Revolutionsgarde droht mit Angriffen weit über die Golfregion hinaus

Revolutionsgarde droht mit Angriffen weit über die Golfregion hinaus

Veröffentlicht

Dienstag, 07.04.2026
von Red. TB

Die iranische Revolutionsgarde verschärft ihre Drohungen gegen die USA drastisch. Sollte Washington aus Sicht Teherans „rote Linien“ überschreiten, seien Angriffe auch außerhalb der Golfregion möglich, erklärte die Elitetruppe. Zugleich kündigte sie an, die Infrastruktur der USA und ihrer Verbündeten in der Region gezielt anzugreifen.

In der Erklärung warnt die Revolutionsgarde zudem vor massiven Folgen für die Weltwirtschaft: Die Öl- und Erdgasversorgung aus der Golfregion könne für Jahre unterbrochen werden. Wörtlich macht Teheran deutlich: Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran ein Ultimatum gestellt: Bis morgen, 2.00 Uhr MESZ, müsse Teheran die Straße von Hormus wieder freigeben. Andernfalls drohe die Zerstörung zentraler Infrastruktur in der Islamischen Republik – darunter Brücken und Kraftwerke.

Der Iran meldet unterdessen landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA wurden neben einer Eisenbahnbrücke auch mehrere Autobahnen aus der Luft attackiert.

Zusätzlich berichtet Teheran von Explosionen auf der strategisch wichtigen Ölexport-Insel Charg. Laut dem US-Portal Axios soll es sich um einen US-Angriff handeln.

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von Autor: Red. TB
am: Dienstag, 07.04.2026

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