Wer als Präsident offen mit der Auslöschung eines Staates droht und dabei selbst einräumt, sich um mögliche Kriegsverbrechen nicht zu scheren, zeigt nicht Stärke, sondern politische und moralische Verwahrlosung. Ein Angriff auf den Iran wäre keine „Machtdemonstration“, sondern der Startschuss für eine regionale Explosion mit globalen Folgen: Kriegsausweitung, Destabilisierung der Golfstaaten, Bedrohung der Emirate, ein möglicher Flächenbrand im Nahen Osten und eine weltweite Energiekrise. Trump ist nicht der starke Mann, als der er sich inszeniert – er ist ein Präsident, der aus Eitelkeit, Größenwahn und Eskalationslust bereit scheint, die Welt an den Rand des Abgrunds zu treiben.