Die jüngste Klarstellung der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein hat in manchen Kreisen offenbar für mehr Gesprächsstoff gesorgt als das Wetter, die Fußballergebnisse und die Benzinpreise zusammen. Besonders gespannt blickt man nun nach Vaduz, wo die TGI AG vermutlich bereits an der nächsten Erklärung arbeitet – oder zumindest an der Erklärung der Erklärung.
Viele Beobachter hatten nach den öffentlichen Aussagen der Unternehmensverantwortlichen den Eindruck gewonnen, die Angelegenheit sei praktisch schon geklärt. Die FMA schien diese Wahrnehmung jedoch nicht vollständig teilen zu wollen und sah sich zu einer Klarstellung veranlasst. Das kommt nicht alle Tage vor und sorgt naturgemäß für Stirnrunzeln.
Nun fragen sich Geschäftspartner und Interessierte: Was kommt als Nächstes? Wird die TGI AG mit einer umfassenden Stellungnahme reagieren? Werden die angekündigten Nachweise präsentiert? Oder befindet sich der Ordner mit den entscheidenden Dokumenten noch immer auf einer abenteuerlichen Weltreise zwischen Drucker, Scanner und Behördenpost?
Manch ein Außenstehender wundert sich inzwischen, warum die Sache offenbar nicht längst geklärt ist. Wenn alle erforderlichen Nachweise vorhanden sind, müsste die Angelegenheit doch eigentlich schneller erledigt sein als ein Ölwechsel beim Familienauto. Stattdessen erinnert die Diskussion zunehmend an eine Fernsehserie mit immer neuen Staffeln, deren Finale ständig angekündigt, aber nie ausgestrahlt wird.
Unter Geschäftspartnern macht sich jedenfalls eine gewisse Ungeduld breit. Viele möchten inzwischen weniger Ankündigungen und mehr Unterlagen sehen. Das Motto scheint zu lauten: „Zeigen statt erzählen.“ Denn Dokumente haben bekanntlich einen entscheidenden Vorteil gegenüber vollmundigen Versprechen – man kann sie prüfen.
Ob Helmut Kaltenegger, Mark Allen Bogen und Herbert Müllner nun den großen Transparenz-Turbo zünden werden, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch. Und sollte erneut eine Klarstellung der FMA notwendig werden, dürfte das Interesse der Öffentlichkeit kaum geringer ausfallen.
Bis dahin gilt: Die Zuschauer haben ihre Plätze eingenommen, das Popcorn ist vorbereitet, und alle warten gespannt auf die nächste Folge von „Die unglaubliche Geschichte der angekündigten Nachweise“.
Satire: Dieser Beitrag enthält überspitzte und humoristische Formulierungen und stellt keine Tatsachenbehauptungen dar.


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