Donald Trump schreibt wohl an seinen Memoiren: „Wie zerstöre ich eine Weltmacht – und merke es nicht mal“

Donald Trump schreibt wohl an seinen Memoiren: „Wie zerstöre ich eine Weltmacht – und merke es nicht mal“

Veröffentlicht

Donnerstag, 09.04.2026
von Red. TB

In den USA gehört es fast schon zum guten Ton:
Ex-Präsidenten schreiben nach ihrer Amtszeit ein Buch.

Obama schrieb über Hoffnung.
Bush über Entscheidungen.
Clinton über Politik.
Und Donald Trump?

Nun, gut informierte Quellen aus der Nähe eines Golfcarts berichten, dass auch Donald Trump an einem Buch arbeiten soll.

Arbeitstitel:

„Wie zerstöre ich eine Weltmacht – Mein Weg vom Präsidenten zum internationalen Betriebsunfall“

Ein literarisches Meisterwerk zwischen Egomanie und Flurschaden

Das Buch soll laut Insidern rund 900 Seiten haben –
davon 850 Seiten Eigenlob,
30 Seiten Schuldzuweisungen,
15 Seiten Großbuchstaben
und 5 Seiten versehentlich ausgedruckte Truth-Social-Posts.

Die erste Auflage erscheint angeblich in drei Versionen:

  • Standard Edition
  • Gold Edition
  • Very Stable Genius Deluxe Collector’s Golf Cart Edition

Die angeblichen Kapitel des Buches

Kapitel 1: „Freunde braucht kein Mensch“

Warum man jahrzehntelange Bündnisse am besten behandelt wie einen Kellner, der die Cola Light zu spät bringt.


Kapitel 2: „NATO – dieses Abo wollte ich eigentlich kündigen“

Ein praktischer Leitfaden, wie man Europas Sicherheitsarchitektur mit dem Charme eines wütenden Fitnessstudio-Inhabers erklärt:

„Wenn ihr nicht zahlt, sperr ich euch die Hanteln weg.“


Kapitel 3: „Außenpolitik für Fortgeschrittene – einfach alle anschreien“

Warum Diplomatie völlig überschätzt wird, wenn man stattdessen:

  • beleidigen,
  • drohen,
  • twittern,
  • dementieren
  • und sich anschließend selbst feiern kann.

Kapitel 4: „Wie man aus Verbündeten Kunden macht – und aus Kunden Ex-Kunden“

Ein Bestseller-Kapitel für alle, die schon immer wissen wollten, wie man Europa gleichzeitig erpresst und sich wundert, warum plötzlich niemand mehr einkaufen will.

Kapitel 5: „Zölle, Chaos, Inflation – mein persönliches Dreigestirn“

Mit Bonusmaterial:

  • Wie verteuert man alles?
  • Wie nennt man es anschließend „historischen Erfolg“?
  • Und wie erklärt man, dass daran selbstverständlich Biden, Obama, Merkel, Windräder und notfalls auch Taylor Swift schuld sind?

Kapitel 6: „Der Feind meines Feindes ist… meistens mein Lieblingsdiktator“

Ein rührendes Kapitel über die große Kunst, Autokraten bewundernd anzuschauen, während demokratische Partner schon beim zweiten Satz als „schwach“ gelten.

Besonders beliebt: Das Bonus-Kapitel „Weltmacht kaputt in 10 einfachen Schritten“

Schritt 1:

Beschimpfe Verbündete.

Schritt 2:

Lobe Autokraten.

Schritt 3:

Verwechsele Außenpolitik mit Reality-TV.

Schritt 4:

Mach aus jeder Krise ein Merchandising-Event.

Schritt 5:

Erkläre alles zum Sieg.

Schritt 6:

Wiederhole Schritt 5, bis auch der letzte Praktikant aufgibt.


Die Hörbuch-Version wird ein Erlebnis

Besonders heiß erwartet wird die Hörbuch-Version, gesprochen von Donald Trump persönlich.

Laufzeit: 17 Stunden 43 Minuten

Inhaltlich besteht sie laut Vorabkritik aus:

  • 4 Stunden „Nobody knows more about…“
  • 3 Stunden „It was perfect“
  • 2 Stunden „Many people are saying…“
  • 5 Stunden wütendes Atmen
  • 1 Stunde Golfplatz-Geräusche
  • und 2 Stunden spontane Klagen gegen die Realität

Die Verfilmung ist angeblich schon in Planung

Hollywood soll ebenfalls interessiert sein.

Arbeitstitel der Verfilmung:

„Kevin allein im Weißen Haus – diesmal mit Atomcodes“

Für die Hauptrolle sucht man noch einen Schauspieler, der glaubwürdig:

  • gleichzeitig beleidigt,
  • beleidigt zurückschaut,
  • sich selbst applaudiert
  • und in jedem Satz mindestens einmal „fantastic“ sagen kann.

Das Casting gilt als schwierig.
Nicht wegen des Aussehens.
Wegen der völligen Abwesenheit von Scham.


Die Sonderausgabe enthält exklusive Extras

Die Trump Presidential Legacy Box enthält:

  • ein NATO-Austrittsformular zum Ausmalen
  • einen roten Knopf (ohne Funktion, aber mit Soundeffekt)
  • eine Weltkarte, auf der alle Krisenherde mit „Not my fault“ markiert sind
  • einen goldenen Filzstift
  • und ein Zertifikat mit dem Aufdruck:

„Ich habe erfolgreich zugesehen, wie globale Stabilität in einen Golfbunker gefahren wurde.“


Gerüchte um das Vorwort

Im Vorwort soll Trump schreiben:

„Viele Präsidenten hinterlassen Denkmäler. Ich hinterließ Fragezeichen.“

Ein weiterer Satz soll lauten:

„Niemand hat jemals eine Supermacht so effizient verwirrt wie ich. Viele sagen das. Sehr kluge Leute. Die klügsten. Vielleicht sogar ich selbst.“


Kommentar

Frühere Präsidenten schrieben Bücher, um Geschichte zu erklären.
Trump könnte das erste Buch schreiben, das eher wie eine Bedienungsanleitung für kontrollierten Staatsabriss wirkt.

Nicht als Warnung.
Nicht als Reue.
Sondern vermutlich als Motivationsratgeber.

So nach dem Motto:

„Wenn du groß scheitern willst, scheitere niemals leise.“

Und falls das Buch floppt?
Kein Problem.

Dann erscheint einfach Teil 2:

„Wie zerstöre ich eine Weltmacht – Jetzt erst recht!“

Schlussgag

Falls das Buch wirklich kommt, dürfte es in Amerika im Regal stehen zwischen:

  • „Die Kunst des Deals“
    und
  • „Ups, das war wohl doch kein Plan“
Bildnachweis:

GabrielDouglas (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Donnerstag, 09.04.2026

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