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Vana zum EU-Mindestlohn: ”Armut trotz Arbeit muss ein Ende haben”


Kommission muss Armutsbekämpfung zur Priorität erklären

Wien (OTS) Heute hat die EU-Kommission einen Richtlinie für einen europäischen Mindestlohn vorgestellt. Der Mindestlohn soll an das nationale Lohnniveau angepasst werden und mindestens 60 Prozent des nationalen Medianlohns und 50 Prozent des nationalen Durchschnittslohns betragen. Der Kommissionsvorschlag sieht vor, die Mindestlöhne vorzugsweise in Kollektivverträgen zu verankern und so die Sozialpartner in die Verhandlungen einzubeziehen. Darüber hinaus sollen Lücken in den Kollektivverträgen geschlossen werden.

Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament kritisiert: “Wir müssen konsequent gegen Lohndumping in der Europäischen Union vorgehen und sicherstellen, dass ArbeitnehmerInnen ein Leben in Würde führen können. Der Kommissionsvorschlag geht nicht weit genug. In Mitgliedstaaten, in denen hohe Lohnungleichheit vorliegt, reicht der vorgeschlagene Mindestlohn nicht einmal zur Existenzsicherung. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig unsere sozialen Netze und der europäische Zusammenhalt sind. Es bedarf eines umfassenden Maßnahmenpakets auf europäischer Ebene, um gegen Armut und Ausgrenzung vorzugehen. Die EU-Kommission muss, wie von Rat und Europaparlament gefordert, rasch einen Rahmen für ein europäisches Mindesteinkommen vorlegen.”

Rückfragen & Kontakt:

Lena Kaiser
lena.kaiser@europarl.europa.eu

Büro Dr.in Monika Vana, MEP
Abgeordnete zum Europäischen Parlament
Delegationsleiterin der österreichischen Grünen
The Greens/EFA, European Parliament
Rue Wiertz 60,
ASP 08 H 147,
1047 Brüssel



Quelle

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