US-Wahl 2028: Harris und Buttigieg fast gleichauf – Vance kommt bei Republikanern auf 44 Prozent

US-Wahl 2028: Harris und Buttigieg fast gleichauf – Vance kommt bei Republikanern auf 44 Prozent

Veröffentlicht

Mittwoch, 16.09.2026
von Red. TB

Mehr als zwei Jahre vor der nächsten US-Präsidentschaftswahl beschäftigen sich erste Umfragen bereits mit möglichen Kandidaten für 2028. Eine neue Erhebung von YouGov und der Bowling Green State University zeigt bei den Demokraten ein enges Feld, während bei den befragten Republikanern Vizepräsident JD Vance deutlich höhere Werte als die anderen abgefragten Namen erreicht.

In der zwischen dem 25. August und 1. September 2026 durchgeführten Befragung kommt die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris bei demokratischen Befragten auf 17 Prozent. Der frühere Verkehrsminister Pete Buttigieg erreicht 16 Prozent. Die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom folgen mit jeweils 14 Prozent.

Bei den Republikanern entfallen in derselben Umfrage 44 Prozent auf Vizepräsident JD Vance. Außenminister Marco Rubio erreicht 21 Prozent. Alle weiteren getesteten möglichen republikanischen Bewerber bleiben im einstelligen Bereich.

Befragt wurden 1.200 wahrscheinliche Wähler in den USA. Für die Gesamtstichprobe gibt die Universität eine Fehlermarge von plus/minus 3,3 Prozentpunkten an. Gerade bei den Demokraten sollten die geringen Abstände deshalb nicht als belastbare Rangfolge interpretiert werden. Die Umfrage ist zudem eine frühe Momentaufnahme und keine Prognose für die Präsidentschaftswahl 2028.

Noch ist außerdem offen, wer tatsächlich kandidieren wird. Gavin Newsom erklärte zuletzt, er werde nicht antreten, falls Kamala Harris erneut für das Weiße Haus kandidiert. Weder Harris noch Newsom haben bislang eine Kandidatur offiziell angekündigt.

Auch Marco Rubio hält sich zurück. Er erklärte Anfang September, derzeit keine Pläne für eine Kandidatur 2028 zu haben und sich auf seine gegenwärtigen Aufgaben konzentrieren zu wollen.

Die Zahlen zeigen deshalb vor allem, welche Namen derzeit bei Anhängern beider Parteien Resonanz finden. Bis zu den Vorwahlen 2028 können sich Bewerberfeld, politische Themen und öffentliche Stimmung noch erheblich verändern.

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GDJ (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Mittwoch, 16.09.2026

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