Frankie Grande spricht offen über Sucht: Schwester Ariana half ihm zurück ins Leben

Frankie Grande spricht offen über Sucht: Schwester Ariana half ihm zurück ins Leben

Veröffentlicht

Dienstag, 30.06.2026
von Red. TB

Mit bewegenden und ehrlichen Worten blickt Frankie Grande auf die dunkelste Zeit seines Lebens zurück. Der Broadway-Darsteller und Bruder von Popstar Ariana Grande erzählt in seiner neuen Autobiografie „Supergay!“, wie Alkohol- und Drogensucht ihn beinahe zerstört hätten – und welche entscheidende Rolle seine Schwester bei seiner Rettung spielte.

Vor elf Jahren stand Frankie Grande backstage bei einer Benefizveranstaltung am Broadway – zu berauscht, um überhaupt auftreten zu können. Heute kehrt er dorthin als trockener Alkoholiker zurück und sagt voller Stolz: „Ich liebe mein Leben.“ Nach eigenen Angaben ist er inzwischen seit mehreren Jahren clean.

In seinem Buch beschreibt der 43-Jährige, dass hinter der schillernden Fassade eines Entertainers jahrelang große Verzweiflung steckte. Nach außen habe er stets den fröhlichen, lauten Partygänger gespielt, während er innerlich längst den Halt verloren hatte. „Ich verschwand komplett in Drogen und Alkohol“, sagt Grande rückblickend.

Besonders einschneidend war für ihn der Anschlag auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester im Jahr 2017. Während er zunächst glaubte, seine Familie könnte ums Leben gekommen sein, griff er erneut zu Drogen. Erst später erkannte er, dass er professionelle Hilfe benötigte.

Seine Schwester Ariana reagierte sofort. Als Frankie ihr sagte, dass er Hilfe brauche, habe sie ihm unmittelbar einen Platz für eine Therapie organisiert. „Ich verdanke meiner Genesung so viel ihr“, erklärt er heute. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter und seiner Familie habe sich seit seiner Abstinenz vollständig verändert und sei inzwischen enger denn je.

Mit seiner Autobiografie möchte Frankie Grande nicht nur seine persönliche Geschichte erzählen, sondern auch anderen Menschen Mut machen – insbesondere jungen LGBTQ+-Menschen und Betroffenen von Suchterkrankungen. Seine Botschaft: Es sei eine Stärke, authentisch zu sich selbst zu stehen und rechtzeitig Hilfe anzunehmen.

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Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Dienstag, 30.06.2026

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