WM 2026: Das große Fußball-Spektakel für Experten, Fans und Menschen, die plötzlich mitreden müssen

WM 2026: Das große Fußball-Spektakel für Experten, Fans und Menschen, die plötzlich mitreden müssen

Veröffentlicht

Sonntag, 07.06.2026
von Red. TB

In wenigen Tagen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Und selbst wer sonst lieber Gartenzwerge sammelt als Fußball schaut, wird den kommenden Wochen kaum entkommen.

Denn plötzlich werden Kollegen, Nachbarn und entfernte Verwandte über Pressing, Gruppengegner und Titelchancen diskutieren, als hätten sie die letzten zehn Jahre als Nationaltrainer gearbeitet.

Dabei gibt es ein paar Dinge, die man wissen sollte.

Zunächst einmal wird diese WM größer als alles, was es bisher gab. Die FIFA hat beschlossen, dass 32 Teams einfach nicht mehr reichen. Deshalb dürfen diesmal gleich 48 Nationen antreten. Das sorgt für neue Teilnehmer, mehr Spiele und natürlich mehr Einnahmen. Zufälle soll es ja geben.

Gespielt wird erstmals in drei Ländern gleichzeitig: den USA, Kanada und Mexiko. Allein die Entfernungen zwischen manchen Spielorten sind so groß, dass einige Fans vermutlich mehr Flugmeilen sammeln werden als Ballkontakte sehen.

Besonders emotional dürfte die WM für zwei Herren werden, die gefühlt schon Weltstars waren, als manche aktuelle Nationalspieler noch im Kindergarten saßen: Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Beide könnten ihre sechste Weltmeisterschaft bestreiten und sich endgültig von der größten Fußballbühne verabschieden. Für viele Fans ist das ungefähr so, als würden Batman und Superman gleichzeitig in Rente gehen.

Für Stimmung werden wie gewohnt die südamerikanischen Fans sorgen. Argentinier verwandeln Bahnhöfe in Fangesänge, Brasilianer reisen praktisch mit eigener Sambaband an, und bei Mexiko-Spielen wird selbst neutralen Zuschauern schnell klar, warum Fußball dort eher Religion als Sport ist.

In Brasilien geht die Begeisterung sogar so weit, dass sich der Alltag nach den Spielen richtet. Arbeitszeiten werden angepasst, Straßen geschmückt und öffentliche Termine verschoben. Wer dort während einer WM versucht, einen wichtigen Geschäftstermin anzusetzen, könnte ähnlich erfolgreich sein wie ein Grillfest während eines Monsuns.

Natürlich geht es nicht nur um Ruhm und Ehre. Weltmeister werden lohnt sich auch finanziell. Die deutschen Weltmeister von 2014 erhielten damals jeweils 300.000 Euro Prämie. Man könnte sagen: Der Pokal glänzt schön, aber der Kontoauszug glänzt ebenfalls nicht schlecht.

Und dann gibt es noch die kuriosen Geschichten abseits des Rasens. Harry Kane reist gern mit seinen Lieblingshausschuhen. Jude Bellingham packt Uno-Karten ein. Andere nehmen Spielekonsolen mit. Offenbar ist eine Weltmeisterschaft heute eine Mischung aus Hochleistungssport, Klassenfahrt und Luxusurlaub.

Besonders schön ist die Geschichte des Neuseeländers Tim Payne. Vor wenigen Wochen kannte ihn außerhalb seiner Familie kaum jemand. Dann machte ein Influencer Werbung für ihn – und plötzlich hatte der Verteidiger Millionen Follower. Im modernen Fußball kann man also Weltstar werden, ohne ein Tor geschossen zu haben.

Am Ende bleibt festzuhalten:

Diese WM wird größer, lauter, teurer und spektakulärer als alles zuvor.

Und falls Sie in den nächsten Wochen bei einer Diskussion nicht weiterwissen, sagen Sie einfach:

„Die Gastgeber stehen unter Druck, Messi und Ronaldo sind Legenden und die FIFA verdient bestimmt auch ganz gut daran.“

Damit kommen Sie erstaunlich weit

Bildnachweis:

51581 (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Sonntag, 07.06.2026

Diebewertung Netzwerk

Weitere Portale

Crowdinvesting Shop

Samstagszeitung - Wochenzeitung Verbraucherschutzforum Berlin

Archiv