Eine Mutter aus Südaustralien ist zu über vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie die Krebserkrankung ihres sechsjährigen Sohnes erfand, um Spenden zu kassieren und ihren Lebensstil zu finanzieren.
Die 45-Jährige rasierte dem Kind Haare und Augenbrauen, bandagierte ihn und täuschte Behandlungen vor. So brachte sie Familie, Freunde und die Schulgemeinschaft dazu, ihr Geld zu geben.
Vor Gericht gestand sie Betrug und Kindesgefährdung. Der Richter sprach von einem „grausamen“ und „kalkulierten“ Vorgehen.
Die Frau begründete ihr Handeln mit finanziellen Problemen und einer Spielsucht. Ihr Ehemann erklärte, sie habe das Leben der Familie zerstört.

