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GLOBAL 2000 kürt Gewinner des Eco-Fiction Kurzgeschichten-Wettbewerbs


ÖsterreicherInnen haben Angst vor selbst verschuldetem Klima-Kollaps

Wien (OTS) Unter dem Motto „Schöne neue Umwelt?“ haben 150 AutorInnen aus ganz Österreich, im Rahmen des Schreibwettbewerbs von GLOBAL 2000, zumeist düstere Zukunftsbilder gezeichnet. Nun werden im Volkskundemuseum die besten Geschichten von einer hochkarätigen Jury geehrt.

Extreme Wetterereignisse wie der Hitzesommer letzten Jahres häufen sich, auch das Artensterben schreitet voran. Erst kürzlich hat der Weltbiodiversitätsrat IPBES auf den dramatisch anhaltenden Artenschwund aufmerksam gemacht. Rund eine Million der Tier- und Planzenarten weltweit könnten in den nächsten Jahrzehnten für immer verschwinden. Während vom Menschen verursachte Umweltveränderungen alarmierende Ausmaße annehmen, wächst seit Monaten eine globale Klimabewegung heran. „Wenn sich Millionen von Kindern für einen Schulstreik entscheiden, weil unsere Politik untätig ist, dann gibt es ein klares Zeichen, dass etwas falsch läuft”, forderte die 16-jährige Greta Thunberg Ende Mai in Wien. Dass dies nicht nur die Jugend so sieht, zeigte sich jüngst bei der Europawahl, als EU-weit grüne Parteien überraschend gut abschnitten – auch bei WählerInnen jenseits der 30. Die neue Klimabewegung eint die Unsicherheit über die eigene Zukunft. Es geht um Zukunftsfragen wie: „Gelingt es der Menschheit das Ruder herumzureißen oder scheitern wir an den ökologischen Herausforderungen?“

Die Zukunftsvisionen der ÖsterreicherInnen
Mit Österreichs erstem Eco-Fiction Kurzgeschichten-Wettbewerb hat sich GLOBAL 2000 auf die Suche nach Zukunftsvisionen gemacht. Die Umweltschutzorganisation hat dazu aufgerufen Kurzgeschichten des Genres Eco-Fiction zu verfassen. Das Genre behandelt denkbare, zukünftige ökologische, menschenverursachte Veränderungen und Entwicklungen.
Unter dem Motto „Schöne neue Umwelt?“ haben sich österreichweit rund 150 AutorInnen, in der Alterspanne von 16-76 Jahren, beteiligt. Die Kurzgeschichten beschreiben einerseits spannende und berührende Zukunftsszenarien. Andererseits zeigt der Großteil der Einsendungen aber, dass ausgeprägte Zukunftsängste generationsübergreifend in der österreichischen Bevölkerung vorhanden sind. Insgesamt unterstreicht der von GLOBAL 2000 ausgerichtete Wettbewerb, dass die Umweltfrage von vielen ÖsterreicherInnen als zentrale Herausforderung unserer Zeit angesehen wird.

GLOBAL 2000 und hochkarätige Jury kürten GewinnerInnen
Um die besten Geschichten zu würdigen, ehrte GLOBAL 2000 am Montag den 24.06.2019, die besten Einsendungen mit einer Abschlussveranstaltung in Kooperation mit dem Wiener Volkskundemuseum. Die drei Gewinner sind:

Platz 1: Johanna Wurzinger, 36 Jahre, aus Linz, Titel “Gloria Mundi”
Platz 2: Susanne Sophie Schmalwieser, 18 Jahre, aus Münchendorf (NÖ), Titel “Die Welt und ich stehen uns gegenüber wie zwei Unbekannte”
Platz 3: Julia Kalchhauser, 37 Jahre, aus Wien, Titel “Wellen der Angst”

Insgesamt wurden die 20 besten Geschichten, welche auch veröffentlicht werden, vorgestellt und die drei Gewinnergeschichten verlesen. Das öffentliche Event begab um 18:30 im Wiener Volkskundemuseum (Laudongasse 15-19).

Jury: Christoph Braendle, Eva Feitzinger, Veronika A. Grager, Ulrike Schmitzer und Meinhard Rauchensteiner.

Der Kurzgeschichten-Wettbewerb ist Teil des Projektes “Aktiv für die Umwelt” welches unterstützt wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz und dem Land Oberösterreich.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Geiger, GLOBAL 2000 Pressesprecher, 0699 14 2000 20, thomas.geiger@global2000.at
Johannes Frauscher, GLOBAL 2000 Projektleitung, 0650 64 65 976, johannes@global2000.at



Quelle

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