Die Aussetzung neuer Russland-Sanktionen durch US-Präsident Donald Trump hat am Samstag scharfe Reaktionen ausgelöst. Während Moskau die Entscheidung begrüßte, warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einer weiteren Ermutigung Russlands zu Angriffen.
Die US-Regierung begründete den Schritt mit nationalen Interessen. Im amerikanischen Kongress kam Kritik sowohl von demokratischer als auch von republikanischer Seite. Damit verschärft die Entscheidung nicht nur die außenpolitischen Spannungen, sondern auch den innenpolitischen Streit über den Umgang mit Russland.
In Frankreich eskalierten unterdessen Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten. In Paris und weiteren Städten kam es zu schweren Ausschreitungen, Plünderungen und Brandstiftungen. Nach den am späten Samstag veröffentlichten Angaben wurden rund 400 Menschen festgenommen und etwa 60 Polizisten verletzt.
Besonders schwer traf es Limoges: Das historische Rathaus wurde durch einen Brand massiv zerstört. Die französische Regierung kam am Abend zu einer Krisensitzung zusammen. Die Ausschreitungen verschärfen den politischen Druck, auf soziale Unzufriedenheit zu reagieren und zugleich die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Auch in Albanien hielten Proteste gegen Korruption und Missstände im Bildungswesen an. Studierende verlangten den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama. Berichte über den Einsatz von Gummigeschossen zeigten, wie angespannt die Situation inzwischen ist.
Im Westjordanland wurde über Angriffe israelischer Siedler auf palästinensische Bauern berichtet. Dabei wurde auch eine amerikanische Fotografin verletzt. Die Vorfälle werfen erneut Fragen zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Sicherheit journalistischer Arbeit auf.


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