Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada verschärft sich weiter. Washington hat zusätzliche 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar verhängt. Kanada reagiert mit eigenen Gegenzöllen.
Besonders hart trifft es Ontario, wo Auto- und Stahlindustrie unter Produktionskürzungen und Jobverlusten leiden. Auch Québec verzeichnet deutliche Einbußen bei Metallexporten.
Kanada zielt mit seinen Gegenzöllen bewusst auf politisch wichtige US-Bundesstaaten wie Ohio, Illinois und Pennsylvania.
Trotz des Konflikts wuchs Kanadas Wirtschaft zuletzt um 3,3 Prozent, doch die Risiken bleiben groß: Seit Anfang 2025 gingen rund 55.000 Industriearbeitsplätze verloren.
Auch US-Verbraucher zahlen mit: Ein durchschnittlicher Haushalt könnte durch die Zölle in diesem Jahr rund 840 Dollar mehr ausgeben.
Der Handelskrieg wird damit zunehmend zur Belastung für Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher auf beiden Seiten der Grenze.


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