UNO erzielt Fortschritt bei Regulierung autonomer Waffensysteme
Bei den internationalen Bemühungen, autonome Waffensysteme – häufig auch als „Killerroboter“ bezeichnet – stärker zu regulieren, ist erstmals ein konkreter Fortschritt gelungen. Nach jahrelangen Verhandlungen verständigten sich in Genf knapp 130 Staaten auf eine gemeinsame Definition solcher Waffen. Das teilte der niederländische Außenminister Tom Berendsen mit.
„Während sich die Militärtechnologie rasant weiterentwickelt, markiert dies einen wichtigen Schritt bei der Regulierung dieser Systeme“, schrieb Berendsen auf der Plattform X. Das verabschiedete Dokument wurde bislang allerdings nicht veröffentlicht. Die Beratungen fanden im Rahmen der Konvention über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) statt.
Autonome Waffensysteme können Ziele selbstständig auswählen und angreifen, ohne dass ein Mensch unmittelbar in die Entscheidung eingreift. Entwicklung und Einsatz solcher Technologien schreiten weltweit rasch voran.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) warnt seit Langem vor den damit verbundenen Risiken. „Die Entwicklung und der Einsatz autonomer Waffensysteme außerhalb eines klaren, einschränkenden Rahmens werfen schwerwiegende rechtliche, ethische und humanitäre Fragen auf“, erklärte die Organisation.


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