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Voglauer/Stammler zu Rechnungshofbericht: Mehr Transparenz für AMA Marketing umgesetzt


Grüne fordern weiterhin Evaluierung, wie im Regierungsübereinkommen festgehalten

Wien (OTS) 2016 hat der Rechnungshof die AMA Marketing geprüft und einen umfassenden Verbesserungsbedarf ausgemacht. Im Jänner 2019, bei der Follow-Up-Prüfung, hat sich gezeigt, dass von 19 Empfehlungen 14 umgesetzt wurden, fünf nur teilweise.

Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen, wertet den vorliegenden Bericht als Schritt in die richtige Richtung: „Die harsche Kritik des Rechnungshofes hat die AMA-Marketing offensichtlich ernst genommen und entsprechend gehandelt. Auch wenn wir sicherlich noch verbesserungswürdige Punkte ausmachen, so sieht man doch, dass sich die Geschäftsführung bemüht. Wie im Regierungsübereinkommen festgehalten, möchten wir Grüne aber auch die Evaluierung der AMA Marketing und deren Mittelverwendung weiterhin vorantreiben.“

Clemens Stammler, Sprecher der Grünen für den Ländlichen Raum, weist auf die wichtige parlamentarische Kontrolle hin: “Neben der ausgezeichneten Prüfung durch den Rechnungshof, ist uns Grünen die parlamentarische Kontrolle äußerst wichtig. Augenmerk legen wir auf die verpflichtende Berichterstattung der AMA Marketing im Parlament. Dieses Recht und die Tatsache, dass es sich bei den Mitteln der AMA Marketing um hart verdientes Bäuerinnen- und Bauerngeld handelt, nehmen wir Abgeordnete sehr ernst und werden daher unsere Kontrollfunktion mit größter Genauigkeit wahrnehmen.“

Die Grünen haben seit Jahren darauf hingearbeitet, dass die AMA-Marketing transparenter und verantwortungsvoller arbeitet. Beide Abgeordnete, Voglauer und Stammler, werden darauf achten, dass der eingeschlagene Weg auch weiterverfolgt wird: „Die AMA vertritt über 40.000 Betriebe, sie verfügt über das wichtigste Gütesiegel für Lebensmittel und wird weitgehend durch die Beiträge der bäuerlichen Betriebe finanziert. Unsere Aufgabe ist es zu kontrollieren, dass diese Gelder auch zielgerecht und verantwortungsvoll eingesetzt werden.“

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at



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