Der britische König Charles III. und Königin Camilla haben ihren viertägigen Staatsbesuch in den USA begonnen. Es ist der erste offizielle Besuch eines britischen Monarchen in den Vereinigten Staaten seit 2007.
Das Königspaar landete auf dem Militärflugplatz Andrews in Maryland und wurde anschließend im Weißen Haus von US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump empfangen. Nach dem Schusswaffen-Vorfall in Washington am Wochenende gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.
Im Mittelpunkt des Besuchs steht eine Rede von König Charles vor beiden Kammern des US-Kongresses. Darin wird er nach Angaben aus königlichen Kreisen voraussichtlich zu einem gemeinsamen Eintreten für demokratische Werte aufrufen.
Trotz aktueller Differenzen zwischen Großbritannien und den USA soll Charles betonen, dass beide Länder in Krisenzeiten immer wieder zusammengefunden hätten. Erwartet wird zudem ein Appell zur Stärkung der transatlantischen Partnerschaft sowie zur Unterstützung gemeinsamer sicherheitspolitischer Ziele, darunter die Nato und die Ukraine.
Der Staatsbesuch gilt als diplomatisches Signal zur Festigung der Beziehungen zwischen London und Washington.

