Gleich zwei Einsätze haben am Samstag einmal mehr gezeigt, wie schnell Ausflüge in der Natur kippen können – und wie wichtig rasche Hilfe durch professionelle Einsatzkräfte ist. Ein großer Dank gilt daher der Bergrettung, den Hubschrauber-Crews sowie Feuerwehr und Rettung, die in schwierigen Situationen rasch und besonnen geholfen haben.
Nebel am Arlberg: Acht Wintersportler aus Notlage gerettet
Im Skigebiet zwischen St. Anton am Arlberg und Zürs gerieten am Samstag acht Personen in alpine Notlage. Laut Polizei verlor eine sechsköpfige Gruppe aus dem Vereinigten Königreich – darunter vier Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren – nach einer Bergfahrt mit der Flexenbahn im Gemeindegebiet von Lech die Orientierung. Die Gruppe war über den Pistenrand hinaus in den freien Skiraum geraten und dort älteren Skispuren gefolgt.
Zur gleichen Zeit befand sich auch ein US-amerikanisches Ehepaar abseits der Piste. Wegen des dichten Nebels verloren schließlich alle Beteiligten die Orientierung und setzten einen Notruf ab.
Neun Mitglieder der Bergrettung Lech konnten die Gruppe lokalisieren und zunächst unter die Nebelgrenze begleiten. Da die Betroffenen jedoch bereits stark erschöpft waren, mussten alle acht Personen schließlich mit dem Hubschrauber „Libelle“ per Tau geborgen und sicher ins Tal gebracht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Segelboot auf Alter Donau gekentert
Auch in Wien kam es am Samstag zu einem glimpflichen Zwischenfall: Auf der Alten Donau kenterte am Nachmittag ein Segelboot mit fünf Personen an Bord, darunter zwei Kinder. Alle Insassen landeten im Wasser.
Noch vor dem Eintreffen von Berufsfeuerwehr und Berufsrettung konnten die Verunglückten an Land gebracht werden. Drei Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr richteten das Boot anschließend auf und schleppten es sicher in den Hafen. Zwei Personen wurden mit leichten Unterkühlungen ins Spital gebracht.
Danke an alle Helfer
Ob in den Bergen oder am Wasser: Solche Einsätze zeigen, wie wertvoll schnelle und professionelle Hilfe ist.
Ein herzliches Dankeschön an Bergrettung, Flugrettung, Feuerwehr, Taucher und Rettungsdienste, die mit ihrem Einsatz Schlimmeres verhindert haben.

