Schlechte Gerüche sind offenbar weit mehr als nur ein Angriff auf den guten Geschmack. Forscher warnen jetzt: Wer dauerhaft in einer Mischung aus Müllkippe, Klärwerk und industrieller Verwesung lebt, bekommt nicht nur schlechte Laune – sondern im Zweifel gleich Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafprobleme und akuten Fluchtinstinkt gratis dazu.
Was viele bisher für ein kleines Alltagsärgernis hielten, ist biologisch gesehen ein echter Alarmmodus:
Was stinkt, könnte gefährlich sein.
Deshalb reagiert das Gehirn auf Gestank schneller als mancher Politiker auf eine Nebeneinkünfte-Anfrage.
Besonders bitter: Betroffene schließen Fenster, meiden den Garten, sagen Grillabende ab und leben irgendwann so, als hätten sie freiwillig in eine Mülltonne mit Grundbucheintrag investiert.
Die gute Nachricht:
Wer üble Gerüche wahrnimmt, dessen Nase funktioniert immerhin noch.
Die schlechte Nachricht:
Das hilft nur begrenzt, wenn der Sommer riecht wie ein offener Biomüllcontainer mit Endlager-Charme.

