Die Nachfrage nach Unterstützung für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher bleibt hoch. Nach den am Samstag veröffentlichten Zahlen wurden beim dritten und letzten Förderaufruf des Jahres 41.322 Anträge eingereicht. Das beantragte Fördervolumen beträgt rund 192 Millionen Euro. Verfügbar sind dagegen 38,5 Millionen Euro.
Die Antragsfrist war bereits am 22. Oktober abgelaufen. Neu ist die veröffentlichte Bilanz: Der beantragte Betrag liegt bei ungefähr dem Fünffachen der bereitstehenden Mittel. Ein eingereichter Antrag bedeutet deshalb noch keine Förderzusage. Zunächst werden Vollständigkeit, Voraussetzungen und Reihung geprüft.
Gleichzeitig bereitet die Regierung eine Neuausrichtung vor. Das bisherige Verfahren nach dem Eingangszeitpunkt soll durch ein kontinuierliches Antragsmodell ersetzt werden. Geplant ist außerdem ein stärkerer Schwerpunkt auf Stromspeichern und intelligentem Energiemanagement.
Für Haushalte und Installationsbetriebe ist vor allem Verlässlichkeit wichtig. Investitionen lassen sich schwer kalkulieren, wenn Förderbedingungen wechseln oder die Nachfrage das Budget weit übersteigt. Die neue Bilanz zeigt großes Interesse an eigener Stromerzeugung – und eine erhebliche Lücke zwischen diesem Interesse und den verfügbaren Zuschüssen.


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