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Sidl: 1-Billion-Euro-Plan zeigt Willen für grundlegenden Kurswechsel beim Klimaschutz


Kampf gegen den Klimawandel gelingt nur, wenn wir alle mitnehmen

Wien (OTS/SK) Die EU-Kommission legt heute erstmals konkrete Teile des European Green Deal vor. Sie will in 10 Jahren mindestens eine Billion – also 1.000 Milliarden Euro – für klimafreundliche Investments mobilisieren. Der SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl begrüßt diese Initiative: „Europa zeigt, dass der konsequente Kampf gegen die Klimaveränderung ein echtes Anliegen ist. Wir müssen aus der fossilen Energiegewinnung aussteigen. Unter dem Schlagwort ‚Just Transition‘ rücken dabei Regionen in den Fokus, die für den notwendigen Strukturwandel der kommenden Jahre besondere Hilfe brauchen. Kernenergie ist jedenfalls keine Alternative – sie ist nicht sicher, nicht wirtschaftlich und nicht nachhaltig. Wir als SPÖ wollen sicherstellen, dass der europaweite Kohleausstieg nicht den Einstieg in die Atomenergie bedeutet.” ****

Günther Sidl stellt klar: „Das Projekt ‘Green Deal’ kann nur gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden und diese nicht das Gefühl bekommen, dass die Kosten auf ihren Schultern verteilt werden. Es braucht daher auch ein starkes Finanzpaket, um wirtschaftlich schwächeren Personen unter die Arme greifen zu können. Die EU muss ein echtes Vorbild sein. Es bedarf eines Umdenkens – das betrifft auch alle Politikbereiche und Förderungen. Ganz entscheidend sind dabei die Entwicklung einer europäischen Forschungsstrategie, der Ausbau unserer Infrastruktur sowie eine neue Regionalentwicklung.”

Der SPÖ-EU-Abgeordnete sieht gerade in den ländlichen Regionen großen Handlungsbedarf: „Jetzt ist die Chance, echte Klimaregionen zu schaffen. Das bedeutet die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, innovative Energieprojekte und eine Regionalförderung, die Arbeitsplätze, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten vor Ort schafft. So attraktivieren wir ländliche Regionen als Wohn- und Lebensorte – mit kurzen Wegen für die Menschen. Eine aktive Klimapolitik bedeutet aktive Regionalentwicklung, deshalb darf es im neuen EU-Finanzrahmen keine Kürzungen in diesem Bereich geben.“ (Schluss) bj/mp

Rückfragen & Kontakt:

Jakob Flossmann, Pressesprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, +43 660 562 11 99, jakob.flossmann@europarl.europa.eu



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