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ÖRV setzt sich für Regionalbanken und landwirtschaftliche Betriebe in Brüssel ein


Karas: „Regionalbanken und KMU sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und müssen weiter gestärkt werden“

Wien/Brüssel (OTS) Der Österreichische Raiffeisenverband (ÖRV) hat heute, Dienstag, bei einer Veranstaltung im EU-Parlament ausgewählten Abgeordneten seine Prioritäten für die neue EU-Legislaturperiode für die nächsten fünf Jahre präsentiert. Dabei setzte sich der Verband branchenübergreifend für verhältnismäßige Regeln ein, die insbesondere die Bedeutung für die Regionen im Auge behalten.

„Österreich mit seiner kleinstrukturierten Wirtschaft lebt von den Regionen. Die Raiffeisenbanken und unser erfolgreicher Agrarsektor sind die Nahversorger für die Regionen. Daher werden wir uns auch weiterhin für Regionalbanken und landwirtschaftliche Betriebe in der Region einsetzen“, betonten Johannes Rehulka, Geschäftsführer des Fachverbandes der Raiffeisenbanken, und Josef Plank, Leiter der Abteilung „Wirtschafts-, Agrar- und Europafragen“ im ÖRV, bei einem Arbeitsfrühstück mit Otmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, und den beiden EU-Abgeordneten Simone Schmiedtbauer und Alexander Bernhuber.

„Es ist wichtig, dass wir Regionalbanken und kleinere und mittlere Unternehmen in Europa weiter stärken. Sie sind bedeutende Impulsgeber für die Regionen und Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Die Vielfalt in Europas Bankenlandschaft trägt zur Finanzstabilität bei, schafft Arbeitsplätze und Wachstum. Daher freut es mich besonders, dass wir heute im Europäischen Parlament gemeinsam mit dem Österreichischen Raiffeisenverband die wesentlichen Chancen und Herausforderungen der neuen Legislaturperiode branchenübergreifend diskutiert haben“, sagte Karas.

Für die Raiffeisenbanken unterstrich der ÖRV seine Forderung für eine verhältnismäßige Umsetzung von Basel IV, die nicht zu Lasten von Regionalbanken gehen darf. Die Kernforderungen sind dabei faire Vorgaben für Regionalbanken, die regulatorische Behandlung von Bankbeteiligungen sowie eine möglichst realitätsnahe Umsetzung der neuen Anforderungen für die Kreditvergabe. Ebenso wurden die neuen Regeln für eine grüne Finanzwirtschaft diskutiert. Dabei wurde auf die nachhaltige Rolle der Raiffeisenbanken in ihrer Region hingewiesen, aber auch betont, dass die neuen Regeln nicht zu mehr Bürokratie führen sollen.

Auch die Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik im Rahmen des „Green Deal“ der Europäischen Kommission war Thema bei der Veranstaltung, da diese nicht nur große Auswirkungen für die landwirtschaftlichen Betriebe, sondern auch für die Agrarmärkte, die Forstwirtschaft, die Investitionen in den Sektor und den Verarbeitungsbereich haben wird. Zu hohe, oft nicht nachvollziehbare und wenig ausgewoge Auflagen können schnell kontraproduktiv sein. Der Österreichische Raiffeisenverband hob dabei die Bioökonomie für den ländlichen Raum, die Entwicklungen infolge der globalen Erwärmung, Biodiversitätsverlust und die Stärkung der Position der Bauern und der Verarbeiter in der Wertschöpfungskette besonders hervor.

„Wir haben im ÖRV als eine der wenigen Institutionen in Europa eine umfassende Expertise im Bank- sowie im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Diese Expertise werden wir künftig verstärkt bei der Ausarbeitung neuer Regeln bei den EU-Institutionen einbringen“, waren sich Rehulka und Plank einig.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Raiffeisenverband
Mag. Edith Unger
Tel.: +43 699 12113611



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