Ach, wie beruhigend:
Nach der letzten kleinen, völlig harmlosen Finanzkrise 2007–2008 – die ja nur ein paar Billionen gekostet hat – haben sich die USA gedacht:
👉 Warum eigentlich aus Fehlern lernen?
Also werden jetzt die Bankenvorschriften einfach wieder etwas… sagen wir… „modernisiert“.
Die US-Notenbank möchte die Eigenkapitalanforderungen für Banken senken.
Diese Vorschriften waren damals eingeführt worden, damit Banken im Krisenfall nicht sofort zusammenklappen.
Aber offenbar ist man heute der Meinung:
👉 Ein bisschen mehr Risiko hat noch keinem geschadet.
Konkret sollen große Banken künftig 4,8 % weniger Eigenkapital vorhalten.
Warum?
Na ganz einfach:
Die Banken sagen, sonst könnten sie weniger Kredite vergeben.
Und wenn Banken etwas sagen, dann weiß man ja:
👉 Das ist immer ausschließlich im Interesse der Allgemeinheit.
Dass Eigenkapital eigentlich dafür da ist, Verluste abzufedern und das System stabil zu halten?
Klingt zwar sinnvoll – aber offenbar auch ein bisschen überbewertet.
Kritische Stimmen gibt es natürlich auch.
Ein ehemaliger Fed-Verantwortlicher nennt die Lockerung „unnötig und unklug“.
Andere warnen sogar vor einer neuen Finanzkrise.
Aber seien wir ehrlich:
👉 Wann haben Warnungen jemals jemanden aufgehalten?
Zumal die Rahmenbedingungen ja perfekt sind:
-
steigende Verschuldung
-
Inflationsrisiken
-
geopolitische Spannungen durch den Iran-Krieg
Was fehlt noch?
Ach ja:
👉 Ein etwas instabileres Bankensystem.
Aber keine Sorge:
Sollte es tatsächlich wieder schiefgehen, gibt es ja bewährte Lösungen:
-
Banken retten
-
Schulden sozialisieren
-
Gewinne privatisieren
Hat ja beim letzten Mal auch „super funktioniert“.
Fazit:
👉 Die Regeln werden gelockert
👉 Die Risiken steigen
👉 Und am Ende?
Zahlt vermutlich wieder der Steuerzahler.
Aber bis dahin gilt:
Volles Risiko – und bitte mit Anlauf.

