US-Präsident Donald Trump setzt im Iran-Konflikt auf eine harte Strategie: Eine Blockade soll die Wirtschaft des Landes so stark treffen, dass die Führung in Teheran zum Einlenken gezwungen wird. Die Idee dahinter ist einfach – ohne Öl-Exporte und mit eingeschränkten Importen gerät das System unter massiven Druck.
Tatsächlich zeigen sich bereits deutliche wirtschaftliche Probleme im Iran: hohe Inflation, steigende Arbeitslosigkeit und Versorgungsengpässe. Doch Experten warnen, dass wirtschaftliche Not nicht automatisch zu politischem Wandel führt – vor allem nicht in einem System, das auf Widerstand ausgelegt ist.
Gleichzeitig wächst auch in den USA der Druck. Steigende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheiten könnten Trumps Kurs innenpolitisch belasten.
Am Ende ist die Blockade eine riskante Wette: Entweder sie zwingt Iran erstmals in die Knie – oder sie zeigt erneut, dass selbst massiver Druck nicht ausreicht, um das Regime zu brechen.

