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IFI-Studie 2018: Immo-Branche ist optimistisch und fordert eine Neuordnung des Mietrechts


Linz (OTS)

  • Nach der Premiere 2017 präsentieren die führenden Immobilienverbände der Immobilienbranche die 2. IFI Trendstudie
  • Die Studie gibt einen Überblick über Stimmung und Trends der österreichischen Immobilienwirtschaft
  • 73 % der Befragten fordern eine Neuordnung des Mietrechts und 58 % eine steuerliche Begünstigung bei energieeffizienter Revitalisierung.
  • Studentisches Wohnen wird nach Einschätzung der Experten boomen und Grundstücke bleiben eine „Mangelware“.
  • Die Studie wurde im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs mit mehr als 500 Gästen der freiwilligen Immobilienverbände präsentiert. 

Im Dezember 2017 führte das Institut für Immobilienwirtschaft (IFI) des GNK Media House gemeinsam mit den bedeutendsten freiwilligen Immobilienverbänden eine Online-Umfrage bei rund 300 Experten zu den aktuellen Trends und Entwicklungen durch.

„Bei allen Stimmungen und Meinungen kommen die Fakten oftmals zu kurz; gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass die besten Entscheidungen faktenbasierend getroffen werden. Aus diesem Grund setzen wir 2018 fort, was wir 2017 mit der ersten IFI Trendstudie begonnen haben: Wir präsentieren mit Unterstützung der führenden Immobilienverbände die Erwartungshaltungen der Immobilienspezialisten Österreichs zum Jahreswechsel“, so Philipp Kaufmann vom IFI zur Veröffentlichung der neuen Trendstudie und er ergänzt: „Denn es gilt: es arbeitet sich besser mit einer vorsichtigen Prognose, als ganz ohne Ausblick und Horizont.“

„Mit der aktuellen Studie können wir im Gegensatz zur Prämiere 2017 erstmals Trends besser abbilden und noch konkretere Aussagen treffen“, so Ronald Goigitzer, denn 2018 ist es das erste Mal möglich, Referenzmessungen des letzten Jahres heranzuziehen. 

Ergebnisse der 2. IFI-Trendstudie

Im Vergleich zum Vorjahr schätzen die Experten die Preise für Immobilien im aktuellen Jahr häufiger als steigend, die Nachfrage mit der Ausnahme Wohnen tendenziell rückläufig ein. Dabei sei laut den Experten das Wirtschaftswachstum keine so große Herausforderung mehr. Das zentrale Problem liege eher in der Verfügbarkeit von Grundstücken. Dabei dürfen die Trends der demografischen Entwicklungen, Urbanisierung und Migration nicht außer Acht gelassen werden. 

Die Ergebnisse im Detail:

  • Die Umfrageteilnehmer sehen die Angebotsentwicklung bei Studentischem Wohnen am positivsten mit einem Index von +47. Starke Erwartungen setzt man auch in das Segment Wohnen sowie Büro mit jeweils +37. Im Vergleich zum Vorjahr wird bei der Indexbetrachtung des Angebots generell ein negativer Trend erwartet – Ausnahme ist der Bereich Wohnen.
  • Optimistisch wird auch die Nachfrage in nahezu allen Assetklassen eingestuft. Hier können im Vergleich zu 2017 bessere Erwartungshaltungen vor allem im Bereich Logistik- und Gewerbeimmobilien aufgezeigt werden. Nach wie vor dominierend ist der Wohnbereich, gefolgt von Grundstücken. Studentisches Wohnen zeigt hier einen negativen Trend.
  • Bei der Preisbetrachtung auf Basis der Indexwerte werden in allen Assetklassen, mit Ausnahme Einzelhandel, Steigerungen erwartet. Die Indexwerte haben im Vergleich zu 2017 in allen Assetklassen zugelegt. Dabei belegen Grundstücke Platz 1: 86 % rechnen mit einer Verteuerung. Mit +23 Indexpunkten konnten Logistik-  und Gewerbeimmobilien am stärksten zulegen.
  • Die größte Herausforderung ist laut den Immobilienprofis nicht mehr die konjunkturelle Unsicherheit. Als zentrales Problem der Immobilienwirtschaft für 2018 wird die Verfügbarkeit von Grundstücken genannt.
  • Die drei häufigsten Forderungen der Immobilienspezialisten sind mit 73 % die Neuordnung des Mietrechts, die steuerliche Begünstigung energieeffizienter Revitalisierung mit 58 %, gefolgt von Investitionsfreibeträgen für die Wohnraumschaffung mit 52 %.
  • Bei den Anreizen für die Immobilienwirtschaft wird der mögliche Aufbruch durch die neue Bundesregierung besonders positiv bewertet. Dies trifft vor allem auf die Senkung der Lohnnebenkosten zu. Verstärkt hat sich das Meinungsbild dahingehend, dass in Österreich zu wenig in Wohnbau über Förderungen investiert wurde.
  • Die Gebäude der Zukunft müssen vor allem niedrige Betriebskosten, Energieeffizienz, Flächeneffizienz, die Optimierung über den Lebenszyklus und Barrierearmut vorweisen können.
  • Für das Jahr 2018 blickt die Immobilienwirtschaft positiv in die Zukunft. Es werden deutlich bessere Bedingungen für die Branche prognostiziert. Bei der Einschätzung der eigenen Unternehmen sind die Befragten jedoch weit vorsichtiger. Bis Ende 2018 erwarten 12% bessere Ausgangsbedingungen als Ende 2017, 15% der Befragten schlechtere.

Die Studie wird mit Unterstützung folgender führenden Immobilienverbänden herausgegeben:

  • Collegium Academicum Rerum Immobilium (CARI)
  • FIABCI AUSTRIA
  • ImmoABS Immobilienabsolventen TU Wien
  • Immobilienring IR
  • IMMOEBS
  • IMMQU (Verein zur Förderung der Qualität in der Immobilienwirtschaft)
  • Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI)
  • Royal Institution of Chartered Surveyors Österreich (RICS)
  • Salon Real: Verein von und für Frauen in der österreichischen Immobilienwirtschaft
  • Vereinigung der allgemein beeideten & gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für das Immobilienwesen

Download der IFI Trendstudie: https://ifi.immo/trendstudie

Rückfragen & Kontakt:

Franz Waglhuber
franz.waglhuber@media-house.at, Tel: +43.1.8130346-514
www.media-house.at



Quelle

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