Trump zündelt weiter: Kuba im Visier, Papst im Clinch – und in Spanien wie Brasilien beben die Systeme

Trump zündelt weiter: Kuba im Visier, Papst im Clinch – und in Spanien wie Brasilien beben die Systeme

Veröffentlicht

Dienstag, 14.04.2026
von Red. TB

Während im Nahen Osten Krieg herrscht, schafft Donald Trump es mühelos, gleichzeitig noch Kuba zu bedrohen, mit dem Papst zu streiten und sich bei einem Jesus-Selbstbildnis als missverstandener Sanitäter zu verkaufen. Parallel geraten in Spanien und Brasilien politische Lager durch Korruptions- und Putschaffären weiter unter Druck. Kurz gesagt:
Die Weltpolitik 2026 wirkt wie ein Dauerfiebertraum mit Liveticker.

Trump droht Kuba – mal wieder

Trotz Iran-Krieg bleibt Kuba bei Trump fest im Feindbild-Sortiment.
Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind“, sagte der US-Präsident – ein Satz irgendwo zwischen Drohung, Großmachtsfantasie und geopolitischer Stammtischrunde.

Trump nannte Kuba einen „gescheiterten Staat“. Havanna reagierte alarmiert: Präsident Miguel Díaz-Canel warnte vor militärischer Eskalation. Wenn Washington den Konflikt anheize, werde es „Kämpfe geben“. Gleichzeitig bot Kuba Gespräche an.
Also das übliche Bild: eine Seite droht, die andere warnt – und irgendwo hofft man noch auf Diplomatie.

Trump als Jesus? Nein, angeblich nur als Arzt

Dann der nächste Auftritt aus dem Trump-Kabinett der politischen Absurditäten:
Ein auf Truth Social veröffentlichtes Bild zeigte Trump in klar religiöser Inszenierung – mit segnender Geste, aufblickenden Figuren, US-Symbolik und Pathos-Stufe „Heiland mit Wahlkampfoption“.

Die Erklärung des Präsidenten?
Er habe gedacht, das Bild zeige ihn „als Arzt“. Oder als „Mitarbeiter des Roten Kreuzes“.

Natürlich.
Und die Freiheitsstatue daneben war vermutlich einfach zufällig im Behandlungszimmer.

Der Post wurde später gelöscht – der Spott blieb.

Papst Leo kritisiert Krieg – Trump nennt ihn „schwach“

Im Streit mit Papst Leo XIV. legte Trump gleich nach:
Er werde sich nicht entschuldigen, der Papst liege „falsch“ und sei „sehr schwach“.

Auslöser war Leos scharfe Kritik am Iran-Krieg. Der Papst sprach von „sinnloser und unmenschlicher Gewalt“ und erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die Bomben abwerfen.

Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni stellte sich demonstrativ hinter den Papst und nannte Trumps Aussagen inakzeptabel.
Mit anderen Worten: Selbst konservative Verbündete finden irgendwann, dass vielleicht doch nicht jede Trump-Entgleisung gottgewollt ist.

Brasilien und Spanien: Affären statt Stabilität

Auch in Lateinamerika und Europa rumort es gewaltig:
In den USA wurde der frühere brasilianische Geheimdienstchef Alexandre Ramagem festgenommen – ein Vertrauter des bereits verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Ramagem war wegen seiner Rolle beim brasilianischen Putschversuch zu 16 Jahren Haft verurteilt worden und in die USA geflüchtet.

In Spanien wiederum wurde gegen Begoña Gómez, die Ehefrau von Premier Pedro Sánchez, nach zweijährigen Ermittlungen Anklage wegen Korruptionsvorwürfen erhoben. Sánchez spricht von einer Kampagne der Opposition – politisch aber wird die Luft für ihn spürbar dünner.

DieBewertung

Trump bedroht Kuba, beleidigt den Papst und erklärt ein Jesus-Bild zum Erste-Hilfe-Einsatz. Gleichzeitig holen Spanien Korruptionsvorwürfe und Brasilien die Folgen eines Putschversuchs ein.
Die Weltpolitik taumelt zwischen Machtkampf, Ego-Show und institutionellem Dauerstress.

Oder einfacher gesagt:
2026 liefert zuverlässig jeden Tag Stoff, bei dem selbst Satire manchmal nur noch hinterherhechelt.

Bildnachweis:

reidy68 (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Dienstag, 14.04.2026

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