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Jörg Neumayer (SPÖ): Kritik von VP-Hanger an Informations-Aktivitäten der Stadt Wien haltlos


Sinkende ÖVP-Umfragewerte und Ermittlungsfortschritte der Justiz machen Hanger nervös

Wien (OTS/SPW-K) „Wenn Andreas Hanger die für die Informations- und Kommunikationsaktivitäten der Stadt Wien vorhandenen Regeln nicht kennt, dann fehlt mir das Verständnis für sein Urteil“, kommentiert der medienpolitische Sprecher, Gemeinderat Jörg Neumayer (SPÖ) die heutigen Vorwürfe des ÖVP-Fraktionsführers Hanger im Ibiza-Untersuchungsausschuss.

„Primäre Grundlage für die Informations- und Kommunikationsaktivitäten der Stadt Wien bildet die Mediendiskursstudie mit über 2.000 Befragten, die jährlich publiziert wird. Die Studie untersucht, welche Themen die Wienerinnen und Wiener interessieren; in welcher Qualität und Häufigkeit Informationen bezogen werden und welche Medienkanäle für die Wienerinnen und Wiener relevant sind“, verweist SP-Neumayer auf die zielgruppenorienterte und evidenzbasierte Vorgehensweise der Wiener Stadtverwaltung in Bezug auf die Informations- und Kommunikationsaktivitäten.
Parallel dazu fließen auch andere branchenspezifische Marktindikatoren, wie beispielsweise die Mediaanalyse (MA) oder die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) in die Kommunikationsplanung mit ein.
Neumayer verweist in diesem Zusammenhang auf die Neuausrichtung der Stadtkommunikation in den letzten Jahren, die Hanger gänzlich entgangen sein dürfte und sich weitreichend von aktuellen Gepflogenheiten im Bund abgrenzt.

„Auffällig ist, dass Hanger die Informations- und Kommunikationsaktivitäten anderer Gebietskörperschaften lautstark bekrittelt, dabei wäre es doch eigentlich an der Zeit, das höchst sonderbare Zustandekommen des Medienetats der Bundesregierung – vor allem der letzten Monate – und dessen Vergabe zu beleuchten – übrigens unter Duldung des grünen Koalitionspartners,“ so Jörg Neumayer.
„Und das auch noch begleitet vom ausgesprochen verwerflichen Versuch des ÖVP-geführten Finanzministeriums die VGN Medien Holding unter Druck zu setzen, wie erst kürzlich bekannt wurde,“ kritisiert Neumayer. Nach Angaben der dortigen Geschäftsführung wurde mit der Einstellung sämtlicher Werbeaktivitäten durch den Bund aufgrund einer laufenden Berichterstattung gedroht.

Hinter dem durchsichtigen Ablenkungsmanöver des ÖVP-Abgeordneten Hanger vermutet Neumayer zu guter Letzt vor allem die steigende Nervosität aufgrund der diversen Skandale der letzten Monate, die damit verbundenen fallenden ÖVP-Umfragewerte und der Ermittlungsfortschritt der Justiz.

„Dabei gäbe es gerade medienpolitisch relevante Punkte, die in Österreich angegangen gehören. Während es die ÖVP Jahr um Jahr nicht zustande bringt, die Bundespresseförderung auf zeitgemäße Beine zu stellen, setzen wir in Wien stetig Akzente. Nicht zuletzt haben wir auch bereits mit der 2019 gestarteten Wiener Medieninitiative vorgezeigt, wie eine auf Qualitätsjournalismus und innovativen Projektideen ausgerichtete Medienförderung aussehen kann,“ so der Medienpolitische Sprecher, Gemeinderat Jörg Neumayer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
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(01) 4000-81 922
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