Die Gespräche in Islamabad zwischen den USA und Iran sind gescheitert.

Die Gespräche in Islamabad zwischen den USA und Iran sind gescheitert.

Veröffentlicht

Sonntag, 12.04.2026
von Red. TB

Offiziell heißt es diplomatisch:
„Kein Vertrauen.“

Übersetzt heißt das:
Man redet miteinander, glaubt sich aber kein Wort.

Iran sagt, die USA hätten es nicht geschafft, Vertrauen aufzubauen.
Washington behauptet dagegen, man sei „in gutem Glauben“ gekommen – nur Teheran habe die US-Bedingungen nicht akzeptiert.

Klingt nach Verhandlung.

Ist aber in Wahrheit eher:
Zwei Seiten sitzen am Tisch und warten, wer zuerst blinzelt.

Das Problem:
Iran sieht sich trotz militärischer Schäden nicht als Verlierer.
Die USA dagegen dachten offenbar, Teheran sei weich genug für schnelle Zugeständnisse.

Fehleinschätzung.

Denn Iran hat weiter ein massives Druckmittel:
die Straße von Hormus.

Und genau dort wird es brandgefährlich.

Während die USA Minen räumen wollen, macht Teheran klar:
Ohne iranische Kontrolle läuft dort gar nichts.

Mit anderen Worten:
Der Waffenstillstand ist da – aber die nächste Explosion steht schon am Nadelöhr des Weltölmarkts.

DIE-BEWERTUNG-Fazit:

Die Gespräche sind nicht an Details gescheitert.
Sie sind an etwas viel Grundsätzlicherem gescheitert:

Die USA wollten Bedingungen diktieren. Iran wollte Respekt und Sicherheitsgarantien. Bekommen hat man gegenseitiges Misstrauen.

Und damit bleibt für Trump nur noch die unangenehme Realität:

Weiter verhandeln – oder weiter eskalieren.

Bildnachweis:

165106 (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Sonntag, 12.04.2026

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