Trump droht mal wieder die halbe Menschheit weg – diesmal sind sogar Papst, UNO und eigene Fans kurz sprachlos

Trump droht mal wieder die halbe Menschheit weg – diesmal sind sogar Papst, UNO und eigene Fans kurz sprachlos

Veröffentlicht

Donnerstag, 09.04.2026
von Red. TB

Der Iran-Krieg pausiert, Donald Trump feiert sich dafür auf seiner Plattform Truth Social bereits wie der alleinige Erfinder von Frieden, Diplomatie, Weltrettung und vermutlich auch des Frühstücksei. Es sei ein „totaler und vollständiger Sieg“ für die USA, jubelte der Mann, der wenige Stunden zuvor noch klang wie ein besonders schlecht gelaunter Bond-Bösewicht auf Energy-Drinks.

Ein großer Tag für den Weltfrieden!“, schrieb Trump. Und weil ihm Frieden allein nie reicht, musste natürlich auch noch Geld ins Spiel: Man könne nun bald „viel Geld“ verdienen, das Ganze könne das „Goldene Zeitalter des Nahen Ostens“ einläuten. Kurz gesagt: Erst Weltuntergang androhen, dann Börsenbrief schreiben.

Zuvor hatte Trump wochenlang eine Drohkulisse aufgebaut, die selbst in einem B-Movie als zu dick aufgetragen gegolten hätte. Schon am ersten Kriegstag tönte er: „Überall werden Bomben fallen.“ Danach ging’s weiter im typischen Trump-Stil: Kraftwerke sprengen, Ölquellen auslöschen, Entsalzungsanlagen pulverisieren, Iraner zurück in die Steinzeit schicken – also der übliche Mix aus Geopolitik, Größenwahn und Facebook-Kommentarspalte um 2:17 Uhr morgens.

Die Krönung kam dann zu Ostern, als Trump sinngemäß mit der „Auslöschung einer ganzen Zivilisation“ drohte. Und da war dann selbst bei manchen seiner Fans kurz der Moment erreicht, an dem offenbar auch im MAGA-Lager jemand leise fragte:
„Äh… Chef… ist das jetzt noch Verhandlungstaktik oder schon Endzeitpredigt mit WLAN?“

Die Reaktionen fielen entsprechend aus:
Der Papst nannte das Ganze „inakzeptabel“.
UNO-Menschenrechtschef Volker Türk sprach von „widerlich“.
UNO-Generalsekretär Guterres warnte vor möglichem Völkerrechtsbruch.
Und selbst in den USA mehrten sich Stimmen, Trump benehme sich wie ein Mann, der gleichzeitig den roten Knopf, Truth Social und eine Reality-Show moderieren will.

Die Demokraten nannten ihn erwartungsgemäß wahnsinnig, einige forderten gleich die Amtsenthebung. Wirklich pikant wurde es aber, als ausgerechnet Marjorie Taylor Greene – sonst nicht unbedingt bekannt als Botschafterin nüchterner Staatskunst – meinte, man könne „nicht eine ganze Zivilisation töten“. Wenn sogar MTG plötzlich wie die Stimme der Vernunft wirkt, weiß man:
Im Weißen Haus brennt nicht nur politisch die Hütte, da wird schon der Feuerlöscher verwarnt.

Auch Ex-Fox-Star Tucker Carlson warf Trump vor, zivile Infrastruktur bombardieren zu lassen und sich moralisch komplett zu verheben. John Bolton wiederum spielte den Klassiker: Man solle Trumps Gepolter nicht zu ernst nehmen. Das Problem dabei ist nur:
Wenn ein amtierender US-Präsident mit Apokalypse droht, ist „nicht so ernst nehmen“ keine Außenpolitik, sondern betreutes Wegducken.

Selbst die New York Times schrieb inzwischen, Trumps Drohungen seien Teil seines „chaotischen Verhandlungsstils“. Übersetzt heißt das ungefähr:
Er schreit erst „Ich zünde alles an!“, um dann später zu sagen, er habe nur den Grill gemeint.

Der New Yorker nannte ihn schon im Vorjahr den „gefährlichsten Troll der Welt“. Klingt hart, ist aber fast schon freundlich. Denn Trump ist inzwischen weniger Präsident als eine Art dauererregter Kommentarbereich mit Atomcodes: laut, beleidigt, größenwahnsinnig, impulsiv – und leider nicht stummgeschaltet.

Fazit:
Trump führt Weltpolitik weiterhin wie einen Mischmasch aus Wrestling-Promo, Insolvenzseminar und nuklearem Stammtisch. Erst droht er mit der Auslöschung ganzer Zivilisationen, dann verkauft er den Waffenstillstand als persönlichen Triumph und kündigt gleich das „Goldene Zeitalter“ an.
Wenn das Diplomatie sein soll, dann ist ein Flammenwerfer auch nur ein etwas temperamentvoller Teelichthalter.

Bildnachweis:

GabrielDouglas (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Donnerstag, 09.04.2026

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