FBI schnappt Top-Verbrecherin in Florida – 1 Million Dollar Belohnung ausgesetzt

FBI schnappt Top-Verbrecherin in Florida – 1 Million Dollar Belohnung ausgesetzt

Veröffentlicht

Donnerstag, 16.04.2026
von Red. TB

Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Missouri, die kürzlich in die Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI aufgenommen worden war, ist in Florida festgenommen worden. Das teilten die Behörden mit.

Bei der Festgenommenen handelt es sich um KaShawn Nicola Roper (50) aus Kansas City. Sie wird im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt aus dem Jahr 2020 gesucht. Der Fall betrifft den Tod der damals 23-jährigen Jazmyn Henrion, Mutter von drei Kindern.

Nach Angaben der Polizei wurde Roper am 15. April bei einer Verkehrskontrolle in High Springs im Norden Floridas festgenommen. Die Stadt liegt im Alachua County, nordwestlich von Gainesville. Die Festnahme sei ohne Zwischenfälle verlaufen.

Für Hinweise, die zu ihrer Ergreifung und strafrechtlichen Verfolgung führen, hatte das FBI nach eigenen Angaben eine Belohnung von 1 Million US-Dollar ausgesetzt. Roper gehörte zudem zu den wenigen Frauen auf der aktuellen Liste der „Ten Most Wanted Fugitives“.

Den Ermittlungsbehörden zufolge soll Roper am 23. August 2020 während einer Auseinandersetzung in Kansas City mehrfach auf ein Fahrzeug geschossen haben. Dabei wurden zwei Frauen getroffen. Henrion erlag später ihren Verletzungen.

Bereits am 10. September 2020 war Roper in Missouri wegen Mordes zweiten Grades, bewaffneter krimineller Handlung und unerlaubten Gebrauchs einer Waffe angeklagt worden. Ein Jahr später erließ ein Bundesgericht zusätzlich einen Haftbefehl wegen Flucht zur Vermeidung der Strafverfolgung.

Die Festnahme erfolgte nur einen Tag, nachdem das FBI erneut öffentlich um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten hatte. Laut den Behörden führten entsprechende Informationen die Ermittler nach High Springs.

Die Polizeichefin von Kansas City, Stacey Graves, sprach von einem Beispiel für die enge Zusammenarbeit amerikanischer Strafverfolgungsbehörden. Auch das FBI in Jacksonville erklärte, Ropers Anwesenheit in der Region habe angesichts der Schwere der Vorwürfe eine anhaltende Gefahr dargestellt.

Bildnachweis:

RichardBarboza (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Donnerstag, 16.04.2026

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