Dank Iran-Krieg und Energiekrise klettert die Inflation in Österreich geschniegelt auf 3,3 Prozent – ein echtes Comeback, nachdem man im März mit 3,2 Prozent wohl nur kurz Luft holen wollte. Lebensmittel, Alkohol und Tabak ziehen auch brav mit – schließlich muss man sich den Alltag ja irgendwie schön trinken und wegknabbern.
Der eigentliche Star der Show? Natürlich die Energiepreise. Die legen mal eben 10,7 Prozent drauf – weil Strom und Heizen offenbar beschlossen haben, jetzt auch Luxusgüter zu sein. Ohne Spritpreisbremse wäre das Ganze noch ein kleines bisschen „explosiver“ geworden. Danke dafür, sagen zumindest die Tankstellenbesucher mit Tränen in den Augen.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam ausgerechnet vom Osterhasen: Weil Ostern dieses Jahr früher war, wurden Pauschalreisen minimal günstiger. Man konnte also immerhin ein bisschen günstiger vor den Preisen fliehen – wie praktisch.
Und die Dienstleistungen? Die geben sich diesmal etwas zurückhaltender mit „nur“ 3,9 Prozent Anstieg. Wahrscheinlich, weil sie gemerkt haben, dass die Energiepreise schon genug Drama liefern.
Fazit: Alles wird teurer – aber hey, immerhin planmäßig.

