Die USA und der Aufschwung

Ökonomen verbessern ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in den USA. Negativer Beigeschmack: Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aber aus.Die Einkommen der Bürger steigen und der Umsatz während der Feiertage verspricht so hoch auszufallen, wie seit vier Jahren nicht mehr – die Wirtschaftslage in den USA stimmt die Ökonomen wieder positiver. Viele Analysten haben ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum korrigiert.
So geht die Investmentbank Goldman Sachs inzwischen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt des Landes 2011 um 2,7 und nicht wie zuvor angegeben um 2,0 Prozent zunehmen wird. Für 2012 erwartet die Bank sogar ein Wachstum von 3,6 Prozent.

Weniger positiv stimmt die Experten hingegen die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im November kamen in den USA nach Regierungsangaben nur 39.000 Arbeitsplätze netto hinzu. Diese Zahl reicht nicht aus, um die Arbeitslosenquote, die im November auf 9,8 Prozent stieg, zu stabilisieren. Es wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote bis nächstes Jahr bei über neun Prozent bleiben wird. Grund dafür ist unter anderem die Lage in der Immobilienbranche, wo Arbeitssuchende lange nach einer neuen Stelle suchen.

Die schwachen Gewinne auf dem Arbeitsmarkt haben Ökonomen verblüfft. Sie hatten für November einen Nettogewinn von 145.000 Arbeitsplätzen erwartet. Außerdem waren sie davon ausgegangen, dass die Arbeitslosenquote wie im Oktober bei 9,6 Prozent liegen, also nicht weiter steigen würde.

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