adcada.healthcare GmbH – Insolvenz wegen „fehlender Masse?“

adcada.healthcare GmbH – Insolvenz wegen „fehlender Masse?“

Veröffentlicht

Donnerstag, 12.11.2020
von Red. TB

Die Insolvenz war keine Überraschung, nun muss aber auch mal das Insolvenzgericht in Rostock nach der bisherigen Kritik gelobt werden. Es wurde eine Insolvenzverwalterin bestellt, die sich „mit solchen Insolvenzen“ auskennt. Nun stellt sich die Frage, wo bloß der Sinn dahinter steckt? Sie ist nämlich nun die Dritte beauftragte Insolvenzverwalterin, die sich mit den Insolvenzverfahren der ADCADA Unternehmen beschäftigt.

Nun die Insolvenzverwalterin ist uns aus dem Vorgang GFI, wo es ebenfalls um mehrere 1000 Anleger ging bekannt. Der Job wurde zwar nicht gut, allerdings vernünftig erledigt.

Jetzt stellt sich uns die Frage, was noch an Insolvenzmasse vorhanden sein soll. Statt der adcada.healthcare GmbH gibt es nämlich jetzt die PR Maskenproduktions GmbH. Diese wurde vielleicht mit „verschobenen Insolvenzmassen“ aus der adcada.healthcare GmbH gegründet wurde. Diesen verdacht wird die Insolvenzverwalterin deshalb nachgehen.

Das Kürzel „PR“ aus dem Firmennamen steht übrigens für Patrick Rühl. Dieser ist ein ehemaliger Mitarbeiter der ADCADA Räuberbande von Benjamin Franklin Kühn und Heiko Kühn. Diese haben nämlich mehrere 1000 Anleger getäuscht.

Abschließend stellen wir fest, dass dieses Insolvenzverfahren für uns ebenfalls unumstritten ein Teil der ADCADA Kriminalinsolvenz ist. Wir sind gespannt, ob die Insolvenzverwalterin nun bestätigen kann, dass Patrick Röhl sich wissentlich an der Insolvenzmasse bereichert hat oder einfach nur ein „Statthalter“ ist.

 

Bildnachweis:

ElisaRiva (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Donnerstag, 12.11.2020

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