Österreich darf sich über weitere Millionen aus dem großen EU-Aufbautopf freuen: Die Europäische Kommission hat den vierten Zahlungsantrag im Rahmen des Programms NextGenerationEU positiv bewertet. Damit sollen rund 325 Millionen Euro nach Österreich fließen.
Das Geld ist Teil des europäischen Aufbauplans, mit dem die EU seit der Corona-Pandemie Investitionen in Klimaschutz, Digitalisierung und wirtschaftliche Modernisierung fördern will. Für Österreich umfasst das Gesamtpaket rund vier Milliarden Euro.
Mit der aktuellen Auszahlung sollen unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien und klimafreundlicher Mobilität unterstützt werden. Geplant ist die Förderung von 17.800 Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern sowie die Anschaffung von 2.767 emissionsfreien Bussen und 167 klimafreundlichen Lkws.
Auch Unternehmen sollen profitieren: Rund 13.500 Betriebe erhalten Unterstützung für sogenannte grüne Investitionen. Darüber hinaus fließen Mittel in den Bildungs- und Forschungsbereich. Geplant sind unter anderem 240.000 Laptops und Tablets für Schülerinnen und Schüler sowie Investitionen in digitale Forschungsinfrastruktur an Universitäten.
Die sogenannte Aufbau- und Resilienzfazilität gilt als Herzstück des milliardenschweren EU-Programms NextGenerationEU. Ziel ist es laut EU-Kommission, Europa nachhaltiger, digitaler und widerstandsfähiger gegen künftige Krisen zu machen.
Insgesamt stellt die EU dafür bis zu 672,5 Milliarden Euro für Reformen und Investitionen in den Mitgliedstaaten bereit.

