolgt über eine Beteiligungsgesellschaft. Der Bestandsübergang erfolgt nach Baufertigstellung bzw. schlüsselfertiger Übergabe voraussichtlich im ersten Halbjahr 2023. Der Baufortschritt sowie die Bau- und Ausführungsqualität werden durch mandatierte Berater der Gesellschaft fortlaufend überwacht.

Immobilienverkäufe und Bestandsabgänge

Im Berichtszeitraum wurde keine Immobilie verkauft oder ist aus dem Bestand des Fonds herausgegangen.

Kredite und Währungsrisiken

Zum Stichtag 31. März 2022 hatte das Immobilien-Sondervermögen grundbesitz Fokus Deutschland (direkt und indirekt gehaltene Immobilien) Kreditverbindlichkeiten im Umfang von insgesamt 164,4 Mio. EUR (31. März 2021: 106,8 Mio. EUR). Die Fremdfinanzierungsquote beträgt zum Berichtsstichtag 18,6%, bezogen auf das Immobilienvermögen.

Übersicht Kredite zum 31. März 2022

grundbesitz Fokus Deutschland Kredit-volumen (direkt)
in Mio. EUR
% des Verkehrs-
werts aller Fonds-immobilien
Kredit-
volumen (indirekt über Beteiligungs-
gesellschaft)
in Mio. EUR
% des Verkehrs-
werts aller Fonds-
immobilien
Zinsbindungsrestlaufzeiten in % des Kreditvolumens Ø-Zins-
satz
in %
unter 1 Jahr 1 – 2 Jahre 2 – 5 Jahre 5 – 10 Jahre
Euro-Kredite 118,1 13,3% 46,3 5,2% 0,0% 3,0% 23,8% 73,1% 1,0%
Gesamt 118,1 13,3% 46,3 5,2% 0,0% 3,0% 23,8% 73,1% 1,0%

Übersicht Währungsrisiken zum 31. März 2022

grundbesitz Fokus Deutschland Offene Währungspositionen
zum Berichtsstichtag
in Landeswährung (T)
Devisenkurs
zum Berichtsstichtag
Offene Währungspositionen
zum Berichtsstichtag
(TEUR)
% des Fondsvolumens
pro Währungsraum
GBP 61.033,3 0,84783 2.398,3 0,2%
SEK1) -2.122,2 10,34248 -205,2 0,0%
Gesamt 58.911,1 2.193,1 0,2%

1) Kosten in Verbindung mit der Ankaufsprüfung einer Immobilienprojektentwicklung in Schweden, die nicht zum Abschluss gekommen ist.

Vermietungsinformationen zum 31. März 2022

Land Deutschland Großbritannien Irland Niederlande Gesamt
Mietobjekte (Anzahl) 29 1 1 1 32
Mietobjekte (Verkehrswerte in Mio. EUR) 737,4 66,7 37,3 43,9 885,3
Nutzungsarten nach Sollmietertrag1)
Büro & Praxis 31,4% 0,0% 0,0% 0,0% 25,8%
Handel/​Gastronomie 7,3% 0,0% 0,0% 0,0% 6,0%
Hotel 8,3% 0,0% 0,0% 0,0% 6,8%
Lager/​Logistik 24,2% 0,0% 0,0% 0,0% 19,9%
Wohnen 23,0% 100,0% 100,0% 96,8% 36,6%
Freizeit 1,2% 0,0% 0,0% 0,0% 1,0%
Stellplätze 4,6% 0,0% 0,0% 2,3% 3,9%
Andere 0,0% 0,0% 0,0% 0,9% 0,0%
Gesamt 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0%
Leerstand (stichtagsbezogen)
Büro & Praxis 0,8% 0,0% 0,0% 0,0% 0,7%
Handel/​Gastronomie 0,6% 0,0% 0,0% 0,0% 0,5%
Hotel 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Lager/​Logistik 0,5% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4%
Wohnen 1,0% 0,0% 0,0% 3,0% 0,9%
Freizeit 0,5% 0,0% 0,0% 0,0% 0,4%
Stellplätze 0,5% 0,0% 0,0% 1,2% 0,5%
Andere 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Vermietungsquote 96,1% 100,0% 100,0% 95,8% 96,6%
Auslaufende Mietverträge2)
bis 31.12.2022 3,0% 0,0% 0,0% 0,0% 2,5%
2023 3,4% 0,0% 0,0% 0,0% 2,8%
2024 7,6% 0,0% 0,0% 0,2% 6,2%
2025 5,5% 0,0% 0,0% 0,0% 4,5%
2026 6,4% 0,0% 0,0% 0,0% 5,2%
2027 2,1% 0,0% 0,0% 0,0% 1,7%
2028 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
2029 3,2% 0,0% 0,0% 0,0% 2,6%
2030 13,9% 0,0% 0,0% 0,8% 11,4%
2031 17,5% 0,0% 0,0% 0,0% 14,3%
ab 20323) 37,4% 100,0% 100,0% 99,0% 48,8%
Gesamt 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0%

1) Inklusive Vertragsmiete, mietfreier Zeiten und bewerteten Leerstand.
2) Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts.
3) Inklusive Wohnungsmietverträgen (mit unbefristeter Laufzeit und ohne Sonderkündigungsrecht)

Vermietungssituation

Zum Stichtag 31. März 2022 betrug der Vermietungsstand der Fondsobjekte 96,6% und lag durchschnittlich im Berichtszeitraums bei 96,1%.

Die Grafiken zeigen die auslaufenden Mietverträge, gemessen an der derzeitigen Vertragsmiete.

Bei Mietverträgen mit Sonderkündigungsrechten wird von der frühestmöglichen Beendigung des Mietverhältnisses ausgegangen. Die Darstellung ohne Berücksichtigung von Sonderkündigungsrechten verdeutlicht, wie sich die Mietvertragsausläufe zugunsten der vertraglich gesicherten Mieteinnahmen des Fonds nach hinten verschieben.

Auslaufende Mietverträge

(gemessen an der derzeitigen Vertragsmiete des Fonds in %)

bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts

ohne Ausübung des Sonderkündigungsrechts

Mieterstruktur nach Branchen

(Basis: Vertragsmiete)

Wohnen 28,6%
Versorger und Telekommunikation 13,3%
Unternehmens-/​ Rechts- und Steuerberatung 13,2%
Bildung und Weiterbildung 11,5%
Hotel/​ Gastronomie 7,7%
Automobil und Transport 6,1%
Konsumgüter und Einzelhandel 4,6%
Chemie/​ Pharmazeutische Industrie 4,0%
Technologie und Software 2,5%
Medizin und Gesundheit 2,0%
Öffentliche Institutionen 1,3%
Bau 0,9%
Versicherungsgewerbe 0,5%
Bank und Finanzdienstleistung 0,2%
Sonstige Branchen 3,5%
Summe 100,0%

Übersicht: Renditen, Bewertung

Renditekennzahlen 2021/​2022 in % Gesamt
I. Immobilien
Bruttoertrag 4,2%1)
Bewirtschaftungsaufwand -0,2%1)
Nettoertrag 4,0%1)
Wertänderungen (Verkehrswertänderungen, Verkaufsergebnis) 2,1%1)
Immobilienergebnis vor Steuern und AfA 6,1%1)
Rückstellungen für latente Steuern -0,5%1)
Abschreibungen auf Anschaffungsnebenkosten (AfA) -0,9%1)
Immobilienergebnis vor Darlehensaufwand und Ertragsteuern 4,7%1)
Darlehensaufwand -0,2%2)
Ertragsteuern 0,1%2)
Ergebnis nach Darlehensaufwand, Steuern und AfA 5,7%2)
Währungsänderung -0,1%2)
Gesamtergebnis aus Immobilieninvestments 5,6%2)
II. Liquidität -3,0%3)
III. Sonstige Kosten -0,2%4)
IV. Ergebnis gesamter Fonds vor Abzug der Fondskosten 3,0%4)
V. Ergebnis Anteilklasse RC nach Abzug der Fondskosten (BVI-Methode) 2,0%
Ergebnis Anteilklasse IC nach Abzug der Fondskosten (BVI-Methode) 2,5%
Kapitalinformationen (Durchschnittszahlen in Mio. EUR), bezogen auf:
1) Immobilienvermögen 801,0
Kreditvolumen (ohne Gesellschafterdarlehen) 142,6
2) Immobilienvermögen abzüglich Kreditvolumen 658,5
3) Liquidität (inklusive in Beteiligungen gehaltener Liquidität) 230,8
4) Fondsvermögen 939,9

Erläuterung zur Fondsrendite grundbesitz Fokus Deutschland

Die Mieteinnahmen erbringen einen Bruttoertrag von 4,2%. Nach Abzug der Bewirtschaftungsaufwendungen verbleibt ein Nettoertrag von 4,0%.

Das „Immobilienergebnis vor Steuern und AfA“ wird durch die Wertänderungen (Änderung der gutachterlich festgestellten Verkehrswerte) um 2,1%-Punkte erhöht und beträgt dementsprechend 6,1%.

„Abschreibungen auf Anschaffungsnebenkosten (AfA)“ vermindern das Ergebnis um 0,9%-Punkte. Für latente Steuern wurden Rückstellungen in Höhe von 0,5% gebildet. Daraus ergibt sich ein „Immobilienergebnis vor Darlehensaufwand und Ertragsteuern“ von 4,7%.

Unter Berücksichtigung der Fremdkapitalkosten beträgt das „Ergebnis nach Darlehensaufwand, Steuern und AfA“ 5,7% (bezogen auf das durchschnittlich in Immobilienvermögen investierte Eigenkapital von 658,5 Mio. EUR).

Da der Fonds derzeit überwiegend in Euro investiert ist, wirken sich Währungskursschwankungen nur in einem sehr geringen Maß auf den Fonds aus. Das „Gesamtergebnis aus Immobilieninvestments“ beträgt damit 5,6%.

Die als Bankguthaben und in Wertpapieren gehaltene Liquidität rentierte im Berichtszeitraum mit -3,0%. Ein geänderter Ausblick der EZB auf die zukünftige Notenbankpolitik und dem voraussichtlichem Ende des Anleiheaufkaufprogrammes PEPP Mitte 2022 führte, beginnend im vierten Quartal 2021, zu einer Marktzinsanpassung am Kapitalmarkt. Steigende Zinsen über die gesamte Renditestrukturkurve führten zu Kursabschlägen im gehaltenen Anleihenbestand.

Der Fonds erreichte im Berichtszeitraum ein „Ergebnis gesamter Fonds vor Abzug der Fondskosten“ von 3,0%. Im Ergebnis sind sonstige Kosten mit -0,2% bereits berücksichtigt. Diese Kosten sind keinen Objekten direkt zuordenbar. Hierzu zählen z.B. die Kosten für die Erstellung des Jahresberichtes.

Nach Abzug der Fondskosten erzielt die Anteilklasse RC ein Gesamtergebnis von 2,0% und die Anteilklasse IC ein Gesamtergebnis von 2,5% (jeweils gemäß BVI-Methode).

Übersicht: Renditen/​Länderbeitrag 2021/​2022

Renditekennzahlen 2020/​2021 in % Deutschland Großbritannien Irland Niederlande Gesamt
Immobilien
Bruttoertrag 4,3% 2,9% 5,4% 4,0% 4,2%
Bewirtschaftungsaufwand -0,3% 1,5% -0,6% -0,9% -0,2%
Nettoertrag 4,0% 4,4% 4,8% 3,2% 4,0%
Wertänderungen (Verkehrswertänderungen, Verkaufsergebnis) 2,3% -0,9% 1,5% 3,1% 2,1%
Immobilienergebnis vor Steuern und AfA 6,3% 3,6% 6,3% 6,3% 6,1%
Rückstellungen für latente Steuern -0,5% -0,3% -0,8% -0,3% -0,5%
Abschreibungen auf Anschaffungsnebenkosten (AfA) -0,9% -0,4% -1,0% -0,7% -0,9%
Immobilienergebnis vor Darlehensaufwand und Ertragsteuern 4,9% 2,8% 4,5% 5,3% 4,7%
Darlehensaufwand -0,2% 0,1% 0,0% -0,9% -0,2%
Ertragsteuern 0,2% 0,0% -0,5% 0,0% 0,1%
Ergebnis nach Darlehensaufwand, Steuern und AfA 6,0% 2,9% 4,0% 7,6% 5,7%

Übersicht: Wertänderungen 2021/​2022

Information zu Wertänderungen1)
(stichtagsbezogen in Mio. EUR)
Deutschland Großbritannien Irland Niederlande Gesamt
Gutachterliche Verkehrswerte Portfolio (Mittelwert) 664,4 56,8 36,6 43,3 801,0
Gutachterliche Bewertungsmieten/​ Rohertrag Portfolio (Mittelwert) 33,0 3,7 2,0 1,8 40,5
Positive Wertänderungen lt. Gutachten 19,9 1,0 0,9 1,4 23,1
Sonstige positive Wertänderungen 157,7 24,0 0,0 0,0 181,7
Negative Wertänderungen lt. Gutachten -4,4 -1,1 0,0 -0,1 -5,5
Sonstige negative Wertänderungen -9,6 -0,4 -0,7 -0,4 -11,1
Wertänderungen lt. Gutachten insgesamt 15,5 0,0 0,9 1,4 17,7
Sonstige Wertänderungen insgesamt 148,1 23,6 -0,7 -0,4 170,6

1) In diese Übersicht fließen nur Daten von Immobilien ein, die sich zum Berichtsstichtag im Sondervermögen befinden

Entwicklung des Fonds grundbesitz Fokus Deutschland

in Mio. EUR 31.3.2018 31.3.2019 31.3.2020 31.3.2021 31.3.2022
Immobilien 288,3 359,1 405,2 586,3 690,3
Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 10,6 10,8 13,8 93,1 156,0
Wertpapiere 58,1 47,2 132,5 231,5 151,6
Bankguthaben 99,3 43,1 124,6 58,7 116,9
Sonstige Vermögensgegenstände 21,1 56,0 52,2 59,3 80,1
Verbindlichkeiten und Rückstellungen -53,1 -85,5 -88,5 -116,4 -144,2
Fondsvermögen gesamt 424,2 430,8 641,3 912,4 1.050,7
Anteilklasse RC
Fondsvermögen RC 341,7 346,8 526,5 762,5 880,2
Anteilumlauf (Mio. Stücke) RC 6,6 6,6 10,0 14,3 16,3
Anteilwert (EUR) RC 51,82 52,69 52,54 53,42 53,93
Ausschüttung je Anteil (EUR)1) RC 1,002) 1,20 0,80 0,55 0,60
Anteilklasse IC
Fondsvermögen IC 82,5 84,0 114,8 149,9 170,5
Anteilumlauf (Mio. Stücke) IC 1,6 1,6 2,2 2,8 3,1
Anteilwert (EUR) IC 51,99 52,90 52,83 53,81 54,36
Ausschüttung je Anteil (EUR)1) IC 1,152) 1,40 1,00 0,80 0,80
Tag der Ausschüttung 18.7.2018 17.7.2019 15.7.2020 14.7.2021 20.7.2022

1) Zahlbar nach Ablauf des Geschäftsjahres.
2) Ohne Berücksichtigung der am 2. Januar 2018 bereitgestellten Steuerliquidität.

Entwicklung der Renditen (Mehrjahresvergleich)

Renditekennzahlen in % Geschäftsjahr
2017/​2018
Geschäftsjahr
2018/​2019
Geschäftsjahr
2019/​2020
Geschäftsjahr
2020/​2021
Geschäftsjahr
20210/​2022
I. Immobilien
Bruttoertrag1) 5,9% 5,8% 5,3% 4,4% 4,2%
Bewirtschaftungsaufwand1) -0,6% -1,2% -1,3% -1,5% -0,2%
Nettoertrag1) 5,3% 4,6% 4,1% 2,9% 4,0%
Wertänderungen (Verkehrswertänderungen, Verkaufsergebnis)1) 0,8% 2,9% 3,4% 2,8% 2,1%
Immobilienergebnis vor Steuern und AfA1) 6,1% 7,5% 7,5% 5,7% 6,1%
Rückstellungen für latente Steuern1) -0,1% -0,4% -0,6% -0,5% -0,5%
Abschreibungen auf Anschaffungsnebenkosten (AfA)1) -0,8% -0,9% -0,8% -0,8% -0,9%
Immobilienergebnis vor Darlehensaufwand und Ertragsteuern1) 5,1% 6,1% 6,0% 4,4% 4,7%
Darlehensaufwand2) -0,3% -0,3% -0,3% -0,2% -0,2%
Ertragsteuern2) -0,1% -0,3% -0,4% -0,3% 0,1%
Ergebnis nach Darlehensaufwand, Steuern und AfA2) 5,7% 6,7% 6,6% 4,7% 5,7%
Währungsänderung2) 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% -0,1%
Gesamtergebnis aus Immobilieninvestments2) 5,7% 6,7% 6,6% 4,7% 5,6%
II. Liquidität3) 0,7% 1,0% -6,5% 4,1% -3,0%
III. Sonstige Kosten4) -0,1% -0,1% -0,1% -0,2% -0,2%
IV. Ergebnis gesamter Fonds vor Fondskosten4) 3,5% 4,4% 2,6% 4,1% 3,0%
Anteilklasse RC 2,9% 3,7% 2,0% 3,2% 2,0%
Anteilklasse IC 3,2% 4,0% 2,5% 3,8% 2,5%

Bezogen auf das durchschnittliche

1) Immobilienvermögen
2) in Immobilien angelegte Eigenkapital
3) Liquiditätsvermögen
4) Fondsvermögen

Vermögensübersicht zum 31. März 2022

Gesamt Fondsvermögen
EUR EUR Anteil am Fonds-
vermögen
in %
A. Vermögensgegenstände
I. Immobilien
1. Geschäftsgrundstücke 690.340.000,00 690.340.000,00 65,7%
davon in Fremdwährung 0,00
II. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften
1. Mehrheitsbeteiligungen 94.999.516,68
davon in Fremdwährung 41.514.641,99
2. Minderheitsbeteiligungen 60.938.250,71 155.937.767,39 14,8%
davon in Fremdwährung 0,00
Insgesamt in Fremdwährung 41.514.641,99
III. Liquiditätsanlagen
1. Bankguthaben 116.905.888,95
davon in Fremdwährung 556.313,02
2. Wertpapiere 151.602.351,11 268.508.240,06 25,6%
davon in Fremdwährung 0,00
insgesamt in Fremdwährung 556.313,02
IV. Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung 7.358.425,08
davon in Fremdwährung 0,00
2. Forderungen an Immobilien-Gesellschaften 36.023.706,52
davon in Fremdwährung 30.253.706,52
3. Zinsansprüche 741.198,03
davon in Fremdwährung 281.271,89
4. Anschaffungsnebenkosten
bei Immobilien 24.893.267,72
bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 58.954,05
davon in Fremdwährung 0,00
5. Andere 11.049.392,50 80.124.943,90 7,6%
davon in Fremdwährung 0,00
Insgesamt in Fremdwährung 30.534.978,41
Summe der Vermögensgegenstände 1.194.910.951,35 113,7%
B. Schulden
I. Verbindlichkeiten aus
1. Krediten 118.097.250,00
davon in Fremdwährung
2. Grundstückskäufen und Bauvorhaben 0,00
davon in Fremdwährung
3. Grundstücksbewirtschaftung 8.707.707,49
davon in Fremdwährung
4. anderen Gründen 1.891.032,48 128.695.989,97 12,2%
davon in Fremdwährung
Insgesamt in Fremdwährung 0,00
II. Rückstellungen 15.509.730,18 15.509.730,18 1,5%
davon in Fremdwährung 395.957,74
Summe der Schulden 144.205.720,15 13,7%
C. Fondsvermögen 1.050.705.231,20 100,0%

 

Anteilklasse RC Anteilklasse IC
EUR EUR EUR EUR
A. Vermögensgegenstände
I. Immobilien
1. Geschäftsgrundstücke 578.342.779,97 578.342.779,97 111.997.220,03 111.997.220,03
davon in Fremdwährung
II. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften
1. Mehrheitsbeteiligungen 79.587.282,46 15.412.234,22
davon in Fremdwährung
2. Minderbeteiligungen 51.051.941,54 130.639.224,00 9.886.309,17 25.298.543,39
davon in Fremdwährung
Insgesamt in Fremdwährung
III. Liquiditätsanlagen
1. Bankguthaben 97.939.677,28 18.966.211,67
davon in Fremdwährung
2. Wertpapiere 127.007.163,41 224.946.840,69 24.595.187,70 43.561.399,37
davon in Fremdwährung
Insgesamt in Fremdwährung
IV. Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung 6.164.631,95 1.193.793,13
davon in Fremdwährung
2. Forderungen an Immobilien-Gesellschaften 30.179.405,18 5.844.301,34
davon in Fremdwährung
3. Zinsansprüche 620.949,86 120.248,17
davon in Fremdwährung
4. Anschaffungsnebenkosten
bei Immobilien 20.854.647,13 4.038.620,59
bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 49.389,65 9.564,40
davon in Fremdwährung
5. Andere 9.256.860,29 67.125.884,06 1.792.532,21 12.999.059,84
davon in Fremdwährung
Insgesamt in Fremdwährung
Summe der Vermögensgegenstände 1.001.054.728,72 193.856.222,63
B. Schulden
I. Verbindlichkeiten aus
1. Krediten 98.937.758,02 19.159.491,98
davon in Fremdwährung
2. Grundstückskäufen und Bauvorhaben 0,00 0,00
davon in Fremdwährung
3. Grundstücksbewirtschaftung 7.295.013,70 1.412.693,79
davon in Fremdwährung
4. anderen Gründen 1.584.241,07 107.817.012,79 306.791,41 20.878.977,18
davon in Fremdwährung
insgesamt in Fremdwährung
II. Rückstellungen 12.993.511,12 12.993.511,12 2.516.219,06 2.516.219,06
davon in Fremdwährung
Summe der Schulden 120.810.523,91 23.395.196,24
C. Fondsvermögen 880.244.204,81 170.461.026,39
Anteilwert 53,93 54,36
Umlaufende Anteile (Stück) 16.321.129 3.135.717

Devisenkurse per 31. März 2022: 1 EUR = 0,84783 GBP

Erläuterungen zur Vermögensübersicht

Für den Fonds bestehen zwei Anteilklassen. Die Anteilklassen tragen die Bezeichnungen „RC“ und „IC“. Die Vermögensübersicht enthält detaillierte Informationen über die Aufteilung der Vermögensgegenstände auf die jeweilige Anteilklasse. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf das gesamte, den Anteilklassen anteilig zustehende Fondsvermögen.

Im Berichtszeitraum 1. April 2021 bis 31. März 2022 erhöhte sich das Fondsvermögen um 138,3 Mio. EUR auf 1050,7 Mio. EUR. Das Sondervermögen verzeichnete einen Nettomittelzufluss von 128,8 Mio. EUR. Per Saldo wurden für die Anteilklasse RC 2.049.368 Anteile ausgegeben und für die Anteilklasse IC 350.183 Anteile ausgegeben; somit erhöht sich die Zahl der umlaufenden Anteile auf 16.321.129 für die Anteilklasse RC und auf 3.135.717 für die Anteilklasse IC.

Hieraus errechnete sich zum Stichtag per 31. März 2022 der Wert pro Anteil (= Rücknahmepreis) mit 53,93 EUR für die Anteilklasse RC und 54,36 EUR für die Anteilklasse IC.

Das direkt gehaltene Immobilienvermögen beträgt 690,3 Mio. EUR.

Der Wert der Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften beträgt zum Berichtsstichtag 155,9 Mio. EUR.

Die Liquiditätsanlagen verminderten sich im Berichtszeitraum um 21,6 Mio. EUR auf 268,5 Mio. EUR.

Die in Tages-, Termingeld und Bankguthaben angelegten Mittel veränderten sich von 58,6 Mio. EUR auf 116,9 Mio. EUR.

Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren – die sich in der Eigenverwaltung befinden – belief sich zum Stichtag auf 151,6 Mio. EUR. Angaben zum Wertpapierbestand sind der Übersicht „Vermögensaufstellung Teil II“ zu entnehmen.

Als gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität werden 52,5 Mio. EUR gehalten.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 80,1 Mio. EUR. Hiervon entfallen im Wesentlichen 24,9 Mio. EUR auf zur Abschreibung verbleibende Anschaffungsnebenkosten sowie 7,3 Mio. EUR auf Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung.

Die Forderungen an Immobilien-Gesellschaften aus vergebenen Darlehen werden mit 36,0 Mio. EUR ausgewiesen.

Die Zinsansprüche von insgesamt 0,7 Mio. EUR bestehen im Wesentlichen aus abgegrenzten Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren.

Wesentlicher Bestandteil der anderen Vermögensgegenstände in Höhe von 11,7 Mio. EUR sind die Hinterlegungen im Rahmen von Collaterals.

Die Auslandspositionen aus den Immobilien, Beteiligungen, Liquiditätsanlagen und den Sonstigen Vermögensgegenständen von 159,3 Mio. EUR teilen sich wie folgt auf: Schweden 0,1 Mio. EUR Großbritannien 73,4 Mio. EUR; Frankreich 2,9 Mio. EUR; Niederlande 28,7 Mio. EUR; Spanien 15,8 Mio. EUR und Irland 38,4 Mio. EUR.

Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt 128,7 Mio. EUR. Größter Einzelposten sind mit 118,1 Mio. EUR Kredite, die zur teilweisen Finanzierung von Immobilien aufgenommen wurden.

Die Verbindlichkeiten aus der Grundstücksbewirtschaftung werden mit insgesamt 8,7 Mio. EUR ausgewiesen. Diese resultieren im Wesentlichen aus Vorauszahlungen der Mieter für Heiz- und Nebenkosten.

Die anderen Verbindlichkeiten in Höhe von 1,9 Mio. EUR beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus offenen Devisentermingeschäften 0,1 Mio. EUR, 0,3 Mio. EUR aus Umsatzsteuer und 1,5 Mio. EUR sonstige Verbindlichkeiten.

Rückstellungen bestehen in Höhe von 15,5 Mio. EUR. Hiervon entfallen 3,4 Mio. EUR auf Instandhaltungen und 0,5 Mio. EUR auf sonstige. Des Weiteren bestehen Rückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR für Ertragsteuern und 11,3 Mio. EUR für latente Steuern.

Die Auslandspositionen aus Verbindlichkeiten und Rückstellungen von zusammen 3,4 Mio. EUR verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Länder: Schweden 0,2 Mio. EUR; Großbritannien 0,7 Mio. EUR; Niederlande 0,6 Mio. EUR; Spanien 0,2 Mio. EUR und Irland 1,7 Mio. EUR.

Währungskursrisiken, die sich aus dem Engagement in Fremdwährung ergeben können, werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Es bestehen zum 31. März 2022 Devisentermingeschäfte von insgesamt 59,0 Mio. GBP. Die Lieferverpflichtungen wurden zum aktuellen Devisenkurs bewertet.

Vermögensaufstellung zum 31. März 2022
Teil I: Immobilienverzeichnis

Lfd. Nr. Lage des Grundstücks Art des
Grundstücks1)
Projekt-/​
Bestands-
entwicklungs-
maßnahme
Art der Nutzung2) Erwerbs-
datum
Baujahr
I. Direkt gehaltene Immobilien im Inland
1 70191 Stuttgart
Heilbronner Str. 190
„Bülow Tower“
FG B (84%) 05/​15 1991
2 20359 Hamburg
Pinnasberg 47
„Dock 47“
FG B (84%) 05/​15 2004
3 90443 Nürnberg
Zeltnerstr. 19, Sandstr. 20a, 24a
„City Park Center“
FG L (43%)
L (40%)
06/​15 2009
4 01307 Dresden
Pfotenhauerstr. 41
FG W (77%) 10/​15 2015
5 70565 Stuttgart
Breitwiesenstr. 19
„B19“
FG B (87%) 12/​15 2001
6 14532 Kleinmachnow
Herrmann-von-Helmholtz-Str. 3-7
FG LG (90%) 03/​16 2016
7 86156 Neusäß
Regensburger Straße
FG LG (88%) 05/​16 2016
8 55129 Mainz
Barcelona-Allee 15
FG LG (88%) 06/​16 2016
9 45279 Essen
Kleine Ruhrau 16
FG LG (89%) 06/​16 2016
10 45307 Essen
Am Zehnthof 77,
Schönscheidtstr. 50
FG LG (76%) 07/​16 2015
11 51149 Köln
Josef-Linden-Weg 8
FG LG (92%) 08/​16 2016
12 90471 Nürnberg
Poststr. 6
FG LG (84%) 09/​16 2016
13 01139 Dresden
Marie-Curie-Str. 14
FG LG (87%) 11/​16 2016
14 40476 Düsseldorf
Münsterstr. 96-100, 102
Glockenstr. 31, 35
„Münster Center“
FG B (43%)
L (42%)
11/​16 1978
15 14469 Potsdam
Jägerallee 20
FG H (94%) 12/​16 1998
16 22047 Hamburg
Fehmarnstr. 8-10, 14-26
FG W (94%) 11/​18 2018
17 60134 Frankfurt
Uhlandstr. 2
FG B (92%) 03/​19 2002
18 04317 Leipzig
Täubchenweg 53
FG W (98%) 09/​19 2019
19 12627 Berlin
Martin-Riesenburger-Str. 36, 38,
40, 42, 44
FG W (98%) 11/​19 2019
20 69126 Heidelberg
Heinrich-Fuchs-Str. 100
FG W (92%) 06/​20 2020
21 12529 Schönefeld
Rathausgasse 2, 4, 6, 8
„RathausVillen“
FG W (93%) 09/​20 2020
22 30165 Hannover
Vahrenwalder Str. 11
FG B (41%)
H (31%)
10/​20 2020
23 50823 Köln
Overbeckstraße 2-4 /​ Liebigstraße 1
FG W (83%) 10/​21 2019
24 01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6 /​
Rietzstraße 38
FG W (92%) 10/​21 2018
25 38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
FG W (91%) 10/​21 2020
26 28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
FG W (91%) 10/​21 2020
II. Direkt gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
1 Dublin 9, Northwood
Santry Demesne
„Cedarview“
IE
FG W (100%) 04/​20 2020
III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Inland
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Rostock UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 7.362.107 EUR9)
Gesellschaftskapital: 5.354.129 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
11/​15
1 18059 Rostock
Erich-Schlesinger-Str. 65
FG LG (73%)
B (27%)
10/​16 2016
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Iserlohn UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 8.718.772 EUR9)
Gesellschaftskapital: 6.389.086 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
11/​15
2 58640 Iserlohn
Auf der Kisse 1
FG LG (85%) 12/​16 2016
Beteiligung:
45 % an Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 59.730.793 EUR9)
Gesellschaftskapital: 59.370.833 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
02/​21
3 22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Str. 10
„Spectrum“
FG LG (89%) 06/​21 2006
Beteiligungen:
49% an Twenty One Tulips S.A.r.l.
Sitz der Gesellschaft:
15 Boulevard F.W. Raiffeisen
2411 Luxembourg (LU)
Wert der Gesellschaft: 803 EUR9)
Gesellschaftskapital: 803 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR49% an Twenty One Sunflowers S.A.r.l.
Sitz der Gesellschaft:
15 Boulevard F.W. Raiffeisen
2411 Luxembourg (LU)
Wert der Gesellschaft: 860 EUR9)
Gesellschaftskapital: 860 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
12/​21
IV. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Maestro Residential Coöperatief U.A.
Sitz der Gesellschaft:
Strawinskylaan 1209, A Toren, 12e etage, 1077 XX Amsterdam (NL)
Wert der Gesellschaft: 22.962.549 EUR9)
Gesellschaftskapital: 22.268.993 EUR Gesellschafterdarlehen: 5.770.000 EUR
05/​20
1 2287 VH Rijswijk
Clavecimbellaan 193-513
NL
FG W (97%) 05/​20 1974
Beteiligungen:
100% an GFD Spain HoldCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.183.797 EUR9)
Gesellschaftskapital: 15.183.797 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR100% an Vallecas PropCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid
Wert der Gesellschaft: 15.472.650 EUR9)
Gesellschaftskapital: 14.925.731 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR
08/​20
V. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit anderer Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Thomas Street PBSA Limited
Sitz der Gesellschaft: 8 Sackville Street, London W1S 3DG (GB)
Wert der Gesellschaft: 41.514.642 EUR9)
Gesellschaftskapital: 40.049.745 EUR
Gesellschafterdarlehen: 30.253.707 EUR
09/​20
1 Bristol BS1 6JS
Redcliffe
21 St. Thomas Street
“Willow”
GB
FG W (100%) 11/​20 2021
VI. Immobilienvermögen gesamt

 

Lfd. Nr. Lage des Grundstücks Grund-
stücks-
größe
in m2
Miteigentum/​
Erbbaurecht
Nutz-
fläche
Gewerbe
in m2
Nutzfläche
Wohnungen
in m2
Anzahl der Kfz-Stellplätze Aus-
stattung3)
I. Direkt gehaltene Immobilien im Inland
1 70191 Stuttgart
Heilbronner Str. 190
„Bülow Tower“
7.120 davon 11,7/​100
Miteigentumsanteil
an 3.755 m2
Verkehrsfläche
13.851 248 K, PA, LA
2 20359 Hamburg
Pinnasberg 47
„Dock 47“
1.584 4.060 50 K, PA, LA
3 90443 Nürnberg
Zeltnerstr. 19, Sandstr. 20a, 24a
„City Park Center“
6.840 19.637 180 504 K, PA, LA
4 01307 Dresden
Pfotenhauerstr. 41
1.872 749 3.432 27 PA
5 70565 Stuttgart
Breitwiesenstr. 19
„B19“
3.883 10.837 184 PA
6 14532 Kleinmachnow
Herrmann-von-Helmholtz-Str. 3-7
27.759 8.139 97
7 86156 Neusäß
Regensburger Straße
18.836 5.562 121
8 55129 Mainz
Barcelona-Allee 15
20.376 5.937 102
9 45279 Essen
Kleine Ruhrau 16
23.126 6.569 110
10 45307 Essen
Am Zehnthof 77,
Schönscheidtstr. 50
35.001 17.549 140 K, PA
11 51149 Köln
Josef-Linden-Weg 8
26.874 6.815 162
12 90471 Nürnberg
Poststr. 6
16.265 4.625 78
13 01139 Dresden
Marie-Curie-Str. 14
25.607 5.103 110
14 40476 Düsseldorf
Münsterstr. 96-100, 102
Glockenstr. 31, 35
„Münster Center“
6.165 Grundstücksgröße entspricht 254,91 +46,67 +46,67/​1.000 Miteigentumsanteil an 1.237 m2 Hof- und Gebäudefläche sowie 148,63 +163,28/​1.000 Miteigentumsanteil an 2.815 m2 Gebäude- und Freifläche 11.053 796 362 K, PA
15 14469 Potsdam
Jägerallee 20
16.621 17.208 200 K, PA, LA
16 22047 Hamburg
Fehmarnstr. 8-10, 14-26
5.119 6.141 62 PA
17 60134 Frankfurt
Uhlandstr. 2
2.069 zzgl. 4,70m2 (30/​10.000 von 1.565m2 Gebäude- und Freifläche) +2,15m2 (20/​10.000 von 1.077m2 Gebäude- und
Frei-fläche) Miteigentumsanteil
6.756 57 K, PA
18 04317 Leipzig
Täubchenweg 53
506 1.020 5 PA
19 12627 Berlin
Martin-Riesenburger-Str. 36, 38, 40, 42, 44
7.009 8.992 30 PA
20 69126 Heidelberg
Heinrich-Fuchs-Str. 100
2.948 423 3.398 22 PA
21 12529 Schönefeld
Rathausgasse 2, 4, 6, 8
„RathausVillen“
11.473 11.808 154 PA
22 30165 Hannover
Vahrenwalder Str. 11
4.596 13.241 191 K. PA
23 50823 Köln
Overbeckstraße 2-4 /​ Liebigstraße 1
926 555 2.620 26 PA
24 01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6 /​
Rietzstraße 38
2.663 3.945 61 PA
25 38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
10.516 4.246 71 PA
26 28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
1.961 144 3.191 34 PA
II. Direkt gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
1 Dublin 9, Northwood, Santry Demesne
„Cedarview“
IE
10.113 126
III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Inland
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Rostock UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft: Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 7.362.107 EUR9)
Gesellschaftskapital: 5.354.129 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
1 18059 Rostock
Erich-Schlesinger-Str. 65
17.479 2.774 63
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Iserlohn UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft: Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 8.718.772 EUR9)
Gesellschaftskapital: 6.389.086 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
2 58640 Iserlohn
Auf der Kisse 1
16.707 4.601 76
Beteiligung:
45 % an Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft: Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 59.730.793 EUR9)
Gesellschaftskapital: 59.370.833 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
3 22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Str. 10
„Spectrum“
160.020 77.075 184 K, PA, LA
IV. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an Maestro Residential Coöperatief U.A.
Sitz der Gesellschaft: Strawinskylaan 1209, A Toren, 12e etage, 1077 XX Amsterdam (NL)
Wert der Gesellschaft: 22.962.549 EUR9)
Gesellschaftskapital: 22.268.993 EUR Gesellschafterdarlehen: 5.770.000 EUR
1 2287 VH Rijswijk
Clavecimbellaan 193-513
NL
11.160 17.220 159 PA
Beteiligungen:
100% an GFD Spain HoldCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.183.797 EUR9)
Gesellschaftskapital: 15.183.797 EUR
Gesellschaftsdarlehen:
0,00 EUR100% an Vallecas
PropCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.472.650 EUR9)
Gesellschaftskapital: 14.925.731 EUR
Gesellschaftsdarlehen:
0,00 EUR
V. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit anderer Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Thomas Street PBSA Limited
Sitz der Gesellschaft:
8 Sackville Street, London W1S 3DG (GB)
Wert der Gesellschaft: 41.514.642 EUR9)
Gesellschaftskapital: 40.049.745 EUR
Gesellschafterdarlehen: 30.253.707 EUR
1 Bristol BS1 6JS
Redcliffe
21 St. Thomas Street
“Willow”
GB
1.400 7.122

 

Lfd. Nr. Lage des Grundstücks Verkehrswert
Gutachter 1/​ 24) 5)
in TEUR
Kaufpreis/​
Verkehrswert /​
Mittelwert5)
in TEUR
Anteil am Immobilien-vermögen
in %
Rohertrag –
Gutachter 1 /​ 24) 5)
in TEUR
Restnutz-ungsdauer
Gutachter
1 /​ 24) 5)
in Jahren
I. Direkt gehaltene Immobilien im Inland
1 70191 Stuttgart
Heilbronner Str. 190
„Bülow Tower“
43.600
43.000
43.300 4,9% 2.413
2.446
48
48
2 20359 Hamburg
Pinnasberg 47
„Dock 47“
19.150
18.100
18.625 2,1% 917
917
52
52
3 90443 Nürnberg
Zeltnerstr. 19, Sandstr. 20a, 24a
„City Park Center“
40.100
40.000
40.050 4,5% 2.357
2.382
57
57
4 01307 Dresden
Pfotenhauerstr. 41
14.000
13.000
13,500 1,5% 613
612
73
73
5 70565 Stuttgart
Breitwiesenstr. 19
„B19“
30.100
29.500
29.800 3,4% 1.745
1.733
49
49
6 14532 Kleinmachnow
Herrmann-von-Helmholtz-Str. 3-7
16.100
16.200
16.150 1,8% 802
802
44
44
7 86156 Neusäß
Regensburger Straße
11.750
11.200
11.475 1,3% 560
560
44
44
8 55129 Mainz
Barcelona-Allee 15
13.450
12.600
13.025 1,5% 637
637
44
44
9 45279 Essen
Kleine Ruhrau 16
13.200
13.100
12.925 1,7% 644
644
44
44
10 45307 Essen
Am Zehnthof 77,
Schönscheidtstr. 50
24.300
22.700
23.500 2,7% 1.307
1.559
43
36
11 51149 Köln
Josef-Linden-Weg 8
17.750
18.000
17.875 2,0% 843
843
44
44
12 90471 Nürnberg
Poststr. 6
8.500
8.400
8.450 1,0% 422
422
44
44
13 01139 Dresden
Marie-Curie-Str. 14
10.100
10.300
10.200 1,2% 508
508
44
44
14 40476 Düsseldorf
Münsterstr. 96-100, 102
Glockenstr. 31, 35
„Münster Center“
31.250
29.700
30.475 3,4% 1.948
1.924
35
35
15 14469 Potsdam
Jägerallee 20
34.800
33.700
34.250 3,9% 2.297
2.297
36
36
16 22047 Hamburg
Fehmarnstr. 8-10, 14-26
30.150
31.000
30.575 3,5% 1.191
1.191
76
76
17 60134 Frankfurt
Uhlandstr. 2
39.100
38.400
38.750 4,4% 1.507
1.475
50
40
18 04317 Leipzig
Täubchenweg 53
4.700
5.330
5.015 0,6% 184
196
77
77
19 12627 Berlin
Martin-Riesenburger-Str. 36, 38,
40, 42, 44
33.200
31.100
32.150 3,6% 1.216
1.216
78
78
20 69126 Heidelberg
Heinrich-Fuchs-Str. 100
23.000
22.600
22.800 2,6% 927
900
68
78
21 12529 Schönefeld
Rathausgasse 2, 4, 6, 8
„RathausVillen“
54.900
51.700
53.300 6,0% 1.844
1.844
78
78
22 30165 Hannover
Vahrenwalder Str. 11
62.450
58.200
60.325 6,8% 2.551
2.713
68
68
23 50823 Köln
Overbeckstraße 2-4 /​ Liebigstraße 1
26.700
29.000
27.850 3,1% 704
710
76
77
24 01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6 /​
Rietzstraße 38
17.200
17.300
17.250 1,9% 545
552
76
76
25 38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
23.550
24.800
24.175 2,7% 693
696
78
78
26 28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
15.750
18.400
17.075 1,9% 534
537
57
77
II. Direkt gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
1 Dublin 9, Northwood, Santry Demesne
„Cedarview“
IE
37.400
37.100
37.250 4,2% 1.968
1.968
78
78
III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Inland
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Rostock UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 7.362.107 EUR9)
Gesellschaftskapital: 5.354.129 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
1 18059 Rostock
Erich-Schlesinger-Str. 65
7.250
7.000
7.125 0,8% 371
371
44
44
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Iserlohn UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 8.718.772 EUR9)
Gesellschaftskapital: 6.389.086 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
2 58640 Iserlohn
Auf der Kisse 1
8.250
8.200
8.225 0,9% 412
412
44
44
Beteiligung:
45 % an Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 59.730.793 EUR9)
Gesellschaftskapital: 59.370.833 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
3 22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Str. 10
„Spectrum“
68.265
69.750
69.008 7,8% 2.567
2.485
35
35
IV. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Maestro Residential Coöperatief U.A.
Sitz der Gesellschaft:
Strawinskylaan 1209, A Toren, 12e etage, 1077 XX Amsterdam (NL)
Wert der Gesellschaft: 22.962.549 EUR9)
Gesellschaftskapital: 22.268.993 EUR Gesellschafterdarlehen: 5.770.000 EUR
1 2287 VH Rijswijk
Clavecimbellaan 193-513
NL
43.300
44.500
43.900 5,0% 1.856
1.840
48
48
Beteiligungen:
100% an GFD Spain HoldCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de
Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.183.797 EUR9)
Gesellschaftskapital: 15.183.797 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR100% an Vallecas PropCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.472.650 EUR9)
Gesellschaftskapital: 14.925.731 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR
V. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit anderer Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Thomas Street PBSA Limited
Sitz der Gesellschaft: 8 Sackville Street, London W1S 3DG (GB)
Wert der Gesellschaft: 41.514.642 EUR9)
Gesellschaftskapital: 40.049.745 EUR
Gesellschafterdarlehen: 30.253.707 EUR
1 Bristol BS1 6JS
Redcliffe
21 St. Thomas Street
“Willow”
GB
66.936
66.405
66.670 7,5% 3.698
3.698
69
59
VI. Immobilienvermögen gesamt 885.268 100,0%

 

Lfd. Nr. Lage des Grundstücks Anschaf-
fungs-
neben-
kosten
gesamt6) 7)
in TEUR
davon Gebühren und Steuern7)
in TEUR
davon
sonstige Kosten7)
in TEUR
Anschaffungs-
nebenkosten
gesamt
in % des Kaufpreises
Im Geschäftsjahr abgeschriebene Anschaffungs-
nebenkosten5)
in TEUR
Zur Abschrei-
bung verblei-
bende Anschaf-fungs-
neben-
kosten5)
in TEUR
Voraus-
sichtlich verblei-
bender Abschrei-
bungs-
zeitraum
in Jahren
I. Direkt gehaltene Immobilien im Inland
1 70191 Stuttgart
Heilbronner Str. 190
„Bülow Tower“
2.409 1.927 482 6,5% 0 0 0
2 20359 Hamburg
Pinnasberg 47
„Dock 47“
1.044 793 251 6,4% 0 0 0
3 90443 Nürnberg
Zeltnerstr. 19, Sandstr. 20a, 24a
„City Park Center“
2.147 1.293 854 5,8% 214 696 3,1
4 01307 Dresden
Pfotenhauerstr. 41
974 365 609 8,8% 98 345 3,5
5 70565 Stuttgart
Breitwiesenstr. 19
„B19“
1.266 976 290 6,5% 126 472 3,6
6 14532 Kleinmachnow
Herrmann-von-Helmholtz-Str. 3-7
1.109 872 237 7,5% 122 484 3,9
7 86156 Neusäß
Regensburger Straße
543 543 188 4,9% 54 214 4,1
8 55129 Mainz
Barcelona-Allee 15
766 564 202 6,3% 76 314 4,1
9 45279 Essen
Kleine Ruhrau 16
942 731 211 7,8% 94 386 4,1
10 45307 Essen
Am Zehnthof 77,
Schönscheidtstr. 50
2.083 1.452 631 10,1% 208 890 4,2
11 51149 Köln
Josef-Linden-Weg 8
1.200 987 213 7,9% 121 529 4,2
12 90471 Nürnberg
Poststr. 6
371 264 107 4,9% 41 183 4,4
13 01139 Dresden
Marie-Curie-Str. 14
506 331 175 4,9% 50 224 4,6
14 40476 Düsseldorf
Münsterstr. 96-100, 102
Glockenstr. 31, 35
„Münster Center“
2.733 2.041 692 9,1% 273 1.262 4,6
15 14469 Potsdam
Jägerallee 20
2.402 1.909 493 7,5% 207 1.136 4,7
16 22047 Hamburg
Fehmarnstr. 8-10, 14-26
1.866 1.164 701 7,1% 186 1.159 7,0
17 60134 Frankfurt
Uhlandstr. 2
2.916 2.139 777 8,2% 583 1.125 2,0
18 04317 Leipzig
Täubchenweg 53
338 166 172 6,7% 68 167 2,5
19 12627 Berlin
Martin-Riesenburger-Str. 36, 38, 40, 42, 44
2.196 1.647 549 7,8% 439 1.169 2,5
20 69126 Heidelberg
Heinrich-Fuchs-Str. 100
1.612 1.023 589 7,5% 256 1.052 3,0
21 12529 Schönefeld
Rathausgasse 2, 4, 6, 8
„RathausVillen“
4.208 3.350 858 8,1% 841 2.911 3,0
22 30165 Hannover
Vahrenwalder Str. 11
3.860 2.886 974 6,7% 707 2.718 3,5
23 50823 Köln
Overbeckstraße 2-4 /​ Liebigstraße 1
2.374 1.896 478 8,1% 194 2.180 4,5
24 01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6 /​
Rietzstraße 38
959 653 306 5,3% 78 881 4,5
25 38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
1.529 1.153 376 6,6% 125 1.404 4,5
26 28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
1.147 863 284 6,7% 93 1.054 4,5
II. Direkt gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
1 Dublin 9, Northwood, Santry Demesne
„Cedarview“
IE
1.893 573 1.320 5,7% 379 1.244 3,0
III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Inland
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Rostock UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 7.362.107 EUR9)
Gesellschaftskapital:
5.354.129 EUR
Gesellschafterdarlehen:
0,00 EUR
59 59 1,0% 6 27
1 18059 Rostock
Erich-Schlesinger-Str. 65
359 280 79 6,0% 35 164 4,7
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Iserlohn UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 8.718.772 EUR9)
Gesellschaftskapital:
6.389.086 EUR
Gesellschafterdarlehen:
0,00 EUR
68 68 1,0% 6 32
2 58640 Iserlohn
Auf der Kisse 1
495 417 78 7,3% 49 238 4,8
Beteiligung:
45 % an Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft: 59.730.793 EUR9)
Gesellschaftskapital: 59.370.833 EUR
Gesellschafterdarlehen:
0,00 EUR
3 22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Str. 10
„Spectrum“
4.195 3.920 276 629 3.566 4,2
IV. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Maestro Residential Coöperatief U.A.
Sitz der Gesellschaft: Strawinskylaan 1209, A Toren, 12e etage, 1077 XX Amsterdam (NL)
Wert der Gesellschaft: 22.962.549 EUR9)
Gesellschaftskapital: 22.268.993 EUR Gesellschafterdarlehen: 5.770.000 EUR
1 2287 VH Rijswijk
Clavecimbellaan 193-513
NL
1.568 851 718 314 1.020 3,3
Beteiligungen:
100% an GFD Spain
HoldCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.183.797 EUR9)
Gesellschaftskapital: 15.183.797 EUR
Gesellschaftsdarlehen:
0,00 EUR100% an Vallecas PropCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft: 15.472.650 EUR9)
Gesellschaftskapital: 14.925.731 EUR
Gesellschaftsdarlehen:
0,00 EUR
V. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit anderer Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Thomas Street PBSA Limited
Sitz der Gesellschaft: 8 Sackville Street, London W1S 3DG (GB)
Wert der Gesellschaft: 41.514.642 EUR9)
Gesellschaftskapital: 40.049.745 EUR
Gesellschafterdarlehen: 30.253.707 EUR
1 Bristol BS1 6JS
Redcliffe
21 St. Thomas Street
“Willow”
GB
2.795 2.795 232 2.550 4,6

 

Lfd. Nr. Lage des Grundstücks Kredite5)
in TEUR
Fremdfinan-
zierungsquote
in % des Verkehrwertes
Leerstands-
quote
in % der Brutto-
sollmiete
Restlaufzeiten
Mietverträge
in Jahren 6)
Miet-einnahmen
1.4.2021-
31.3.202210) 11)
in TEUR
I. Direkt gehaltene Immobilien im Inland
1 70191 Stuttgart
Heilbronner Str. 190
„Bülow Tower“
10.900 25,2% 9,5% 4,1 2.288
2 20359 Hamburg
Pinnasberg 47
„Dock 47“
3.000 16,1% 0,7% 2,9 932
3 90443 Nürnberg
Zeltnerstr. 19, Sandstr. 20a, 24a
„City Park Center“
5.000 12,5% 8,3% 4,8 2.381
4 01307 Dresden
Pfotenhauerstr. 41
0 0,0% 0,0% 0,9 587
5 70565 Stuttgart
Breitwiesenstr. 19
„B19“
0 0,0% 5,3% 3,8 1.659
6 14532 Kleinmachnow
Herrmann-von-Helmholtz-Str. 3-7
3.704 22,9% 0,0% 9,0 k. A.
7 86156 Neusäß
Regensburger Straße
2.550 22,2% 0,0% 9,2 k. A
8 55129 Mainz
Barcelona-Allee 15
2.876 22,1% 0,0% 9,2 k. A
9 45279 Essen
Kleine Ruhrau 16
2.877 21,9% 0,0% 9,2 k. A
10 45307 Essen
Am Zehnthof 77,
Schönscheidtstr. 50
5.175 22,0% 0,0% 8,8 k. A
11 51149 Köln
Josef-Linden-Weg 8
3.793 21,2% 0,0% 9,4 k. A
12 90471 Nürnberg
Poststr. 6
1.901 22,5% 0,0% 9,4 k. A
13 01139 Dresden
Marie-Curie-Str. 14
2.372 23,3% 0,0% 9,7 k. A
14 40476 Düsseldorf
Münsterstr. 96-100, 102,
Glockenstr. 31, 35
„Münster Center“
0 0,0% 16,6% 4,5 1.722
15 14469 Potsdam
Jägerallee 20
0 0,0% 0,0% 18,8 k. A.
16 22047 Hamburg
Fehmarnstr. 8-10, 14-26
6.600 21,6% 0,1% 0,2 1.098
17 60134 Frankfurt
Uhlandstr. 2
16.000 41,3% 1,2% 5,4 1.469
18 04317 Leipzig
Täubchenweg 53
0 0,0% 10,0% 0,3 138
19 12627 Berlin
Martin-Riesenburger-Str. 36, 38, 40, 42, 44
0 0,0% 0,6% 0,2 1.205
20 69126 Heidelberg
Heinrich-Fuchs-Str. 100
0 0,0% 2,7% 0,4 858
21 12529 Schönefeld
Rathausgasse 2, 4, 6, 8
„RathausVillen“
23.600 44,3% 2,3% 0,2 1.756
22 30165 Hannover
Vahrenwalder Str. 11
0 0,0% 0,0% 12,5 2.744
23 50823 Köln
Overbeckstraße 2-4 /​ Liebigstraße 1
8.750 31,4% 15,7% 0,2 269
24 01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6 /​
Rietzstraße 38
6.100 35,4% 14,8% 0,2 196
25 38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
7.800 32,3% 6,6% 0,3 274
26 28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
5.100 29,9% 18,5% 0,2 187
II. Direkt gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
1 Dublin 9, Northwood, Santry Demesne
„Cedarview“
IE
0 0,0% 0,0% 3,0 1.965
III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Inland
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Rostock UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft:
7.362.107 EUR9)
Gesellschaftskapital: 5.354.129 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
1 18059 Rostock
Erich-Schlesinger-Str. 65
0 0,0% 0,0% 9,6 k. A
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
RREEF Iserlohn UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft:
8.718.772 EUR9)
Gesellschaftskapital: 6.389.086 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
2 58640 Iserlohn
Auf der Kisse 1
0 0,0% 0,0% 9,8 k. A
Beteiligung:
45 % an Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft:
Mainzer Landstraße 11-17,
60329 Frankfurt am Main
Wert der Gesellschaft:
59.730.793 EUR9)
Gesellschaftskapital:
59.370.833 EUR
Gesellschafterdarlehen: 0,00 EUR
3 22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Str. 10
„Spectrum“
29.768 43,1% 0,0% 5,8 k. A
IV. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit Euro-Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Maestro Residential Coöperatief U.A.
Sitz der Gesellschaft: Strawinskylaan 1209, A Toren, 12e etage,
1077 XX Amsterdam (NL)
Wert der Gesellschaft:
22.962.549 EUR9)
Gesellschaftskapital:
22.268.993 EUR Gesellschafterdarlehen:
5.770.000 EUR
1 2287 VH Rijswijk
Clavecimbellaan 193-513
NL
16.500 37,6% 4,2% 3,0 1.767
Beteiligungen:
100% an GFD Spain HoldCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares
de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft:
15.183.797 EUR9)
Gesellschaftskapital:
15.183.797 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR100% an Vallecas PropCo, S.L.
Sitz der Gesellschaft: Nanclares
de Oca 1-B, 28022, Madrid (ES)
Wert der Gesellschaft:
15.472.650 EUR9)
Gesellschaftskapital:
14.925.731 EUR
Gesellschaftsdarlehen: 0,00 EUR
V. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien im Ausland mit anderer Währung
Beteiligung:
100% Gesellschaftsanteile an
Thomas Street PBSA Limited
Sitz der Gesellschaft: 8 Sackville Street, London W1S 3DG (GB)
Wert der Gesellschaft:
41.514.642 EUR9)
Gesellschaftskapital:
40.049.745 EUR
Gesellschafterdarlehen:
30.253.707 EUR
1 Bristol BS1 6JS
Redcliffe
21 St. Thomas Street
“Willow”
GB
0 0,0% 0,0% 14,5 k. A.
VI. Immobilienvermögen gesamt 164.365 18,6%

Alle immobilienbezogenen Angaben zu 100%, ohne Berücksichtigung der Beteiligungsquote.

1) FG = Mietwohn-, Geschäfts- oder gemischt genutztes Grundstück mit fertigem Objekt
UB = Grundstück im Zustand der Bebauung
U = unbebautes Grundstück
ER = Erbbaurecht
2) B = Büro & Praxis
H = Hotel
L = Läden
LG = Lager/​Logistik
W = Wohnen
Anteil in % jeweils bezogen auf den Mietertrag.
3) K = Klimaanlage
LA = Lastenaufzug
PA = Personenaufzug
R = Rolltreppe
4) Die Fondsimmobilien werden gemäß KAGB von zwei unabhängigen Bewertern (Regelbewertern) begutachtet, hier sind beide Werte dargestellt.
5) Werte in Fremdwährung umgerechnet zum Devisenkurs vom 31. März 2022. Bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften erfolgt der Ausweis anteilig gemäß Beteiligungsquote.
6) Bei über Beteiligungen gehaltenen Objekten können Anschaffungsnebenkosten sowohl auf Fonds- als auch auf Gesellschaftsebene anfallen, unter anderem abhängig davon, ob es sich um die Neugründung oder den Erwerb einer bereits bestehenden Gesellschaft handelt.
7) Historische Anschaffungsnebenkosten in Ländern mit anderer Währung werden mit Wechselkurs des Besitzübergangs ausgewiesen.
8) Bei der Berechnung der Restlaufzeiten wird davon ausgegangen, dass die vertraglich vereinbarten Sonderkündigungsrechte ausgeübt werden.
9) Wert der Gesellschaft ermittelt gemäß Bestimmungen des KAGB und der KARBV (Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung).
10) Mieteinnahmen in Fremdwährung umgerechnet mit historischen Wechselkursen.
11) k. A. = Zum Schutz der Interessen des Einzelmieters wird auf die Veröffentlichung der Mieteinnahmen verzichtet.

Devisenkurse per 31. März 2022: 1 EUR = 0,84783 GBP

Verzeichnis der Käufe und Verkäufe von Immobilien
zur Vermögensaufstellung zum 31. März 2022

Verzeichnis der Käufe im Berichtszeitraum

Lage des Grundstücks Kaufpreis
in TEUR
Übergang von Nutzen und Lasten Beteiligungs-
quote
in %
I. Direkt gehaltene Immobilien
– im Inland
38124 Braunschweig
Zuckerbergweg 50-53
29.424 30.10.2021
28217 Bremen
Konsul-Smidt-Straße 54
18.655 30.10.2021
01139 Dresden
Roßmäßlerstraße 4-6-/​ Rietzstraße 38
23.108 30.10.2021
50823 Köln
Overbeckstraße 2-4-/​ Liebigstraße 1
17.313 30.10.2021
– in anderen Ländern mit Euro-Währung
– in Ländern mit anderer Währung
Zwischensumme direkt gehaltene Immobilien 88.500
II. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften
– im Inland
45,0% Beteiligung an
Grundbesitz Spectrum GmbH & Co. KG
22113 Hamburg
Amandus-Stubbe-Straße 10
“Spectrum”
69.171 01.06.2021 45,0%
– in anderen Ländern mit Euro-Währung
– in Ländern mit anderer Währung
100,0% Beteiligung an
Thomas Street PBSA Limited
21 St. Thomas Street
BS1 6JS Bristol (GB)
„Willow“
64.908 20.11.2020 100,0%
Zwischensumme Beteiligungen 134.079
Summe 222.579

Vermögensaufstellung zum 31. März 2022
Teil II: Liquiditätsübersicht

Wertpapier-
bezeichnung
ISIN Fälligkeit Zins-
satz
in %
Käufe
nominal
EUR bzw. Stück
I. Bankguthaben
II. Wertpapiere
1. Börsen gehandelte Wertpapiere
a) Verzins-
liche Wertpapiere
Alstom S.A. EO-Notes 2021(21/​30) FR0014004R72 22.07.2030 0,50 4.000.000,00
Banco Bilbao Vizcaya Argent. EO-FLR Non-Pref. MTN 22(28/​29) XS2430998893 14.01.2029 0,88 10.000.000,00
Banco Santander S.A. EO-FLR Preferred MTN 22(24/​25) XS2436160779 26.01.2025 0,10 12.000.000,00
Bque Fédérative du Cr. Mutuel EO-Preferred MTN 2021(25) FR0014006XE5 07.03.2025 0,01 10.000.000,00
Bque Fédérative du Cr. Mutuel EO-Preferred MTN 2021(26) FR0014002S57 11.05.2026 0,01 10.000.000,00
Bundesrep.
Deutschland Bundesobl.Ser.180 v.2019(24)
DE0001141802 18.10.2024 0,00 15.000.000,00
Bundesrep.
Deutschland Bundesschatzanw. v.19(21)
DE0001104776 10.09.2021 0,00 0,00
Deutsche Bank AG FLR-MTN v.20(29/​30) DE000DL19VS4 19.11.2030 1,75 0,00
Deutsche Telekom AG MTN v.2019(2031) DE000A2TSDE2 25.03.2031 1,75 0,00
E.ON SE Medium Term Notes v.22(25/​26) XS2433244089 18.01.2026 0,13 12.000.000,00
ENEL Finance Intl N.V. EO-Medium-Term Notes 22(22/​35) XS2432293913 17.01.2035 1,25 10.000.000,00
Engie S.A. EO-Medium-Term Nts 2021(21/​36) FR0014005ZQ6 26.10.2036 1,00 20.000.000,00
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(30) EU000A283859 04.10.2030 0,00 0,00
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(40) EU000A283867 04.10.2040 0,10 0,00
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(50) EU000A284469 04.11.2050 0,30 0,00
Frankreich EO-Infl.Index-Lkd OAT 2019(29) FR0013410552 01.03.2029 0,11 15.890.250,00
Fresenius Medical Care KGaA MTN v.2019(2026/​2026) XS2084497705 30.11.2026 0,63 0,00
Griechenland EO-Notes 2020(35) GR0128016731 04.02.2035 1,88 0,00
Griechenland EO-Notes 2021(52) GR0138017836 24.01.2052 1,88 0,00
Hamburg Commercial Bank AG IHS v. 2021(2026) S.2729 DE000HCB0AZ3 09.03.2026 0,38 0,00
Infineon Technologies AG Medium Term Notes v.20(20/​26) XS2194283672 24.06.2026 1,13 0,00
Intl Business Machines Corp. EO-Notes 2022(22/​34) XS2442765124 09.02.2034 1,25 15.000.000,00
Island, Republik EO-Medium-Term Nts 2021(28) XS2293755125 15.04.2028 0,00 0,00
Klépierre S.A. EO-Med.-Term Notes 2020(20/​31) FR0014000KT3 17.02.2031 0,88 0,00
LEG Immobilien SE Medium Term Notes v.21(21/​33) DE000A3H3JU7 30.03.2033 0,88 0,00
LEG Immobilien SE Medium Term Notes v.22(22/​29) DE000A3MQNP4 17.01.2029 0,88 5.000.000,00
Lettland, Republik EO-Medium-Term Notes 2021(31) XS2317123052 17.03.2031 0,00 0,00
Münchener Hypothekenbank MTN-IHS Serie 1927 v.21(29) DE000MHB64E1 09.03.2029 0,38 0,00
OP Yrityspankki Oyj EO-FLR Med.-Term Nts 2021(24) XS2287753987 18.01.2024 0,55 0,00
Orange S.A. EO-FLR Med.-T. Nts 21(21/​Und.) FR0014003B55 11.05.2029 1,38 5.700.000,00
Orange S.A. EO-Medium-Term Nts 2021(22/​33) FR0014006ZC4 16.12.2033 0,63 13.000.000,00
PostNL N.V. EO-Notes 2019(19/​26) XS2047619064 23.09.2026 0,63 0,00
Royal Schiphol Group N.V. EO-Medium Term Nts 2018(18/​30) XS1900101046 05.11.2030 1,50 3.300.000,00
Spanien EO-Bonos 2019(35) ES0000012E69 30.07.2035 1,85 0,00
Spanien EO-Bonos 2020(23) ES0000012F84 30.04.2023 0,00 0,00
Stora Enso Oyj EO-Medium-Term Nts 2020(20/​30) XS2265360359 02.12.2030 0,63 0,00
UniCredit S.p.A. EO-FLR Preferred MTN 21(28/​29) XS2360310044 05.07.2029 0,80 5.000.000,00
UniCredit S.p.A. EO-Preferred MTN 2021(31) XS2289133758 19.01.2031 0,85 2.000.000,00
Valéo S.E. EO-Medium-Term Nts 2021(21/​28) FR0014004UE6 03.08.2028 1,00 4.000.000,00
Veolia Environnement S.A. EO-FLR Notes 2020(26/​Und.) FR00140007K5 20.04.2026 2,25 0,00
Veolia Environnement S.A. EO-FLR Notes 2020(29/​Und.) FR00140007L3 20.01.2029 2,50 0,00
Verbund AG EO- Notes 2021(21/​41) XS2320746394 01.04.2041 0,90 0,00
Vodafone Group PLC EO-FLR Cap.Sec. 2018(23/​79) XS1888179477 03.10.2023 3,10 0,00
Vonovia SE Medium Term Notes v.21(21/​31) DE000A3E5FR9 24.03.2031 0,63 0,00
Vonovia SE Medium Term Notes v.21(21/​41) DE000A3E5MK0 14.06.2041 1,50 5.000.000,00
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2020(30) XS2105095777 21.01.2030 0,63 0,00
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2021(26) XS2297209293 09.02.2026 0,00 0,00
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2022(32) XS2434393968 20.01.2032 0,95 5.000.000,00
b) Aktien
c) Andere
Wertpapiere
Summe der börsengehandelten Wertpapiere 181.890.250,00
2. An organisierten Märkten zugelassene Wertpapiere
a) Verzins-
liche
Wertpapiere
AT & T Inc. EO-FLR Pref.Secs 2020(25/​Und.) XS2114413565 02.03.2025 2,88 0,00
CCEP Finance (Ireland) DAC EO-Notes 2021(21/​41) XS2337061837 06.05.2041 1,50 4.000.000,00
Deutsche Bahn Finance GmbH Sub.-FLR-Nts.v.19(25/​unb.) XS2010039035 22.01.2025 0,95 0,00
Europäischer Stabilitäts.(ESM) EO-Bills Tr. 21.4.2022 EU000A3JZQU8 21.04.2022 0,00 25.000.000,00
Finnland, Republik EO-Treasury Bills 2020(21) FI4000442041 10.08.2021 0,00 0,00
Iberdrola International B.V. EO-FLR Notes 2020(20/​Und.) XS2244941147 28.01.2029 2,25 0,00
Kon. KPN N.V. EO-FLR Notes 2019(24/​Und.) XS2069101868 08.11.2024 2,00 0,00
b) Andere Wertpapiere
Summe der an organisierten Märkten zugelassenen Wertpapiere 29.000.000,00
Summe der nicht-notierten Wertpapiere 0,00
Wertpapiere gesamt: 210.890.250,00
davon Wertpapiere, die nicht als Sicherheit für geldpolitische Operationen im Eurosystem von der EZB oder der Deutschen Bundesbank zugelassen sind: 30.700.000,00
davon Aktien von REIT-Aktiengesellschaften oder vergleichbaren Anteile an ausländischen juristischen Personen:
III. Investmentanteile
IV. Geldmarktinstrumente
Wertpapier-
bezeichnung
ISIN Verkäufe
nominal
EUR bzw. Stück
Bestand
nominal
EUR
bzw. Stück
Kurswert
EUR
31.3.2022
Anteil am Fonds-
vermögen
in %
I. Bankguthaben 95.930.849,69 9,1%
II. Wertpapiere
1. Börsen gehandelte Wertpapiere
a) Verzins-
liche Wertpapiere
Alstom S.A. EO-Notes 2021(21/​30) FR0014004R72 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Banco Bilbao Vizcaya Argent. EO-FLR Non-Pref. MTN 22(28/​29) XS2430998893 10.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Banco Santander S.A. EO-FLR Preferred MTN 22(24/​25) XS2436160779 0,00 12.000.000,00 11.861.104,80 1,1%
Bque Fédérative du Cr. Mutuel EO-Preferred MTN 2021(25) FR0014006XE5 0,00 10.000.000,00 9.705.105,80 0,9%
Bque Fédérative du Cr. Mutuel EO-Preferred MTN 2021(26) FR0014002S57 0,00 10.000.000,00 9.454.195,20 0,9%
Bundesrep.
Deutschland Bundesobl.Ser.180 v.2019(24)
DE0001141802 0,00 15.000.000,00 14.957.136,75 1,4%
Bundesrep.
Deutschland Bundesschatzanw. v.19(21)
DE0001104776 60.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Deutsche Bank AG FLR-MTN v.20(29/​30) DE000DL19VS4 0,00 4.000.000,00 3.720.235,68 0,4%
Deutsche Telekom AG MTN v.2019(2031) DE000A2TSDE2 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
E.ON SE Medium Term Notes v.22(25/​26) XS2433244089 0,00 12.000.000,00 11.477.333,64 1,1%
ENEL Finance Intl N.V. EO-Medium-Term Notes 22(22/​35) XS2432293913 10.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Engie S.A. EO-Medium-Term Nts 2021(21/​36) FR0014005ZQ6 20.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(30) EU000A283859 2.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(40) EU000A283867 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Europäische Union EO-Medium-Term Notes 2020(50) EU000A284469 6.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Frankreich EO-Infl.Index-Lkd OAT 2019(29) FR0013410552 0,00 15.890.250,00 18.378.504,25 1,7%
Fresenius Medical Care KGaA MTN v.2019(2026/​2026) XS2084497705 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Griechenland EO-Notes 2020(35) GR0128016731 6.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Griechenland EO-Notes 2021(52) GR0138017836 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Hamburg Commercial Bank AG IHS v. 2021(2026) S.2729 DE000HCB0AZ3 0,00 5.000.000,00 4.805.500,00 0,5%
Infineon Technologies AG Medium Term Notes v.20(20/​26) XS2194283672 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Intl Business Machines Corp. EO-Notes 2022(22/​34) XS2442765124 15.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Island, Republik EO-Medium-Term Nts 2021(28) XS2293755125 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Klépierre S.A. EO-Med.-Term Notes 2020(20/​31) FR0014000KT3 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
LEG Immobilien SE Medium Term Notes v.21(21/​33) DE000A3H3JU7 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
LEG Immobilien SE Medium Term Notes v.22(22/​29) DE000A3MQNP4 0,00 5.000.000,00 4.587.290,00 0,4%
Lettland, Republik EO-Medium-Term Notes 2021(31) XS2317123052 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Münchener Hypothekenbank MTN-IHS Serie 1927 v.21(29) DE000MHB64E1 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
OP Yrityspankki Oyj EO-FLR Med.-Term Nts 2021(24) XS2287753987 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Orange S.A. EO-FLR Med.-T. Nts 21(21/​Und.) FR0014003B55 5.700.000,00 0,00 0,00 0,0%
Orange S.A. EO-Medium-Term Nts 2021(22/​33) FR0014006ZC4 13.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
PostNL N.V. EO-Notes 2019(19/​26) XS2047619064 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Royal Schiphol Group N.V. EO-Medium Term Nts 2018(18/​30) XS1900101046 3.300.000,00 0,00 0,00 0,0%
Spanien EO-Bonos 2019(35) ES0000012E69 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Spanien EO-Bonos 2020(23) ES0000012F84 20.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Stora Enso Oyj EO-Medium-Term Nts 2020(20/​30) XS2265360359 3.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
UniCredit S.p.A. EO-FLR Preferred MTN 21(28/​29) XS2360310044 0,00 5.000.000,00 4.534.866,65 0,4%
UniCredit S.p.A. EO-Preferred MTN 2021(31) XS2289133758 0,00 2.000.000,00 1.723.207,50 0,2%
Valéo S.E. EO-Medium-Term Nts 2021(21/​28) FR0014004UE6 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Veolia Environnement S.A. EO-FLR Notes 2020(26/​Und.) FR00140007K5 0,00 2.000.000,00 1.949.420,00 0,2%
Veolia Environnement S.A. EO-FLR Notes 2020(29/​Und.) FR00140007L3 0,00 5.000.000,00 4.619.500,00 0,4%
Verbund AG EO- Notes 2021(21/​41) XS2320746394 6.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Vodafone Group PLC EO-FLR Cap.Sec. 2018(23/​79) XS1888179477 0,00 5.000.000,00 5.044.300,00 0,5%
Vonovia SE Medium Term Notes v.21(21/​31) DE000A3E5FR9 3.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Vonovia SE Medium Term Notes v.21(21/​41) DE000A3E5MK0 5.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2020(30) XS2105095777 0,00 2.000.000,00 1.819.762,84 0,2%
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2021(26) XS2297209293 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Zypern, Republik EO-Medium-Term Notes 2022(32) XS2434393968 0,00 5.000.000,00 4.499.099,15 0,4%
b) Aktien
c) Andere
Wertpapiere
Summe der börsengehandelten Wertpapiere 260.000.000,00 114.890.250,00 113.136.562,26 10,8%
2. An organisierten Märkten zugelassene Wertpapiere
a) Verzins-
liche
Wertpapiere
AT & T Inc. EO-FLR Pref.Secs 2020(25/​Und.) XS2114413565 2.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
CCEP Finance (Ireland) DAC EO-Notes 2021(21/​41) XS2337061837 4.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Deutsche Bahn Finance GmbH Sub.-FLR-Nts.v.19(25/​unb.) XS2010039035 0,00 5.000.000,00 4.835.337,45 0,5%
Europäischer Stabilitäts.(ESM) EO-Bills Tr. 21.4.2022 EU000A3JZQU8 0,00 25.000.000,00 25.008.750,00 2,4%
Finnland, Republik EO-Treasury Bills 2020(21) FI4000442041 20.000.000,00 0,00 0,00 0,0%
Iberdrola International B.V. EO-FLR Notes 2020(20/​Und.) XS2244941147 0,00 4.000.000,00 3.762.151,40 0,4%
Kon. KPN N.V. EO-FLR Notes 2019(24/​Und.) XS2069101868 0,00 5.000.000,00 4.859.550,00 0,5%
b) Andere Wertpapiere
Summe der an organisierten Märkten zugelassenen Wertpapiere 26.000.000,00 39.000.000,00 38.465.788,85 3,7%
Summe der nicht-notierten Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,0%
Wertpapiere gesamt: 286.000.000,00 153.890.250,00 151.602.351,11 14,4%
davon Wertpapiere, die nicht als Sicherheit für geldpolitische Operationen im Eurosystem von der EZB oder der Deutschen Bundesbank zugelassen sind: 36.700.000,00 30.000.000,00 28.790.494,53 2,7%
davon Aktien von REIT-Aktiengesellschaften oder vergleichbaren Anteile an ausländischen juristischen Personen:
III. Investmentanteile
IV. Geldmarktinstrumente

Vermögensaufstellung zum 31. März 2022
Teil III: Sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen

EUR EUR EUR Anteil am Fonds-vermögen
in %
I. Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung 7.358.425,08 0,7%
davon Betriebskostenvorlagen 5.479.486,16
davon Mietforderungen 1.878.938,92
davon in Fremdwährung -483,44
2. Forderungen an Immobilien-Gesellschaften 36.023.706,52 3,4%
3. Zinsansprüche 741.198,03 0,1%
davon in Fremdwährung 281.271,89
4. Anschaffungsnebenkosten 24.952.221,77 2,4%
bei Immobilien 24.893.267,72
bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 58.954,05
davon in Fremdwährung 0,00
5. Andere 11.049.392,50 1,1%
davon Forderungen aus Sicherungsgeschäften 0,00
davon in Fremdwährung 0,00
II. Verbindlichkeiten aus
1. Krediten 118.097.250,00 11,2%
davon kurzfristige Kredite (§ 199 KAGB) 0,00
davon in Fremdwährung 0,00
2. Grundstückskäufen und Bauvorhaben 0,00 0,00 0,0%
davon in Fremdwährung 0,00
3. Grundstücksbewirtschaftung 8.707.707,49 0,8%
davon in Fremdwährung 0,00
4. anderen Gründen 1.891.032,48 0,2%
davon aus Anteilsumsatz 0,00
davon aus Sicherungsgeschäften 0,00
III. Rückstellungen 15.509.730,18 1,5%
davon in Fremdwährung -395.957,74
Fondsvermögen EUR 1.050.705.231,20

Weitere Angaben zum Bestand der festverzinslichen Wertpapiere zum 31. März 2022

Gliederung nach Nominalzinsen EUR
0,00 % bis unter 4,00 % 151.602.351,11 EUR
4,00 % bis unter 5,00 % 0,00 EUR
5,00 % bis unter 6,00 % 0,00 EUR
6,00 % bis unter 8,00 % 0,00 EUR
8,00 % bis unter 10,00 % 0,00 EUR
Summe 151.602.351,11 EUR

 

Gliederung nach Restlaufzeiten EUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 25.008.750,00 EUR
Restlaufzeit über 1 Jahr bis zu 2 Jahren 5.044.300,00 EUR
Restlaufzeit über 2 Jahre bis zu 3 Jahren 46.218.234,80 EUR
Restlaufzeit über 3 Jahre bis zu 4 Jahren 16.282.833,64 EUR
Restlaufzeit über 4 Jahre 59.048.232,67 EUR
Summe 151.602.351,11 EUR

Ertrags- und Aufwandsrechnung vom 1. April 2021 bis 31. März 2022

Gesamt-Fonds
EUR EUR EUR
I. Erträge
Summe Erträge aus Liquiditätsanlagen, davon: 1.185.349,70
1. Zinsen aus inländischen Wertpapieren 1.203.926,37
2. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland -18.576,67
3. Sonstige Erträge 8.297.625,58
Summe Erträge aus Immobilien und Immobilien-Gesellschaften, davon 31.245.020,48
4. Erträge aus Immobilien 28.440.020,48
5. Erträge aus Immobilien-Gesellschaften 2.805.000,00
Summe der Erträge 40.727.995,76
II. Aufwendungen
1. Bewirtschaftungskosten 9.643.465,89
a) davon Betriebskosten 1.500.402,68
b) davon Instandhaltungskosten 4.286.824,46
c) davon Kosten der Immobilienverwaltung 757.985,15
d) davon sonstige Kosten 3.098.253,60
2. Steuern -762.169,36
3. Zinsen aus Kreditaufnahmen 1.007.252,86
Summe Kosten der Verwaltung des Sondervermögens, davon: 9.513.332,93
4. Verwaltungsvergütung1) 8.574.110,87
5. Verwahrstellenvergütung 52.427,82
6. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten 219.952,02
7. Sonstige Aufwendungen 666.842,22
davon Sachverständigenkosten 666.318,24
Summe der Aufwendungen 19.401.882,32
III. Ordentlicher Nettoertrag 21.326.113,44
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne
a) aus Immobilien2) 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen3) 0,00 0,00
davon aus Finanzinstrumenten
Summe realisierte Gewinne 0,00
2. Realisierte Verluste4)
a) aus Immobilien 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien- Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen 4.269.548,97 4.269.548,97
d) Sonstiges 4.643.756,78 4.643.756,78
Summe realisierte Verluste 8.913.305,75
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften -8.913.305,75
Ertragsausgleich/​ Aufwandsausgleich 1.233.680,03
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 13.646.487,72
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne 22.786.333,96
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste -9.976.875,97
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 12.809.457,99
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 26.455.945,71
Gesamtkostenquote5) 1,01%

 

Anteilklasse RC
EUR EUR EUR
I. Erträge Summe Erträge aus Liquiditätsanlagen, davon: 991.918,12
1. Zinsen aus inländischen Wertpapieren 1.007.476,35
2. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland -15.558,22
3. Sonstige Erträge 6.971.821,78
Summe Erträge aus Immobilien und Immobilien-Gesellschaften, davon 26.156.544,87
4. Erträge aus Immobilien 23.805.997,10
5. Erträge aus Immobilien-Gesellschaften 2.350.547,76
Summe der Erträge 34.120.284,77
II. Aufwendungen
1. Bewirtschaftungskosten 8.066.282,67
a) davon Betriebskosten 1.255.084,24
b) davon Instandhaltungskosten 3.584.819,03
c) davon Kosten der Immobilienverwaltung 634.506,18
d) davon sonstige Kosten 2.591.873,23
2. Steuern -639.201,06
3. Zinsen aus Kreditaufnahmen 842.968,76
Summe Kosten der Verwaltung des Sondervermögens, davon: 8.629.832,59
4. Verwaltungsvergütung1) 7.842.924,20
5. Verwahrstellenvergütung 43.965,49
6. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten 184.630,71
7. Sonstige Aufwendungen 558.312,20
davon Sachverständigen- kosten 557.868,46
Summe der Aufwendungen 16.899.882,97
III. Ordentlicher Nettoertrag 17.220.401,80
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne
a) aus Immobilien2) 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen3) 0,00
davon aus Finanzinstrumenten 0,00
Summe realisierte Gewinne 0,00
2. Realisierte Verluste4)
a) aus Immobilien 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen 3.571.246,77 3.571.246,77
d) Sonstiges 3.879.269,31 3.879.269,31
Summe realisierte Verluste 7.450.516,08
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften -7.450.516,08
Ertragsausgleich/​ Aufwandsausgleich 1.061.108,16
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 10.830.993,88
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne 19.000.044,63
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste -8.358.278,80
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 10.641.765,83
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 21.472.759,71
Gesamtkostenquote5) 1,10%
Anteilklasse IC
EUR EUR EUR
I. Erträge Summe Erträge aus Liquiditätsanlagen, davon: 193.431,58
1. Zinsen aus inländischen Wertpapieren 196.450,02
2. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland -3.018,45
3. Sonstige Erträge 1.325.803,80
Summe Erträge aus Immobilien und Immobilien-Gesellschaften, davon 5.088.475,61
4. Erträge aus Immobilien 4.634.023,38
5. Erträge aus Immobilien-Gesellschaften 454.452,24
Summe der Erträge 6.607.710,99
II. Aufwendungen
1. Bewirtschaftungskosten 1.577.183,22
a) davon Betriebskosten 245.318,44
b) davon Instandhaltungskosten 702.005,43
c) davon Kosten der Immobilienverwaltung 123.478,97
d) davon sonstige Kosten 506.380,37
2. Steuern -122.968,30
3. Zinsen aus Kreditaufnahmen 164.284,10
Summe Kosten der Verwaltung des Sondervermögens, davon: 883.500,34
4. Verwaltungsvergütung1) 731.186,67
5. Verwahrstellenvergütung 8.462,33
6. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten 35.321,31
7. Sonstige Aufwendungen 108.530,02
davon Sachverständigen- kosten 108.449,78
Summe der Aufwendungen 2.501.999,35
III. Ordentlicher Nettoertrag 4.105.711,64
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne
a) aus Immobilien2) 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen3) 0,00
davon aus Finanzinstrumenten 0,00
Summe realisierte Gewinne 0,00
2. Realisierte Verluste4)
a) aus Immobilien 0,00
b) aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 0,00
c) aus Liquiditätsanlagen 698.302,20 698.302,20
d) Sonstiges 764.487,47 764.487,47
Summe realisierte Verluste 1.462.789,67
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften -1.462.789,67
Ertragsausgleich/​ Aufwandsausgleich 172.571,87
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 2.815.493,84
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne 3.786.289,33
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste -1.618.597,17
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 2.167.692,16
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres 4.983.186,00
Gesamtkostenquote5) 0,58%

1) Dem Sondervermögen wurde keine erfolgsabhängige Vergütung für das Geschäftsjahr berechnet.
2) Die realisierten Gewinne aus Immobilien sind die Differenz aus Verkaufserlösen und steuerlichen Buchwerten.
3) Die realisierten Gewinne aus Liquiditätsanlagen (Wertpapiere) sind der Unterschied zwischen den Ankaufskursen und den Kursen bei Verkauf bzw. bei Fälligkeit.
4) Die realisierten Verluste werden wie die realisierten Gewinne ermittelt.
5) Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus; sie ist als Prozentsatz auszuweisen. Sie beinhaltet nicht die Gebühren bei An- und Verkäufen, die Transaktionskosten und auch nicht die Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten sowie Steuern, Erbbauzinsen und Fremdkapitalkosten für Immobilien und Immobilien-Gesellschaften. Näheres zu den Kosten und Gebühren finden Sie im Verkaufsprospekt unter „Angabe einer Gesamtkostenquote“ und „Kosten“.

Erläuterungen zur Ertrags- und Aufwandsrechnung

Für den Fonds grundbesitz Fokus Deutschland bestehen zwei Anteilklassen mit der Bezeichnung „RC“ und „IC“. Den Anteilklassen werden übergreifende, beiden Anteilklassen anteilig zuzurechnende, erfolgswirksame Geschäftsvorfälle gemäß einem Aufteilungsschlüssel zugerechnet, der sich aus dem Verhältnis des anteiligen Fondsvermögens der jeweiligen Anteilklasse am Gesamtfondsvermögen ergibt. Daneben werden nur den jeweiligen Anteilklassen zuzurechnende Geschäftsvorgänge wie Verwaltungsgebühren und erfolgsabhängige Vergütung, sofern sie anfallen, zugerechnet.

Die Ertrags- und Aufwandsrechnung enthält detaillierte Informationen über die Aufteilung der einzelnen Positionen auf die jeweilige Anteilklasse. Sofern keine gesonderten Anmerkungen erfolgen, beziehen sich die nachfolgenden Erläuterungen ausschließlich auf die gesamten, den Anteilklassen anteilig zustehenden Ertrags- und Aufwandspositionen.

I. Erträge

Die Erträge aus Liquiditätsanlagen erhöhten sich im Vergleich zum vorhergehenden Berichtszeitraum um 0,4 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR.

Die sonstigen Erträge in Höhe von 8,3 Mio. EUR enthalten unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rund 0,2 Mio. EUR, Erträge aus Ausleihungen an Beteiligungsgesellschaften In Höhe von 1,2 Mio. EUR und sonstige Erträge in Höhe von rund 6,9 Mio. EUR.

Die Erträge aus Immobilien betragen im Berichtszeitraum rund 28,4 Mio. EUR. Aus Beteiligungen an Immobiliengesellschaften wurden im Berichtszeitraum 2,8 Mio. EUR verwendet.

II. Aufwendungen

Die Bewirtschaftungskosten betragen im Geschäftsjahr 2021/​2022 insgesamt rund 9,6 Mio. EUR. Darin enthalten sind Betriebskosten in Höhe von 1,5 Mio. EUR und Instandhaltungskosten von rund 4,3 Mio. EUR sowie Kosten der Immobilienverwaltung in Höhe von rund 0,8 Mio. EUR.

In den sonstigen Kosten von rund 3,1 Mio. EUR sind insbesondere Aufwendungen zur aktiven Bestandspflege sowie zur Verbesserung der Vermietbarkeit der Fondsimmobilien für Bankspesen einschließlich Bereitstellungsprovisionen, Vermietungskosten und Rechts- und Beratungskosten enthalten.

Die Zinsaufwendungen betragen im Berichtszeitraum rund 1,0 Mio. EUR.

Die Kosten der Verwaltung des Sondervermögens liegen mit insgesamt rund 9,5 Mio. EUR im vertraglich zulässigen Rahmen der im Verkaufsprospekt unter „Kosten“, Absatz 3 sowie in den „Besonderen Anlagebedingungen“ unter § 11, Absatz 2a) und 2b) sowie Absatz 3 angegebenen Prozentsätze.

Bei der Vergütung für die Fondsverwaltung ergeben sich unterschiedliche Berechnungen, die nicht auf die Anteilklassen anteilig zugerechnet, sondern diesen als klassenspezifische Vorgänge direkt belastet werden. Hiervon entfallen auf die Anteilklasse RC 7,8 Mio. EUR Fondsverwaltungsgebühren. Von den direkt zugerechneten Fondsverwaltungsgebühren entfallen auf die Anteilklasse IC 0,8 Mio. EUR.

Bei den sonstigen Aufwendungen in Höhe von rund 0,9 Mio. EUR (§14 „Allgemeine Anlagebedingungen“ in Verbindung mit § 11 Absatz 4 der „Besonderen Anlagebedingungen“) handelt es sich vorrangig um Kosten für den Jahresbericht, Kosten der Sachverständigen sowie um Kosten der Abschlussprüfung, die den beiden Anteilklassen gemäß dem Aufteilungsverhältnis am Fondsvermögen zugeschlüsselt werden.

III. Ordentlicher Nettoertrag

Der ordentliche Nettoertrag beträgt insgesamt 21,3 Mio. EUR und verteilt sich mit 17,2 Mio. EUR auf die Anteilklasse RC und mit 4,1 Mio. EUR auf die Anteilklasse IC.

IV. Veräußerungsergebnis

Das gesamte Veräußerungsergebnis weist in der Anteilklasse RC einen Aufwand in Höhe von rund 3,6 Mio. EUR und in der Anteilklasse IC einen Aufwand in Höhe von 0,7 Mio. EUR aus und betrifft das Ergebnis aus der Veräußerung von Wertpapieren.

Ergebnis des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Ertragsausgleich von rund 1,1 Mio. EUR in der Anteilklasse RC und 0,1 Mio. EUR in der Anteilklasse IC.

Der Ordentliche Nettoertrag und der Ertragsausgleich führen insgesamt zu einem positiven realisierten Geschäftsjahresergebnis in Höhe von 10,8 Mio. EUR in der Anteilklasse RC und zu einem positiven realisierten Geschäftsergebnis von 2,7 Mio. EUR in der Anteilklasse IC. Unter Einbeziehung des unrealisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres ergibt sich ein Gesamtergebnis in der Anteilklasse RC von 21,5 Mio. EUR und in der Anteilklasse IC von 4,9 Mio. EUR.

Entwicklungsrechnung im Zeitraum vom 1. April 2021 bis 31. März 2022

Gesamt Fondsvermögen
EUR EUR
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres (1.4.2021) 912.405.259,31
1. Ausschüttung für das Vorjahr/​Steuerabschlag für das Vorjahr1) -10.077.895,75
Ausgleichsposten für bis zum Ausschüttungstag ausgegebene bzw. zurückgegebene Anteile 18.665,35
2. Mittelzufluss/​-abfluss (netto)2) 128.784.462,82
a) Mittelzuflüsse aus Anteilverkäufen 143.673.782,91
b) Mittelabflüsse aus Anteilrücknahmen -14.889.320,09
3. Ertragsausgleich/​Aufwandsausgleich -1.233.680,03
4. Abschreibung Anschaffungsnebenkosten -5.647.526,51
bei Immobilien -5.634.848,46
bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften -12.678,05
5. Ergebnis des Geschäftsjahres3) 26.455.945,71
davon nicht realisierte Gewinne4) 28.198.280,45
davon nicht realisierte Verluste4) -15.388.822,46
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres 1.050.705.231,20

 

Anteilklasse RC Anteilklasse IC
EUR EUR EUR EUR
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres (1.4.2021) 762.490.360,00 149.914.899,61
1. Ausschüttung für das Vorjahr/​ Steuerabschlag für das Vorjahr1) -7.849.468,55 -2.228.427,20
Ausgleichsposten für bis zum Ausschüttungstag ausgegebene bzw. zurückgegebene Anteile 18.665,35 0,00
2. Mittelzufluss/​-abfluss (netto)2) 109.897.506,69 18.886.956,13
a) Mittelzuflüsse aus Anteilverkäufen 118.560.590,78 25.113.192,13
b) Mittelabflüsse aus Anteilrücknahmen -8.663.084,09 -6.226.236,00
3. Ertragsausgleich/​Aufwandsausgleich -1.061.108,16 -172.571,87
4. Abschreibung Anschaffungsnebenkosten -4.724.510,24 -923.016,27
bei Immobilien -4.713.992,52 -920.855,94
bei Beteiligungen an Immobilien- Gesellschaften -10.517,72 -2.160,33
5. Ergebnis des Geschäftsjahres3) 21.472.759,71 4.983.186,00
davon nicht realisierte Gewinne4) 23.623.536,09 4.574.744,36
davon nicht realisierte Verluste4) -12.892.218,85 -2.496.603,61
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres 880.244.204,81 170.461.026,39

1) Es handelt sich um die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2020/​2021 (s. Jahresbericht des Vorjahres: Position Ausschüttung in der Tabelle „Verwendungsrechnung“).
2) Die Mittelzuflüsse aus Anteilverkäufen und Mittelabflüsse aus Anteilrücknahmen ergeben sich aus dem jeweiligen Rücknahmepreis, multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen bzw. der zurückgenommenen Anteile. In dem Rücknahmepreis sind die Erträge pro Anteil, die als Ertragsausgleich bezeichnet werden, enthalten.
3) Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist aus der Ertrags- und Aufwandsrechnung ersichtlich.
4) Die Angaben der nicht realisierten Gewinne/​Verluste beinhalten die Nettoveränderungen der Immobilien, Beteiligungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände im Berichtsjahr. Bei der Ermittlung werden die Effekte aus latenten Steuern und Währungskursveränderungen, einschließlich der zur Absicherung abgeschlossenen Finanztermingeschäfte, berücksichtigt.

Erläuterungen zur Entwicklungsrechnung

Die Entwicklungsrechnung des Fondsvermögens zeigt auf, welche Geschäftsvorfälle während der Berichtsperiode zu dem neuen, in der Vermögensübersicht des Fonds ausgewiesenen Vermögen geführt haben. Es handelt sich also um die Aufgliederung der Differenz zwischen dem Vermögen zu Beginn und dem am Ende des Geschäftsjahres.

Verwendungsrechnung zum 31. März 2022

Anteilklasse RC
Anteile: 16.321.129
Anteilklasse IC
Anteile: 3.135.717
insgesamt
EUR
je Anteil
EUR
insgesamt
EUR
je Anteil
EUR
I. Für die Ausschüttung verfügbar 17.604.014,53 1,08 4.436.851,02 1,41
1. Vortrag aus dem Vorjahr 2.524.864,74 0,15 762.320,30 0,24
2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 10.830.993,87 0,66 2.815.493,84 0,90
3. Ertrags-/​Aufwandsausgleich auf Gewinnvortrag 368.886,60 0,02 94.549,42 0,03
4. Zuführung aus dem Sondervermögen 3.879.269,31 0,24 764.487,47 0,24
II. Nicht für die Ausschüttung verwendet 7.811.337,13 0,48 1.928.277,42 0,61
1. Einbehalt gemäß § 252 KAGB 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Der Wiederanlage zugeführt 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Vortrag auf neue Rechnung 7.811.337,13 0,48 1.928.277,42 0,61
III. Gesamtausschüttung1) 9.792.677,40 0,60 2.508.573,60 0,80
1. Zur Verfügung gestellter Steuerabzugsbetrag2) 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Zwischenausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
a) Barausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Einbehaltene Kapitalertragsteuer 0,00 0,00 0,00 0,00
c) Einbehaltener Solidaritätszuschlag 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Endausschüttung 9.792.677,40 0,60 2.508.573,60 0,80
a) Barausschüttung 9.792.677,40 0,60 2.508.573,60 0,80
b) Einbehaltene Kapitalertragsteuer 0,00 0,00 0,00 0,00
c) Einbehaltener Solidaritätszuschlag 0,00 0,00 0,00 0,00

1) Bezogen auf die umlaufenden Anteile zum 31.3.2022.
2) Es handelt sich um den zur Verfügung gestellten Steuerabzugsbetrag gemäß § 56 Investmentsteuerreformgesetz.

Erläuterungen zur Verwendungsrechnung

Der Fonds erwirtschaftete ein realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 2021/​2022 von 10,8 Mio. EUR in der Anteilklasse RC und 2,8 Mio. EUR in der Anteilklasse IC. Die Aufgliederung des Ergebnisses des Geschäftsjahres ist in der Ertrags- und Aufwandsrechnung ersichtlich.

Der Ertragsausgleich wird sowohl auf den ordentlichen Nettoertrag des laufenden Jahres als auch auf den ausschüttbaren Gewinnvortrag berechnet. Während der Ertragsausgleich des laufenden Jahres Bestandteil der Ertrags- und Aufwandsrechnung ist, wird der Ertragsausgleich des ausschüttbaren Gewinnvortrages ausschließlich in der Verwendungsrechnung berücksichtigt.

Der Gewinnvortrag ist in der Anteilklasse RC mit 7,8 Mio. EUR und in der Anteilklasse IC mit 1,9 Mio. EUR deutlich höher als im Vorjahr und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Somit stehen diese Gewinnvorträge in den jeweiligen Anteilklassen für Ausschüttungen in den Folgejahren zur Verfügung.

In der Anteilklasse RC beträgt die Ausschüttung 9,8 Mio. EUR, was einem Wert von 0,60 EUR je Anteil und einer Ausschüttungsrendite bezogen auf den Anteilwert zum 31. März 2021 von 1,1% entspricht.

In der Anteilklasse IC beträgt die Ausschüttung 2,5 Mio. EUR, was einem Wert von 0,80 EUR je Anteil und einer Ausschüttungsrendite bezogen auf den Anteilwert zum 31. März 2021 von 1,5% entspricht.

Anhang gemäß § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach § 37 der Derivateverordnung

Das durch Derivate erzielte zugrunde liegende Exposure beträgt 69.589.422,41 EUR (Anrechnungsbetrag nach der Brutto-Methode per 31. März 2022).

Vertragspartner der Derivategeschäfte (Kontrahenten, mit denen zum Stichtag 31. März 2022 aktive Geschäfte vorhanden sind):

• Deutsche Bank AG

Gesamtbetrag der in Zusammenhang mit Derivaten von Dritten gewährten Sicherheiten:

• 0,00 EUR (in Bankguthaben)

Die Auslastung der Obergrenze für das Marktrisikopotenzial wurde für dieses Sondervermögen gemäß der Derivateverordnung nach dem einfachen Ansatz (§§ 15 bis 22 DerivateV) ermittelt.

Sonstige Angaben

Anteile/​ Anteilwert Anteilklasse RC Anteilklasse IC
Anteilwert (31.3.2022) 53,93 EUR 54,36 EUR
Umlaufende Anteile 16.321.129 3.135.717

Nachkommastellen sind abgerundet.

Angaben zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

I. Immobilien

1. Grundlagen der Immobilienbewertung:

Für die Bewertung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und vergleichbaren Rechten nach dem Recht anderer Staaten („Immobilien“) oder Immobilien, die für Rechnung des Sondervermögens erworben wurden, bestellt die Gesellschaft externe Bewerter („Bewerter“) in ausreichender Zahl. Die Bewerter führen die nach dem KAGB und den Anlagebedingungen für das jeweilige Sondervermögen vorgesehenen Bewertungen durch.

Vermögensgegenstände gemäß § 231 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 KAGB („Immobilien“) werden grundsätzlich zum Verkehrswert bewertet.

Der Verkehrswert einer Immobilie ist der Preis, der zum Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, nach der sonstigen Beschaffenheit und der Lage der Immobilie ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.

Im Regelfall wird zur Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie der Ertragswert der Immobilie anhand des allgemeinen Ertragswertverfahrens in Anlehnung an die Immobilienwertermittlungsverordnung bestimmt. Bei diesem Verfahren kommt es auf die marktüblich erzielbaren Mieterträge an, die um die Bewirtschaftungskosten einschließlich der Instandhaltungs- sowie der Verwaltungskosten und das kalkulatorische Mietausfallwagnis gekürzt werden. Der Ertragswert ergibt sich aus der so errechneten Nettomiete, die mit einem Faktor (Barwertfaktor) multipliziert wird, der eine marktübliche Verzinsung für die zu bewertende Immobilie unter Einbeziehung von Lage, Gebäudezustand und Restnutzungsdauer berücksichtigt. Besonderen, den Wert einer Immobilie beeinflussenden Faktoren kann durch Zu- oder Abschläge Rechnung getragen werden.

Zur Plausibilisierung des ermittelten Ertragswertes kommt insbesondere das Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) in Betracht. Hierbei werden künftig erwartete Einzahlungsüberschüsse der Immobilie über mehrere festgelegte Perioden (z.B. Zehn-Jahresperioden) auf den Bewertungsstichtag mit markt- und objektspezifischen Diskontierungszinssätzen abgezinst. Der Restwert der Immobilie am Ende der festgelegten Perioden wird prognostiziert und ebenfalls auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die Summe aus den abgezinsten Einzahlungsüberschüssen und dem abgezinsten Restwert ergibt den Kapitalwert des Objektes, aus dem der Verkehrswert abgeleitet wird.

Je nach Belegenheitsland der Immobilie können jedoch auch Verfahren angewendet werden, die von den vorstehend beschriebenen abweichen. Voraussetzung ist, dass der Wertermittlung ein geeignetes, am jeweiligen Immobilienanlagemarkt anerkanntes Wertermittlungsverfahren oder mehrere dieser Verfahren zugrunde gelegt werden.

2. Ankaufs- und Regelbewertung:

Die Ankaufsbewertung von in § 231 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 KAGB genannten Vermögensgegenständen wird bis zu einer Größe von 50 Mio. EUR von einem Bewerter und ab einer Größe von mehr als 50 Mio. EUR von zwei voneinander unabhängigen Bewertern durchgeführt, die nicht zugleich regelmäßige Bewertungen nach §§ 249 und 251 Satz 1 KAGB für die Gesellschaft durchführen. Entsprechendes gilt für Vereinbarungen über die Bemessung des Erbbauzinses und über dessen etwaige spätere Änderung. Beim Erwerb werden die Immobilien mit dem Kaufpreis angesetzt, wobei dieser Ansatz für längstens drei Monate beibehalten wird.

Die erste Regelbewertung der Vermögensgegenstände im Sinne des § 231 Abs. 1 KAGB und des § 234 KAGB muss ausgehend vom Tag des Übergangs von Besitz/​Nutzen und Lasten bzw. der Fertigstellung des Bauvorhabens innerhalb von drei Monaten erfolgen und anschließend jeweils im Abstand von maximal drei Monaten.

Die Regelbewertung sowie außerplanmäßige Bewertungen von Vermögensgegenständen im Sinne des § 231 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 KAGB sowie des § 234 KAGB sind stets von zwei voneinander unabhängigen Bewertern durchzuführen. Der Wert des Vermögensgegenstandes ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel aus den beiden Verkehrswerten der von den zwei voneinander unabhängigen Bewertern erstellten Gutachten.

II. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften

Die Gesellschaft führt die Bewertung von Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften insbesondere gemäß §§ 248, 249, 250 KAGB i. V. m. § 31 KARBV durch.

Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften werden bei Erwerb und danach nicht länger als drei Monate mit dem gemäß § 249 Abs. 3 KAGB fortgeführten Kaufpreis angesetzt. Spätestens alle drei Monate wird der Wert der Beteiligung auf Grundlage der aktuellsten Vermögensaufstellung von einem Abschlussprüfer im Sinne des § 319 Handelsgesetzbuch ermittelt. Der Kaufpreis und der ermittelte Wert werden anschließend von der Gesellschaft auf Basis der Vermögensaufstellungen bis zum nächsten Wertermittlungstermin fortgeschrieben. Die Bewertung von Vermögen und Schulden des Sondervermögens und der Immobilien-Gesellschaft erfolgt nach der für den Fonds anzuwendenden Bewertungsrichtlinie. Treten bei einer Beteiligung Änderungen wesentlicher Bewertungsfaktoren ein, die durch eine Fortschreibung nicht erfasst werden können, wird die Neubewertung ggf. zeitlich vorgezogen.

Die Ausführungen unter I.2. „Ankaufs- und Regelbewertung“ gelten entsprechend für die Bewertung von Immobilien, die im Rahmen einer Beteiligung an einer Immobilien-Gesellschaft gehalten werden.

Für die Vermögensgegenstände und Schulden der Immobilien-Gesellschaft sind in entsprechender Anwendung von § 10 Abs. 5 KARBV die Erkenntnisse nicht zu berücksichtigen, die nach dem Stichtag der Vermögensaufstellung der Immobilien-Gesellschaft bekannt werden. Diese Erkenntnisse werden in der Vermögensaufstellung des auf das Bekanntwerden folgenden Monats berücksichtigt.

III. Sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen

1. Bankguthaben:

Bankguthaben werden grundsätzlich zu ihrem Nennwert zuzüglich zugeflossener Zinsen bewertet.

2. Festgeld:

Festgelder werden grundsätzlich zu ihrem Nennwert zuzüglich zugeflossener Zinsen bewertet.

3. Wertpapiere, Geldmarktpapiere:

Vermögensgegenstände, die zum Handel an Börsen zugelassen sind oder in einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, sowie Bezugsrechte für das Sondervermögen werden zum letzten verfügbaren, handelbaren Kurs, der eine verlässliche Bewertung gewährleistet, bewertet.

Vermögensgegenstände, die weder zum Handel an Börsen zugelassen sind noch in einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind oder für die kein handelbarer Kurs verfügbar ist, werden zu dem aktuellen Verkehrswert bewertet, der bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten angemessen ist, sofern nachfolgend nicht anders angegeben.

Für die Bewertung von Geldmarktinstrumenten, die nicht an der Börse oder in einem organisierten Markt gehandelt werden (z.B. nicht notierte Anleihen, Commercial Papers und Einlagenzertifikate), werden die für vergleichbare Geldmarktinstrumente vereinbarten Preise und gegebenenfalls die Kurswerte von Geldmarktinstrumenten vergleichbarer Aussteller mit entsprechender Laufzeit und Verzinsung, erforderlichenfalls mit einem Abschlag zum Ausgleich der geringeren Veräußerbarkeit, herangezogen.

Zinsen und zinsähnliche Erträge werden taggleich abgegrenzt und in der Ertrags- und Aufwandsrechnung berücksichtigt.

4. Devisentermingeschäfte:

Zur Absicherung des Währungsrisikos werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Devisentermingeschäfte werden mit den Verkehrswerten (Marktwerten) angesetzt.

Für die Bewertung von Devisentermingeschäften werden die für vergleichbare Devisentermingeschäfte vereinbarten Preise mit entsprechender Laufzeit herangezogen.

5. Forderungen:

Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung, Forderungen an Immobilien-Gesellschaften, Zinsansprüche und andere Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Werthaltigkeit von Forderungen wird regelmäßig überprüft. Dem Ausfallrisiko wird in Form von Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen Rechnung getragen. Hierzu werden Forderungen >90 Tagen individuell betrachtet und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Vorgänge wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe mit Berichtigung der Umsatzsteuer abgeschrieben.

6. Anschaffungsnebenkosten:

Nebenkosten, die beim Erwerb einer Immobilie oder Beteiligung für das Sondervermögen anfallen, werden über die voraussichtliche Haltedauer der Immobilie, längstens jedoch über zehn Jahre, in gleichen Jahresbeträgen abgeschrieben. Hausintern wird grundsätzlich eine voraussichtliche Haltedauer von fünf Jahren angewendet. In begründeten Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden. Sie mindern das Fondskapital über das Bewertungsergebnis und werden nicht in der Ertrags- und Aufwandsrechnung berücksichtigt. Wird die Immobilie innerhalb der vorgenannten Abschreibungsfrist von fünf Jahren wieder veräußert, sind die Anschaffungsnebenkosten in voller Höhe abzuschreiben. Sie mindern ebenfalls das Fondskapital über das Bewertungsergebnis und werden nicht im realisierten Ergebnis berücksichtigt.

Anschaffungsnebenkosten werden bei allen Erwerben von Immobilien und Beteiligungen aktiviert. Transaktionen, bei denen der Verkäufer oder ein Dritter die Immobilie in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko fertigstellt und das Sondervermögen insofern keine typischen Bauherrenrisiken trägt, werden als Erwerb klassifiziert.

Im Einzelnen richtet sich die Behandlung von Anschaffungsnebenkosten nach § 30 Abs. 2 Nr. 1 KARBV.

7. Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag anzusetzen. Zu den wesentlichen Verbindlichkeiten gehören von Dritten aufgenommene Darlehen, Verbindlichkeiten aus Grundstückskäufen und Bauvorhaben und Verbindlichkeiten der Grundstücksbewirtschaftung.

8. Ansatz und Bewertungen von Rückstellungen: Rückstellungen werden gebildet für

ungewisse Verbindlichkeiten

im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, die im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden (Erhaltungsaufwand)

Instandhaltungsmaßnahmen, die werterhöhend in der Verkehrswertermittlung der Immobilien berücksichtigt wurden (aktivierungspflichtige Maßnahmen)

drohende Verluste aus schwebenden Geschäften

Ertragsteuern

passive latente Steuern

Der Ansatz und die Bewertung der Rückstellungen erfolgen in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Maßgeblich ist der voraussichtliche Erfüllungsbetrag. Rückstellungen werden grundsätzlich nicht abgezinst. Rückstellungen, die eine Laufzeit >12 Monate besitzen, bei denen es sich um unverzinsliche Verpflichtungen handelt und sofern diese nicht auf eine Anzahlung oder Vorausleistung beruhen, werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen sind aufzulösen, wenn der Rückstellungsgrund entfallen ist.

Besonderheiten bei der Ermittlung von Rückstellungen für passive latente Steuern

Bei einer im Ausland gelegenen Immobilie sind Rückstellungen für die Steuern zu berücksichtigen, die der Staat, in dem die Immobilie liegt, bei einem Veräußerungsgewinn voraussichtlich erhebt. Der potenzielle Veräußerungsgewinn ergibt sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten bzw. dem aktuellen Verkehrswert der Immobilie und dem steuerlichen Buchwert nach dem jeweiligen Steuerrecht des Staates. Veräußerungsnebenkosten, die üblicherweise anfallen, werden berücksichtigt. Steuerminderungsmöglichkeiten nach dem Steuerrecht des Staates, in dem die Immobilie belegen ist, sind aufgrund vorliegender, steuerlich verrechenbarer Verluste bis zur Höhe der Steuerbelastung auf den Veräußerungsgewinn zu berücksichtigen. Insofern besteht eine Verrechnungspflicht für steuerlich verrechenbare Verlustvorträge. Sofern die Verluste die passiven latenten Steuern übersteigen, ist kein darüberhinausgehender Wertansatz möglich. Die weiteren Einzelheiten der Behandlung von Rückstellungen nach § 30 Abs. 2 Nr. 2 KARBV werden von der Gesellschaft berücksichtigt.

9. Zusammengesetzte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten:

Aus verschiedenen Bestandteilen bestehende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind jeweils anteilig nach den vorgenannten Regelungen zu bewerten. Weitere Einzelheiten der Bewertung ergeben sich aus der KARBV.

10. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung:

Bei Ansatz und Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen beachtet die Gesellschaft den Grundsatz der intertemporalen Anlegergerechtigkeit. Die Anwendung dieses Grundsatzes soll die Gleichbehandlung der Anleger unabhängig von deren Ein- bzw. Austrittszeitpunkt sicherstellen.

Die Gesellschaft wendet die formellen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung an, soweit sich aus dem KAGB, der KARBV und der Verordnung (EU) Nr. 231/​2013 nichts anderes ergibt. Insbesondere wendet sie den Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung an. Danach werden Aufwendungen und Erträge grundsätzlich über die Zuführung zu den Verbindlichkeiten bzw. Forderungen periodengerecht abgegrenzt und im Rechnungswesen des Sondervermögens im Geschäftsjahr der wirtschaftlichen Verursachung und unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Aufwands- und Ertragszahlung erfasst. Erfolgsabgrenzungen erfolgen dabei für alle wesentlichen Aufwendungen und Erträge.

Die Gesellschaft beachtet den Grundsatz der Bewertungsstetigkeit. Danach werden die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden beibehalten.

Überdies wendet die Gesellschaft grundsätzlich den Grundsatz der Einzelbewertung an, wonach alle Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen unabhängig voneinander zu bewerten sind; es erfolgt keine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden und keine Bildung von Bewertungseinheiten. Gleichartige Vermögensgegenstände der Liquiditätsanlage, wie z.B. Wertpapiere, dürfen zu einer Gruppe zusammengefasst und mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt werden.

Die Gesellschaft wendet den Grundsatz der Periodenabgrenzung an, nach dem Aufwendungen und Erträge in dem Geschäftsjahr erfasst werden, dem sie wirtschaftlich zu zuordnen sind.

IV. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rückstellungen werden zu dem unter Zugrundelegung des Morning-Fixings WM/​Reuters AG um 10:00 Uhr vom Vortag ermittelten Devisenkurs der Währung in Euro taggleich umgerechnet.

V. Berechnung des Nettoinventarwertes je Anteil

Der Wert des Sondervermögens und der Nettoinventarwert je Anteil werden von der Gesellschaft unter Kontrolle der Verwahrstelle bei jeder Möglichkeit zur Ausgabe und Rücknahme von Anteilen ermittelt. Der Wert des Sondervermögens ist aufgrund der jeweiligen Verkehrswerte der zu ihm gehörenden Vermögensgegenstände abzüglich der aufgenommenen Kredite und sonstigen Verbindlichkeiten zu ermitteln. Werden unterschiedliche Anteilklassen für das Sondervermögen eingeführt, wird der Anteilwert sowie der Ausgabe- und Rücknahmepreis für jede Anteilklasse gesondert ermittelt.

Der Nettoinventarwert je Anteil (Anteilwert) wird mit zwei Nachkommastellen ausgewiesen.

Ausgabe- und Rücknahmepreise werden auf zwei Nachkommastellen abgerundet.

Hinweis zur Verkehrswertermittlung in der aktuellen Corona-Pandemie

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen zum Bewertungsstichtag Einschränkungen wichtiger Lebensbereiche mit Auswirkungen auf die Wertermittlung. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt im Allgemeinen wie auch die individuellen Auswirkungen auf den Teilmarkt des Bewertungsobjektes im Speziellen sind hinsichtlich der Vermietungs- und Investmentmärkte deshalb nicht abschließend bestimmbar.

Trotz der Corona-Pandemie ist die Ermittlung von Verkehrswerten zum Bewertungsstichtag weiterhin möglich. Die Schlussfolgerungen über die aktuellen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt sind lediglich mit erhöhten Unsicherheiten behaftet.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus; sie ist als Prozentsatz auszuweisen. Die Gesamtkostenquote belief sich auf 1,1 % p.a. in der Anteilklasse RC und auf 0,6 % in der Anteilklasse IC.

Dem Sondervermögen wurde keine erfolgsabhängige Vergütung für das Geschäftsjahr berechnet.

Im Berichtszeitraum wurden für den Erwerb, die Bebauung und die Veräußerung von Immobilien bzw. den An- und Verkauf von Immobilien-Gesellschaften 1,4 Mio. EUR an Entgelten gezahlt.

Es wurden keine Pauschalvergütungen an die Verwaltungsgesellschaft oder Dritte gezahlt.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält keine Rückvergütungen der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütung und Aufwandserstattungen.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gewährt sogenannte Vermittlungsfolgeprovisionen an Vermittler in wesentlichem Umfang aus der von dem Sondervermögen an sie geleisteten Vergütung.

Dem Sondervermögen wurden Abschreibungen von Anschaffungsnebenkosten von insgesamt 5,6 Mio. EUR belastet, dies entspricht 0,15 % des durchschnittlichen Gesamtvermögens.

Erläuterungen zu sonstigen Erträgen und sonstigen Aufwendungen

Nähere Informationen zu den wesentlichen sonstigen Erträgen und sonstigen Aufwendungen sind in den „Erläuterungen zur Ertrags- und Aufwandsrechnung“ enthalten.

Angaben gemäß § 101 Abs. 3 KAGB

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Die DWS Grundbesitz GmbH („die Gesellschaft“) ist eine Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA („DWS KGaA“), Frankfurt am Main, einem der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einer breiten Palette an Investmentprodukten und -dienstleistungen über alle wichtigen Anlageklassen sowie auf Wachstumstrends zugeschnittenen Lösungen.

Die DWS KGaA, an der die Deutsche Bank AG eine Mehrheitsbeteiligung hält, ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Infolge einer branchenspezifischen Regulierung gemäß AIFMD (Richtlinie über die Verwaltung alternativer Investmentfonds) sowie gemäß § 1 und § 27 der deutschen Institutsvergütungsverordnung („InstVV“) findet die Vergütungspolitik und -strategie des Deutsche Bank Konzerns („DB Konzern“) keine Anwendung auf die Gesellschaft. Die DWS KGaA und ihre Tochterunternehmen („DWS Konzern“ oder nur „Konzern“) verfügen über eigene vergütungsbezogene Governance-Regeln, Richtlinien und Strukturen, unter anderem einen konzerninternen DWS-Leitfaden zur Ermittlung von Mitarbeitern mit wesentlichem Einfluss auf Ebene der Gesellschaft sowie auf Ebene des DWS Konzerns im Einklang mit den in der AIFMD und den Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde für solide Vergütungspolitiken („ESMA-Leitlinien“) aufgeführten Kriterien

Governance-Struktur

Das Management des DWS Konzerns erfolgt durch die DWS Management GmbH als Komplementärin der DWS KGaA. Die Geschäftsführung der Komplementärin besteht aus sechs Mitgliedern, die die Geschäftsführung („GF“) des Konzerns bilden. Die durch das DWS Compensation Committee („DCC“) unterstützte Geschäftsführung ist für die Einführung und Umsetzung des Vergütungssystems für Mitarbeiter verantwortlich. Dabei wird sie vom Aufsichtsrat der DWS KGaA kontrolliert, der ein Remuneration Committee („RC“) eingerichtet hat. Das RC unterstützt den Aufsichtsrat bei der Überwachung der angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme für die Konzernmitarbeiter. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Auswirkung des Vergütungssystems auf das konzernweite Risiko-, Kapital- und Liquiditätsmanagement sowie die Übereinstimmung der Vergütungsstrategie mit der Geschäfts- und Risikostrategie des DWS Konzerns.

Aufgabe des DCC ist die Entwicklung und Gestaltung von nachhaltigen Vergütungsrahmenwerken und Grundsätzen der Unternehmenstätigkeit, die Aufstellung von Empfehlungen zur Gesamtvergütung sowie die Sicherstellung einer angemessenen Governance und Kontrolle im Hinblick auf Vergütung und Zusatzleistungen für den Konzern. Das DCC legt quantitative und qualitative Faktoren zur Leistungsbeurteilung als Basis für vergütungsbezogene Entscheidungen fest und gibt Empfehlungen für die Geschäftsführung bezüglich des jährlichen Pools der variablen Vergütung und dessen Zuteilung zu verschiedenen Geschäftsbereichen und Infrastrukturfunktionen ab. Stimmberechtigte Mitglieder des DCC sind der Chief Executive Officer („CEO“), Chief Financial Officer („CFO“), Chief Operating Officer („COO“), und Global Head of HR. Der Head of Reward & Analytics ist nicht stimmberechtigtes Mitglied. Kontrollfunktionen wie Compliance, Anti-Financial Crime und Risk Management werden durch den CFO und den COO im DCC vertreten und sind im Hinblick auf ihre jeweiligen Aufgaben und Funktionen bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Vergütungssysteme des Konzerns angemessen einbezogen. Damit soll einerseits sichergestellt werden, dass es durch die Vergütungssysteme nicht zu Interessenkonflikten kommt, und andererseits die Auswirkungen auf das Risikoprofil des Konzerns überprüft werden. Das DCC überprüft das Vergütungsrahmenwerk des Konzerns mindestens einmal jährlich. Dazu gehört die Überprüfung der für die Gesellschaft geltenden Grundsätze sowie eine Beurteilung, ob aufgrund von Unregelmäßigkeiten wesentliche Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen sind.

Das DCC wird von zwei Unter-Ausschüssen unterstützt: Dem DWS Compensation Operating Committee („COC“), das implementiert wurde, um das DCC bei der Überprüfung der technischen Gültigkeit, der Operationalisierung und der Genehmigung von neuen oder bestehenden Vergütungsplänen zu unterstützen. Dem Integrity Review Committee („IRC“), das eingerichtet wurde, um Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Aussetzung und dem Verfall von aufgeschobenen DWS-Vergütungselementen zu prüfen und darüber zu entscheiden.

Im Rahmen der jährlichen internen Überprüfung auf Ebene des DWS Konzerns wurde festgestellt, dass die Ausgestaltung des Vergütungssystems angemessen ist und keine wesentlichen Unregelmäßigkeiten vorliegen.

Vergütungsstruktur

Für die Mitarbeiter der Gesellschaft gelten die Vergütungsstandards und –grundsätze der DWS-Vergütungspolitik, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen der Vergütungspolitik verwendet der Konzern, einschließlich der Gesellschaft, einen Gesamtvergütungsansatz („GV“), der Komponenten für eine fixe („FV“) und variable Vergütung („VV“) umfasst.

Der Konzern stellt sicher, dass FV und VV für alle Kategorien und Gruppen von Mitarbeitern angemessen aufeinander abgestimmt werden. Die Strukturen und Ebenen des GV entsprechen den subdivisionalen und regionalen Vergütungsstrukturen, internen Zusammenhängen sowie Marktdaten und tragen zu einer einheitlichen Gestaltung innerhalb des Konzerns bei. Eines der Hauptziele der Konzernstrategie besteht darin, nachhaltige Leistung über alle Ebenen einheitlich anzuwenden und die Transparenz bei Vergütungsentscheidungen und deren Auswirkung auf Aktionäre und Mitarbeiter im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung des DWS Konzerns zu erhöhen. Ein wesentlicher Aspekt der Konzern-Vergütungsstrategie ist die Schaffung eines langfristigen Gleichgewichts zwischen den Interessen von Mitarbeitern, Aktionären und Kunden.

Die fixe Vergütung entlohnt die Mitarbeiter entsprechend ihren Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen sowie den Anforderungen, der Bedeutung und dem Umfang ihrer Funktionen. Bei der Festlegung eines angemessenen Betrags für die fixe Vergütung werden das marktübliche Vergütungsniveau für jede Rolle sowie interne Vergleiche und geltende regulatorische Vorgaben herangezogen.

Mit der variablen Vergütung hat der Konzern ein diskretionäres Instrument an der Hand, mit dem er Mitarbeiter für ihre Leistungen und Verhaltensweisen zusätzlich entlohnen kann, ohne eine zu hohe Risikotoleranz zu fördern. Bei der Festlegung der VV werden solide Risikomaßstäbe durch Einbeziehung der Risikotoleranz des Konzerns, dessen Tragfähigkeit und Finanzlage sowie durch eine völlig flexible Politik im Hinblick auf die Gewährung bzw. „Nicht-Gewährung“ der VV angesetzt. Die VV besteht generell aus zwei Bestandteilen: der DWS-Komponente (im Englischen „Franchise Variable Compensation“/​ „FVC“) und der „individuellen Komponente“. Es gibt weiterhin keine Garantien für eine VV im laufenden Beschäftigungsverhältnis.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird die DWS Komponente überwiegend anhand von drei Erfolgskennzahlen („Key Performance Indicators“ – „KPIs“) auf Ebene des DWS Konzerns bestimmt: bereinigte Aufwands-Ertrags-Relation („Cost Income Ratio“ – „CIR“), Nettomittelzuflüsse und ESG-Kriterien. Diese drei KPIs stellen wichtige Gradmesser für die Finanzziele des DWS Konzerns dar und bilden dessen nachhaltige Leistung ab.

Daneben wird eine individuelle VV („IVV“) gewährt. Die IVV berücksichtigt zahlreiche finanzielle und nichtfinanzielle Faktoren. Dazu gehören der Vergleich mit der Referenzgruppe des Mitarbeiters und Überlegungen zur Mitarbeiterbindung.

Sowohl die DWS als auch die individuelle Komponente der VV kann in bar oder in Form von aktienbasierten oder fondsbasierten Instrumenten im Rahmen der Konzern-Vereinbarungen in Bezug auf die aufgeschobene Vergütung ausgezahlt bzw. gewährt werden. Der Konzern behält sich das Recht vor, den Gesamtbetrag der VV, einschließlich der DWS Komponente, auf null zu reduzieren, wenn gemäß geltendem lokalen Recht ein erhebliches Fehlverhalten, leistungsbezogene Maßnahmen, Disziplinarmaßnahmen oder ein nicht zufriedenstellendes Verhalten seitens eines Mitarbeiters vorliegen.

Festlegung der VV und angemessene Risikoadjustierung

Die VV-Pools des Konzerns werden einer angemessenen Anpassung der Risiken unterzogen, die die Adjustierung ex ante als auch ex post umfasst. Die angewandte robuste Methode soll sicherstellen, dass bei der Festlegung der VV sowohl der risikoadjustierten Leistung als auch der Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns Rechnung getragen wird. Die Ermittlung des Gesamtbetrags der VV orientiert sich primär an (i) der Tragfähigkeit des Konzerns (das heißt, was „kann“ der DWS Konzern langfristig an VV im Einklang mit regulatorischen Anforderungen gewähren) und (ii) der Leistung (das heißt, was „sollte“ der Konzern an VV gewähren, um für eine angemessene leistungsbezogene Vergütung zu sorgen und gleichzeitig den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern).

Der Konzern hat für die Festlegung der VV auf Ebene der individuellen Mitarbeiter die „Grundsätze für die Festlegung der variablen Vergütung“ eingeführt. Diese enthalten Informationen über die Faktoren und Messgrößen, die bei Entscheidungen zur IVV berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Investmentperformance, Kundenbindung, Erwägungen zur Unternehmenskultur sowie Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen im Rahmen des „Ganzheitliche Leistung“-Ansatzes. Zudem werden Hinweise der Kontrollfunktionen und Disziplinarmaßnahmen sowie deren Einfluss auf die VV einbezogen.

Das DWS DCC verwendet im Rahmen eines diskretionären Entscheidungsprozesses finanzielle und nichtfinanzielle Kennzahlen zur Ermittlung differenzierter und leistungsbezogener VV-Pools für die Geschäfts- und Infrastrukturbereiche.

Nachhaltige Vergütung

Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsrisiken sind elementarer Bestandteil bei der Bestimmung der variablen Vergütung. Dementsprechend steht die DWS Vergütungsrichtlinie mit den für den Konzern geltenden Nachhaltigkeitskriterien im Einklang. Dadurch schafft der DWS Konzern Verhaltensanreize, die sowohl die Investoreninteressen als auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens fördern. Relevante Nachhaltigkeitsfaktoren werden regelmäßig überprüft und in die Gestaltung der Vergütungsstruktur integriert.

Vergütung für das Jahr 2021

Trotz der anhaltenden Pandemie führte das vielfältige Angebot an Anlageprodukten und -lösungen zu neuen Rekordwerten beim Nettomittelaufkommen im Jahr 2021. Es war das dritte Jahr in Folge, in dem der DWS Konzern seine Geschäftsergebnisse verbessern konnte und ein guter Start in Phase zwei der Unternehmensentwicklung (Transformation, Wachstum und Führung) in der die Organisation ihre strategischen Prioritäten effektiv umsetzen konnte.

Der verstärkte Fokus auf die Anlageperformance, die erhöhte Nachfrage der Anleger nach anvisierten Anlageklassen und nachhaltigen Anlagestrategien sowie erhebliche Beiträge aus strategischen Partnerschaften waren wesentliche Treiber für diesen Erfolg.

Vor diesem Hintergrund hat das DCC die Tragfähigkeit der VV für das Jahr 2021 kontrolliert und festgestellt, dass die Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns über den regulatorisch vorgeschriebenen Mindestanforderungen und dem internen Schwellenwert für die Risikotoleranz liegt.

Als Teil der im März 2022 für das Performance-Jahr 2021 gewährten VV wurde die DWS Komponente allen berechtigten Mitarbeitern auf Basis der Bewertung der festgelegten Leistungskennzahlen gewährt. Die Geschäftsführung des DWS Konzerns hat für 2021 unter Berücksichtigung der beträchtlichen Leistung der Mitarbeiter und in seinem Ermessen einen Zielerreichungsgrad von 100% festgelegt.

Identifizierung von Risikoträgern

Im Einklang mit den Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuches in Verbindung mit den Leitlinien für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der AIFMD-Richtlinie der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde („ESMA“) hat die Gesellschaft Mitarbeiter identifiziert, die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft haben („Risikoträger“). Das Identifizierungsverfahren basiert auf der Bewertung des Einflusses folgender Kategorien von Mitarbeitern auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder einen von ihr verwalteten Fonds: (a) Geschäftsführung/​Senior Management, (b) Portfolio-/​ Investmentmanager, (c) Kontrollfunktionen, (d) Mitarbeiter mit Leitungsfunktionen in Verwaltung, Marketing und Human Resources, (e) sonstige Mitarbeiter (Risikoträger) mit wesentlichem Einfluss, (f) sonstige Mitarbeiter in der gleichen Vergütungsstufe wie sonstige Risikoträger, deren Tätigkeit einen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder des Konzerns hat. Mindestens 40 % der VV für Risikoträger werden aufgeschoben vergeben.

Des Weiteren werden für wichtige Anlageexperten mindestens 50 % sowohl des direkt ausgezahlten als auch des aufgeschobenen Teils in Form von aktienbasierten oder fondsbasierten Instrumenten des DWS Konzerns gewährt. Alle aufgeschobenen Komponenten sind bestimmten Leistungs- und Verfallbedingungen unterworfen, um eine angemessene nachträgliche Risikoadjustierung zu gewährleisten. Bei einem VV-Betrag von weniger als 50.000 EUR erhalten Risikoträger ihre gesamte VV in bar und ohne Aufschub.

Zusammenfassung der Informationen zur Vergütung für die Gesellschaft für 20211)

Jahresdurchschnitt der Mitarbeiterzahl: 63
Gesamtvergütung 9.546.447 EUR
– Fixe Vergütung: 6.556.526 EUR
– Variable Vergütung: 2.989.920 EUR
davon: Carried Interest 0 EUR
Gesamtvergütung für Senior Management2) 1.306.321 EUR
Gesamtvergütung für sonstige Risikoträger 0 EUR
Gesamtvergütung für Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen 0 EUR

1) Vergütungsdaten für Delegierte, an die die Gesellschaft Portfolio- oder Risikomanagementaufgaben übertragen hat, sind nicht in der Tabelle erfasst.
2) „Senior Management“ umfasst nur die Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Geschäftsführung erfüllt die Definition als Führungskräfte der Gesellschaft. Über die Geschäftsführung hinaus werden keine weiteren Führungskräfte identifiziert.

Angaben zu wesentlichen Änderungen der im Verkaufsprospekt aufgeführten Informationen

Der Verkaufsprospekt des Sondervermögens wurde zum 1. Oktober 2021 und nochmals zum 21. Februar 2022 aktualisiert. Die Änderungen betrafen im Wesentlichen Ergänzungen in Zusammenhang mit Artikel 8 der Offenlegungsverordnung (EU) 2019/​2088, so sollen bei Erwerb und Bewirtschaftung von Immobilien auch die ökologischen Merkmale berücksichtigt werden, die die Kapitalverwaltungsgesellschaft für das Sondervermögen bewirbt. Weitere Anpassungen erfolgten vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Stärkung des Fondsstandorts Deutschlands und betrafen vorwiegend die Modalitäten und Bekanntmachungsfristen für Änderungen der Anlagebedingungen.

Eine Aktualisierung der Übersicht über Auslagerungsunternehmen und Dienstleister folgt im Anschluss an diesen Bericht.

Zusätzliche Informationen gemäß § 300 KAGB Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement

Der Verkaufsprospekt enthält Angaben zum Liquiditätsmanagement. Im Berichtszeitraum haben sich diesbezüglich keine Änderungen ergeben.

Angaben zum Risikoprofil und zum Risikomanagement

Mit einer Anlage in das Sondervermögen sind neben der Chance auf Wertsteigerungen und Ausschüttungen auch Verlustrisiken verbunden.

Als allgemeines wirtschaftliches und finanzielles Ziel des Sondervermögens steht die Ertragssteigerung im Vordergrund. Der Fokus wird auf langfristig vermietete Immobilien gelegt mit der Zielsetzung, während der Haltedauer sowohl die laufenden Einnahmen als auch den Immobilien-Wertzuwachs stabil zu halten bzw. zu steigern. Die Auswahl der Immobilien für das Sondervermögen erfolgt nach dem Grundsatz der Diversifikation, und zwar nach folgenden Kriterien: fortwährende Ertragskraft, Lage, Größe, Nutzung und Mieterstruktur. Die Anlagestrategie richtet sich an den unterschiedlichen europaweiten Marktzyklen aus. Selektiv können auch Investitionen zu einem geringen Anteil in Ländern außerhalb der EU/​des EWR getätigt werden. Aus diesen allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Zielen, der Anlagestrategie und auch den gesetzlichen Anlagegrenzen leitet sich das Risikoprofil des Sondervermögens ab.

Das Risikoprofil des Sondervermögens beinhaltet eine Kombination insbesondere aus Risiken einer Anlage in Sondervermögen, Risiken aus der Anlage in Immobilien und Immobilien-Gesellschaften, Risiken aus der Liquiditätsanlage und steuerlichen Risiken.

Die liquiden Mittel des Sondervermögens werden vorwiegend in Sicht- und Termineinlagen sowie in festverzinsliche Wertpapiere angelegt. Das Marktzinsänderungsrisiko führt zu Bewertungsschwankungen

insbesondere bei den Wertpapieren; ebenfalls führen Bonitätsrisiken aus Rating-Veränderungen der Emittenten zu veränderten Bewertungsansätzen.

Es wurden Risikomanagementprozesse zur Begleitung des gesamten Investitions- und Managementprozesses einer Immobilie installiert sowie auch zur Einhaltung der im Anschluss dargestellten wesentlichen Anlagegrenzen, die ein Immobilien-Sondervermögen aufgrund der gesetzlichen Anforderungen einzuhalten hat. Weitere Informationen zum Umfang und der Funktionsweise der Risikomanagementprozesse sind in elektronischer oder schriftlicher Form bei der Gesellschaft erhältlich.

Die im Verkaufsprospekt beschriebenen wesentlichen Risiken können die Wertentwicklung der Anlage in das Sondervermögen negativ beeinflussen und sich damit nachteilig auf den Anteilwert und auf das vom Anleger investierte Kapital auswirken. Es wird insbesondere auf das Risiko der Rücknahmeaussetzung bei außergewöhnlichen Umständen und im Zusammenhang mit einer Kündigung des Verwaltungsrechts hingewiesen sowie auf das Risiko aus (indirekten) Immobilieninvestitionen. Im Sinne einer Risikobegrenzung werden die durch das KAGB und die Anlagebedingungen des Sondervermögens vorgeschriebenen wesentlichen Anlagegrenzen durch die Gesellschaft beachtet.

Auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken ist Bestandteil des Investitionsentscheidungsprozesses für Immobilien. Im Rahmen des Immobilienankaufsprozesses werden durch eine Sorgfaltsprüfung („Due Diligence“) etwaige Nachhaltigkeitsrisiken anhand einer Check-Liste identifiziert, bewertet und in der Investitionsentscheidung berücksichtigt. In diesem Zusammenhang identifizierte Nachhaltigkeitsrisiken können zum Ausschluss der Immobilieninvestition führen oder bei der Investitionsentscheidung durch sonstige risikomindernde Maßnahmen angemessen gesteuert werden.

Liquiditätsanlage in Form von Wertpapieren (wie z.B. Aktien oder Anleihen) werden Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der Analyse der Emittenten berücksichtigt. In diesem Zusammenhang erfolgen keine Anlagetätigkeiten in Bezug auf Emittenten, die kontroverse Waffen (Nuklearwaffen, Streubomben, Antipersonenminen, angereichertes Uran) produzieren. Es werden ferner keine Liquiditätsanlagen bei Unternehmen getätigt, deren anteiliger Umsatz aus kontroversen Sektoren (Tabak, Pornographie, Glücksspiel, Verteidigung und Atomkraft) insgesamt über 5% liegt oder deren anteiliger Umsatz aus Kohlekraft einen Schwellenwert von 25% übersteigt.

Nach Erwerb eines Vermögensgegenstandes beobachtet die Gesellschaft Nachhaltigkeitsrisiken regelmäßig.

Nachhaltigkeitsrisiken können in vielfältiger Weise den Verkehrswert der Immobilien sowie den Marktwert sonstiger Vermögensgegenstände des Sondervermögens wesentlich beeinträchtigen und sich damit erheblich nachteilig auf den Anteilwert und auf das vom Anleger investierte Kapital auswirken.

Angaben zum Leverage-Umfang

Leverage-Umfang nach Bruttomethode bezüglich ursprünglich festgelegtem Höchstmaß:

• das 2,0-Fache des Nettoinventarwertes (200,0%)

tatsächlicher Leverage-Umfang nach Bruttomethode (Stand: 31. März 2022):

• das 1,1-Fache des Nettoinventarwertes (111,7%)

Leverage-Umfang nach Commitmentmethode bezüglich ursprünglich festgelegtem Höchstmaß:

• das 1,8-Fache des Nettoinventarwertes (175,0%)

tatsächlicher Leverage-Umfang nach Commitmentmethode (Stand: 31. März 2022):

• das 1,0-Fache des Nettoinventarwertes (104,9%)

Zusätzliche Informationen

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände, für die besondere Regelungen gelten: 0%.

Förderung ökologischer Merkmale

Darstellung der offenzulegenden Informationen für regelmäßige Berichte für Finanzprodukte im Sinne des Artikels 8(1) der Verordnung (EU) 2019/​2088 (Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor) sowie im Sinne des Artikels 6 der Verordnung (EU) 2020/​852 (Taxonomie)

Zur Erreichung der Anlageziele des Sondervermögens werden bei der Auswahl und der Verwaltung der Immobilien unter anderem auch ökologische Merkmale im Sinne von Artikel 8 der Verordnung (EU) 2019/​2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (nachfolgend „Offenlegungsverordnung“) gefördert. Die Gesellschaft verfolgt für das Sondervermögen vor diesem Hintergrund folgende ökologische Merkmale:

• Reduzierung von CO2-Emissionen

Die Gesellschaft strebt für das Sondervermögen an, die durch die Immobilien des Sondervermögens verursachten CO2-Emissionen (gemessen in CO2e/​m²/​Jahr) schrittweise bis zum Jahr 2050 soweit zu senken, dass der Gebäudebestand des Immobilienportfolios des Sondervermögens – bei der Gesamtmessung über alle Immobilien und deren CO2-Emissionen hinweg – weitgehend klimaneutral sein wird.

• Reduzierung des Energieverbrauchs

Gleichzeitig soll der Energieverbrauch der Immobilien des Sondervermögens (gemessen in kWh/​m²/​Jahr) reduziert werden, soweit dies durch Maßnahmen der Gesellschaft beeinflusst werden kann und der Energieverbrauch nicht in der Verantwortung des Mieters liegt.

Für den verwalteten Immobilienbestand des Sondervermögens wird zum Ende eines jeden Kalenderquartals (31. März, 30. Juni, 30. September, 31. Dezember – im folgenden auch „Stichtage“) der tatsächliche Energieverbrauch der Immobilien ermittelt. Basierend auf dem Energieverbrauch der Summe aller Immobilien des Sondervermögens wird der durchschnittliche Energieverbrauch (gemessen in kWh/​m²/​Jahr) der Immobilien des Sondervermögens im Geschäftsjahr ermittelt.

Sofern die erforderlichen Verbrauchsdaten pro Immobilie nicht oder nur teilweise vorliegen und auch nicht innerhalb einer angemessenen Zeitspanne beschafft werden können, werden diese Immobilien bei der Ermittlung der Durchschnittswerte der Energieverbräuche des gesamten Immobilienportfolios des Sondervermögens nicht berücksichtigt. Keine Berücksichtigung finden auch Immobilien, die innerhalb der beiden Betrachtungszeiträume veräußert wurden. Energieverbräuche von Immobilien, die sich nicht vollständig im Eigentum des Sondervermögens befinden, sondern zum Beispiel in einem Joint-Venture gemeinsam mit Dritten gehalten werden, finden entsprechend anteilig Berücksichtigung bei der Ermittlung, sofern die erforderlichen Verbrauchsdaten vorliegen.

Darüber hinaus wird auch der durchschnittliche Ausstoß an CO2 (in CO2e/​m²/​Jahr) des Immobilienportfolios des Sondervermögens ermittelt. Hierzu wird der ermittelte tatsächliche Energieverbrauch der Immobilien herangezogen, der durch den Eigentümer der Immobilien kontrolliert wird und nicht in der Verantwortung des Mieters steht. Für diesen Energieverbrauch werden die zuzurechnenden CO2-Emissionen unter Verwendung von länder- und nutzungsartenspezifischen Emissionsfaktoren, die von der International Energy Agency (IEA) veröffentlich werden, ermittelt. Sofern konkrete Informationen über die Energieträgerzusammensetzung vorliegen (zum Beispiel aufgrund des Abschlusses von Energielieferverträgen), können auch diese spezifischen Emissionsfaktoren herangezogen werden.

Da die Ermittlung der CO2-Emissionen auf der Ermittlung der Energieverbräuche basiert, gelten für die Ermittlung der CO2-Emissionen die gleichen Ausschlüsse und Einschränkungen, wie zuvor für die Ermittlung des Energieverbrauchs beschrieben.

Die erforderlichen Verbrauchsdaten pro Immobilie können derzeit nur für wenige Immobilien des Fonds durch die Gesellschaft ermittelt werden, da Versorgungsverträge zum Beispiel für Strom und Heizung häufig unmittelbar zwischen Mieter und Versorger abgeschlossenen und der Gesellschaft nicht offengelegt werden. Dies ist insbesondere in Deutschland und in den Nutzungsarten Logistik und Wohnen besonders ausgeprägt – und damit den Investitionsschwerpunkten des Fonds. Darüber hinaus ist die zeitnahe Ermittlung der Energieverbräuche dieser Immobilien noch nicht möglich, da der überwiegende Teil manuell, z.B. durch Zählerablesung erhoben werden muss oder basiert auf Informationen, die durch Dritte, wie z.B. Energieversorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden. Daher steht ein großer Teil der ermittelbaren Energieverbrauchsdaten erst innerhalb eines Zeitraums von rund sechs Monaten nach den jeweiligen Stichtagen zur Verfügung.

Aus diesen Gründen liegen zum Berichtszeitpunkt für keines der insgesamt 32 Fondsobjekte vollständige Verbrauchsdaten vor. Die Gesellschaft bemüht sich jedoch für künftige Berichtszeiträume, durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Immobilienverwaltung (wie z.B. die Aufnahme geeigneter Klauseln in neu abzuschließende Mietverträge), die Anzahl der Objekte mit vollständiger Datenverfügbarkeit schrittweise zu steigern.

Vermerk des Abschlussprüfers

An die DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Vermerk erteilt:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens grundbesitz Fokus Deutschland – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. März 2022, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im

Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der DWS Grundbesitz GmbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den uns nach dem Datum des Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellten Jahresbericht, mit Ausnahme des geprüften Jahresberichts nach § 7 KARBV sowie unseres Bestätigungsvermerks und den steuerlichen Hinweisen. Unser Prüfungsteil zum Jahresbericht nach § 7 KARBV erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstige Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresbericht nach § 7 KARBV oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der DWS Grundbesitz GmbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Investmentvermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Grundbesitz GmbH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der DWS Grundbesitz GmbH abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der DWS Grundbesitz GmbH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Grundbesitz GmbH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die DWS Grundbesitz GmbH nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresberichts, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. Juni 2022

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kuppler, Wirtschaftsprüfer

Anders, Wirtschaftsprüfer

Anhang: Auslagerungen und Dienstleister

Aktuellere Informationen enthält ggf. der Halbjahresbericht bzw. Verkaufsprospekt soweit ein solcher jüngeren Datums als dieser Bericht vorliegt.

Auslagerungen (Stand: 31. März 2022)

Die Gesellschaft hat nachfolgende Tätigkeiten ausgelagert. Die Angaben zur Auslagerung der Immobilienbewerter sind separat unter „Externe Bewerter“ aufgeführt. Aufgaben, die die Immobilien-Gesellschaften im eigenen Namen beauftragen, sind nicht aufgeführt, da diese keine Auslagerungstätigkeiten im aufsichtsrechtlichen Sinne darstellen. Mit der Beauftragung solcher Auslagerungsunternehmen entstehen keinerlei direkte Rechte und Pflichten der Anleger.

Auftragnehmer Vertragsgegenstand
Asset Management
Asset Management im Immobilienbereich zielt im Wesentlichen darauf ab, die Ertragskraft der einzelnen Immobilien im Rahmen des Investitionsprozesses unter Berücksichtigung der von der Gesellschaft vorgegebenen Strategie zu optimieren und „Halte-Verkaufs“-Analysen für das Gesamt-Immobilienportfolio des Sondervermögens zu erstellen. Transaktionsbegleitung zielt darauf ab, im Rahmen
des Akquisitionsprozesses geeignete Objekte gem. der mit der Gesellschaft abgestimmten Investitionsstrategie zu identifizieren, zu analysieren und den Ankaufsprozess für die Gesellschaft zu steuern. Im Rahmen des Verkaufsprozesses wird auf Basis eines strukturierten Verkaufsprozesses der Verkauf des Objektes gesteuert.
Corpus Sireo Real Estate GmbH
Aachener Str. 186
50931 Köln, Deutschland
Asset Management bei den Wohnobjekten in Deutschland
DWS Real Estate GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Transaktionsbegleitung und -abwicklung sowie Asset Management bei den Objekten in Deutschland und Österreich
RCP Asset Management B.V.
Gustav Mahlerplein 3, 26th Fl.
1082 MS Amsterdam, Niederlande
Transaktionsbegleitung und -abwicklung sowie Asset Management bei den Objekten in den Niederlanden
Occu Living Limited
6th Floor Embassy House, Ballsbridge
Dublin 4, Irland
Irland, Dublin 9, Northwood, Santry Demesne, „Cedarview“
Urban Input S.L.U., Paseo de Gracia 77
08008 Barcelona, Spanien
Asset Management bei den Wohnobjekten in Spanien
Fund Accounting
BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbH
Friedrich-Ebert-Anlage 49
60308 Frankfurt am Main, Deutschland
Erbringt Aufgaben im Bereich der Fondsbuchhaltung des grundbesitz Fokus Deutschland und der Administration der zum Bestand des Sondervermögens grundbesitz Fokus Deutschland gehörenden Immobilien-Gesellschaften für die durch die DWS Grundbesitz GmbH verwalteten Offenen Immobilien-Sondervermögen.
Property Management
Property Management übernimmt das kaufmännische Objektmanagement vor Ort für die Immobilien in dem von der Gesellschaft verwalteten Immobilien-Sondervermögen.
BNP Paribas Real Estate Property Management GmbH
Fritz-Vomfelde-Straße 26
40547 Düsseldorf, Deutschland
Essen, Am Zehnthof /​Schönscheidtstraße
Nürnberg, „City Park Center“
Stuttgart, „Bülow Tower“
Stuttgart-Vaihingen, „B19“
Frankfurt am Main, Uhlandstraße
DIM Deutsche Immobilien Management Berlin GmbH
Potsdamer Straße 188
10783 Berlin, Deutschland
Berlin, Martin-Riesenburger-Straße
Heidelberg, Heinrich-Fuchs-Straße
Leipzig, Täubchenweg
Schönefeld, „RathausVillen“
Hooke & MacDonald
Chartered Surveyors, Valuers & Property Consultants
118 Lower Baggot Street
Dublin 2, Irland
Irland, Dublin 9, Northwood, Santry Demesne „Cedarview“
Immobilien Krulich GmbH
Leopoldstraße 164
80804 München, Deutschland
Deutschland, „4Living“, vier Objekte in Braunschweig, Bremen, Dresden und Köln
Tectareal Property Management GmbH
Alfredstraße 236
45133 Essen, Deutschland
Dresden, Pfotenhauerstraße
Düsseldorf, „Münster Center“
Hamburg, „Dock 47“
Hamburg, Fehmarnstraße
Hannover, Vahrenwalder Straße
Potsdam, „Dorint Hotel Sanssouci“
Logistikportfolio (neun Objekte an verschiedenen Standorten)
Weitere Aufgaben
Deutsche Bank AG1)
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Compliance Global, Regional & Länder Management Services, Compliance Betreuung der Infrastruktur Einheiten, Management von regulatorischen Veränderungen, Mitarbeiter Compliance, Control Room, DB Group Richtlinien Struktur, Position Reporting, Globales regulatorisches Risiko Assessment, Verhaltens-Risiko, Compliance Rahmenwerk
Deutsche Bank AG1)
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Interne Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, sonstige strafbare Handlungen, Embargoverstößen und Überwachung der Einhaltung entsprechender Vorschriften
Deutsche Bank AG1)
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
IT-Service: Infrastruktur, Hardwarebereitstellung und Betriebsservice von Standard IT-Anwendungen
Deutsche Bank AG1)
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Personalbetreuung (HR Administration Services)
DWS Beteiligungs GmbH 1)
Mainzer Landstraße 11 – 17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
IT-Service: Infrastruktur, Hardware-Bereitstellung und Betriebsservice von Business-Anwendungen
DWS Group GmbH & Co. KGaA1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Compliance: Business Line Compliane, Compliance Testing Service
DWS Group GmbH & Co. KGaA1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Interne Revision
DWS Group GmbH & Co. KGaA1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
DWS Anti-Financial-Crime Services
DWS Real Estate GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Erbringt Aufgaben im Bereich Legal, Finance, Business Management und Property Controlling bei den Objekten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

1) Interessenkonflikte können sich daraus ergeben, dass Auftragnehmer teilweise die gleichen Dienstleistungen auch für andere Gesellschaften und deren Investmentvermögen oder Individualportfolios, seien es Gesellschaften innerhalb oder außerhalb der Deutsche Bank Gruppe, erbringen. Die gekennzeichneten Unternehmen sind mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die jeweiligen Verträge in anderer Form abgeschlossen worden wären, wenn eine Gesellschaft involviert wäre, die nicht gesellschaftsrechtlich oder personell verflochten ist.

Dienstleister (Stand: 31. März 2022)

Neben den von der Gesellschaft im aufsichtsrechtlichen Sinne ausgelagerten Funktionen hat die Gesellschaft darüber hinaus die nachfolgend aufgeführten Tätigkeiten an Dienstleister vergeben.

Mit der Beauftragung solcher Dienstleister entstehen keinerlei direkte Rechte und Pflichten der Anleger.

Im Rahmen der Verwaltung der inländischen und ausländischen Immobilien werden in den jeweiligen Belegenheitsländern der Immobilien typischerweise weitere Dienstleister auf Vertragsbasis eingesetzt, insbesondere z. B. Dienstleister im Bereich des technischen Facility Managements (Instandhaltung der technischen Infrastruktur eines Gebäudes, z. B. Umwelt­technik, ­Sicherheitstechnik, Sanitärtechnik, Telekommunikations­technik, Energiemanagement, allgemeine Instandhaltung und Wartung der technischen Systeme) sowie im Bereich des infrastrukturellen Facility Management (z. B. für Tätigkeiten wie Haus­meisterdienste, Entsorgungsmanagement, Winterdienste, Reinigungsdienstleistungen, Sicherheitsdienstleistungen), ­Bau- und Handwerksunternehmen, Vermietungsmanager/​­Makler, Projektmanager- und -steuerer, Rechts- und Steuerberater. Auch werden für den Vertrieb der Fondsanteile Vertriebsstellen, z. B. Banken auf Vertragsbasis beauftragt.

Auftragnehmer Vertragsgegenstand
Deutsche Bank AG1)
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Unterstützungsleistungen bei Marktanalysen
Deutsche Bank AG1)
Fleischmarkt 1
1010 Wien, Österreich
Zahlstellenvertrag
Deutsche Bank (Suisse) SA1)
Place de Bergues 3
1201 Genf, Schweiz
Zahlstellenvertrag
DWS International GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Datenschutzbeauftragter nach dem Bundesdatenschutzgesetz
DWS International GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Cost Governance für Research Services
DWS Investment GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Know Your Client/​Know Intermediary Services (KYC/​KYI)
DWS Investment GmbH1)
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main, Deutschland
Laufende Vertriebs- und Projektunterstützung
Goldman Sachs International
Plumtree Court, 25 Shoe Lane
London EC4A 4AZ, Großbritannien
Unterstützungsleistungen bei Marktanalysen
J.P. Morgan Securities PLC
25 Bank Street
E14 5JP London, Großbritannien
Unterstützungsleistungen bei Marktanalysen
Nomura International PLC
1 Angel Lane
EC4R 3AB London, Großbritannien
Unterstützungsleistungen bei Marktanalysen

1) Interessenkonflikte können sich daraus ergeben, dass Auftragnehmer teilweise die gleichen Dienstleistungen auch für andere Gesellschaften und deren Investmentvermögen oder Individualportfolios, seien es Gesellschaften innerhalb oder außerhalb der Deutsche Bank Gruppe, erbringen. Die gekennzeichneten Unternehmen sind mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die jeweiligen Verträge in anderer Form abgeschlossen worden wären, wenn eine Gesellschaft involviert wäre, die nicht gesellschaftsrechtlich oder personell verflochten ist.

Angaben zu: Kapitalverwaltungsgesellschaft, Abschlussprüfer, Verwahrstelle und Gremien

Kapitalverwaltungsgesellschaft

DWS Grundbesitz GmbH
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main
Amtsgericht: Frankfurt am Main HRB 25 668
Gegründet am 5. Mai 1970
Gezeichnetes und eingezahltes Kapital: 6,0 Mio. EUR
Haftendes Eigenkapital (KWG): 23,241 Mio. EUR
Stand: 31. Dezember 2021

Gesellschafter

DWS Real Estate GmbH (99,9%)
Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH (0,1%)

Geschäftsführung

Clemens Schäfer
Global Head of Real Estate, APAC und EMEA
zugleich Geschäftsführer der
DWS Real Estate GmbH
DWS Alternatives GmbH

Dr. Ulrich von Creytz
Head of Coverage Segment Private & Real Assets, Real Estate
zugleich Geschäftsführer der
DWS Real Estate GmbH
DWS Alternatives GmbH

Ulrich Steinmetz
Regional Head of Portfolio Management
Real Estate Retail

Dr. Grit Franke
Head of Fund Finance
zugleich Geschäftsführerin der
DWS Real Estate GmbH
DWS Alternatives GmbH

Abschlussprüfer

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
THE SQUAIRE
Am Flughafen
60549 Frankfurt am Main

Verwahrstelle

State Street Bank International GmbH
Brienner Straße 59
80333 München
Amtsgericht: München HRB 42 872
Gezeichnetes und eingezahltes Kapital: 109,4 Mio. EUR
Eigenmittel (im Sinne von Artikel 72 der Verordnung (EU)
Nr. 575/​2013 (CRR)): 2.302,0 Mio. EUR
Stand: 31. Dezember 2020

Aufsichtsrat

Dr. Asoka Wöhrmann (bis 9. Juni 2022)
Member of the Executive Board CEO
DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
Vorsitzender des Aufsichtsrats

Daniel F. Just
Vorsitzender des Vorstands
Bayerische Versorgungskammer, München
1. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dirk Görgen
Member of Executive Board
Head of Client Coverage Division
DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
2. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Nicole Behrens
Head of DWS Control Office
DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main

Prof. Dr. Kerstin Hennig
Leiterin EBS Real Estate Management Institute
EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden

Stefan Knoll
Sprecher der regionalen Geschäftsführung Nord
Leiter Privatkunden Nord, Hamburg
Deutsche Bank AG

Externe Bewerter

Für die Bewertung der Fondsimmobilien hat die Gesellschaft die folgenden externen Bewerter im Sinne des § 216 KAGB bestellt.

Regelbewerter

Dipl.-Sachverständiger Carsten Fritsch
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken,
Frankfurt am Main

Dipl.-Kaufmann Clemens Gehri
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken,
München

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Tobias Gilich
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Mieten und Pachten, Hannover

Dipl.-Sachverständiger Heiko Glatz
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken,
Frankfurt am Main

Dipl.-Ing. Hartmut Nuxoll
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Mieten und Pachten, Düsseldorf

Dipl.-Ing. (FH) Markus Obermeier
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken,
München

Dipl.-Betriebswirt (FH) Michael Post
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken,
München

Dipl.-Kauffrau Anke Stoll
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Ermittlung von Mietwerten, Hamburg

Dipl.-Ing. Martin von Rönne
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken und die Ermittlung von Mietwerten, Hamburg

Dipl.-Ing. Stefan Wicht
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mainz

Ankaufsbewerter

Dipl.-Bauing. Florian Dietrich
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Riedstadt

Dipl.-Ing. Karsten Hering
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, München

Prof. Dr. Gerrit Leopoldsberger (bis 31. Mai 2022)
Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Frankfurt am Main

Dipl.-Ing. Andreas Weinberger
Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Düsseldorf

CBRE GmbH, Hausvogteiplatz 10, 10117 Berlin
Meike Opfermann RICS Registered Valuer, CIS HypZert (F)
Stephan Thomas, AAPI
Lee C. Holiday, MAI

Jones Lang LaSalle SE (ab 1. Mai 2021)
Bockenheimer Landstraße 55
60325 Frankfurt am Main
Andreas B. Röhr, FRICS
Doreen Süssemilch, MRICS
Joseph Miller, MRICS

Bewerter für die Immobilien-Gesellschaften (gemäß § 250 Absatz 1 Nr. 2 KAGB)

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Franklinstraße 50
60486 Frankfurt am Main

Bildnachweis:

geralt (CC0), Pixabay

von Autor: Red. MJ
am: Dienstag, 19.07.2022

Weitere Portale

Crowdinvesting Shop

Samstagszeitung - Wochenzeitung Verbraucherschutzforum Berlin

Archiv