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Junge Industrie zu AK: Unternehmen sind Partner bei Vereinbarkeit


Griller: Forderung nach Mehrausgaben für Elementarbildung voll zu unterstützen – Bundesrahmenkompetenz für einheitliche Qualität

Wien (OTS) Verbesserungen im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien der Jungen Industrie (JI) ein großes Anliegen, so Nikolaus Griller, stv. JI-Bundesvorsitzender, in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Arbeiterkammer (AK) zum Thema: „Als Unternehmer sind wir hier keine Verhinderer – im Gegenteil: wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen und Vereinbarkeit in unseren Unternehmenskulturen verankern.“ Voll zu unterstützen sei die Forderung der AK nach Mehrausgaben für die elementare Bildung: „Es ist deutlich, dass wir hier mehr Investitionen brauchen. Fehlende Betreuungsmöglichkeiten führen sonst vor allem bei Frauen zu einem Nachteil am Arbeitsmarkt. Es braucht eine Ausweitung ganztägiger Angebote, für alle Kinder ab einem Jahr.“

Wünschenswert wäre hier eine Bundesrahmenkompetenz für den Bereich der Elementarbildung, so Griller: „Aktuell hängt die Qualität des frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes vom Wohnort ab – das ist nicht zeitgemäß.“ Der Bund könne maximal über das Mittel der 15a-Vereinbarungen Einfluss nehmen – „fraglich, ob das ausreicht“. Auch die JI sehe zudem die Notwendigkeit, die Väterbeteiligung zu erhöhen, „wobei unser Ansatz ein Setzen von Rahmenbedingungen ist, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei der Väterbeteiligung unterstützen, statt sie zu erzwingen.“ Prinzipiell sei man sich aber mit der AK dahingehend einig, dass „die Gründung einer Familie kein Karriere-Nachteil sein darf, weder für Frauen noch Männer. Als Arbeitgeber sind wir hier bereit unseren Beitrag zu leisten. Gefordert ist aber auch die Politik, die eine bessere Grundlage für Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen muss“, so Griller abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Junge Industrie
Martin Amor
Bundesgeschäftsführer
01/71135-2402
martin.amor@iv.at
https://www.jungeindustrie.at



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