Arschkriecher AUDI – Pfui! Vier Milliarden für Amerika und eine peinliche Verbeugung vor Donald Trump!

Arschkriecher AUDI – Pfui! Vier Milliarden für Amerika und eine peinliche Verbeugung vor Donald Trump!

Veröffentlicht

Montag, 26.10.2026
von Red. TB

Was für eine erbärmliche Vorstellung! Da reist Audi-Chef Gernot Döllner in die USA, stellt sich auf eine Wahlkampfbühne von Donald Trump und verkündet stolz eine Milliardeninvestition. Vier Milliarden Dollar, 4.500 neue Arbeitsplätze und ein glänzender goldener Audi als Kulisse. Fehlen eigentlich nur noch die amerikanische Nationalhymne und ein roter Teppich für den großen Präsidenten.

Man fragt sich ernsthaft: Ist Audi inzwischen ein deutscher Automobilhersteller oder die PR-Abteilung des Weißen Hauses?

Natürlich darf ein Unternehmen dort investieren, wo es wirtschaftliche Chancen sieht. Aber sich wenige Tage vor den amerikanischen Kongresswahlen als lebende Wahlkampfdekoration zur Verfügung zu stellen, ist eine ganz andere Nummer.

Lieber Herr Döllner, wie tief kann man sich eigentlich noch verbeugen?

Donald Trump überzieht internationale Handelspartner mit Zöllen, setzt Unternehmen unter Druck und verkauft anschließend jede Investition in Amerika als persönlichen Triumph.

Und Audi? Liefert ihm die passende Jubelmeldung gleich frei Haus!

Was für ein Schauspiel: Erst wird wirtschaftlicher Druck aufgebaut, dann präsentiert sich derjenige, der ihn ausübt, als großer Retter der Arbeitsplätze.

Und ein deutscher Vorstandschef spielt auf der Bühne bereitwillig mit.

Vier Milliarden Dollar! Und in Deutschland?

Während deutsche Automobilstandorte um ihre Zukunft kämpfen, Beschäftigte um Arbeitsplätze bangen und Zulieferer unter enormem Druck stehen, werden in Amerika neue Produktionskapazitäten angekündigt.

Dagegen ist wirtschaftlich zunächst nichts einzuwenden.

Aber Herr Döllner, erklären Sie doch bitte einmal den deutschen Beschäftigten, warum diese Ankündigung ausgerechnet auf einer republikanischen Wahlkampfveranstaltung stattfinden musste!

War eine normale Pressekonferenz nicht groß genug? Musste es unbedingt die Trump-Show sein?

Vorsprung durch Technik war gestern – heute offenbar Vorsprung durch Anbiedern!

Der eigentliche Skandal ist für mich nicht die Investition. Es ist die demonstrative politische Nähe, die Audi mit diesem Auftritt zumindest in Kauf genommen hat.

Ein Weltkonzern sollte Rückgrat besitzen. Er sollte selbstbewusst wirtschaftliche Entscheidungen vertreten und sich nicht als Trophäe eines Wahlkampfs inszenieren lassen.

Denn genau so wirkt dieser Auftritt: Trump bekommt seine Schlagzeilen, Audi bekommt Aufmerksamkeit und die deutschen Beschäftigten dürfen sich fragen, welche Prioritäten ihr Konzern künftig setzt.

Mein Fazit:

Liebe Audi-Verantwortliche, ihr könnt Milliarden investieren, wo immer ihr wollt. Aber verkauft uns politische Anbiederung bitte nicht als unternehmerische Größe!

Ein goldener Audi auf einer Trump-Bühne mag glänzen. Das Auftreten des Konzerns hinterlässt für mich trotzdem einen ziemlich schäbigen Eindruck.

Vier Ringe am Kühlergrill ersetzen noch lange kein Rückgrat in der Vorstandsetage!

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jl_creativespace (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Montag, 26.10.2026

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