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Bundesheer-Offizier koordiniert Katastropheneinsatz in Beirut


Wien (OTS) Heute Nachmittag fliegt Hauptmann Gernot Hirschmugl, erfahrener Experte für internationale Katastrophenhilfseinsätze, nach Beirut und wird dort im Rahmen der Vereinten Nationen die Hilfsmaßnahmen internationaler Hilfsorganisationen zur Bewältigung der Explosionsauswirkungen koordinieren.

Aufgabe des Steirers ist es, in einem 12-köpfigen Koordinierungsstab der UNO, libanesische Autoritäten sowie nationale und internationale Hilfsorganisationen bei der Krisenbewältigung aufeinander abzustimmen. Ziel der multinationalen Koordinierungsstelle ist es, durch humanitäres Krisen- und Katastrophenmanagement die unterschiedlichsten Hilfsorganisationen bestmöglich zu koordinieren, um möglichst effizient und rasch helfen zu können. Es soll in dem Katastrophengebiet zu keinen Duplizierungen oder gegenseitiger Behinderung kommen. Hirschmugl, einziger Österreicher in diesem UN-Stab, wird voraussichtlich drei Wochen im Einsatz stehen.

„Die Entsendung unseres Katastrophenhilfeexperten zeigt, wie schnell das Bundesheer in Krisensituationen – auch international – Knowhow bereitstellt. Sie folgt einer langen Tradition, wenn es darum geht, in multinationaler Zusammenarbeit rasch und kompetent zu helfen. Ich wünsche Hauptmann Hirschmugl alles Gute für seine Aufgabe, die er in einer sehr herausfordernden Situation erfüllen wird“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Besondere Herausforderungen entstehen durch die Covid-19-Situation, die katastrophale Situation im Explosionsbereich und das Arbeiten in einem Ausnahmezustand. Den internationalen und einheimischen Helfern, den lokalen Behörden und vor allem der Bevölkerung wird viel abverlangt.

Gernot Hirschmugl – anerkannter Experte

Der steirische Berufsoffizier, Neffe des langjährig in ähnlicher Aufgabe tätigen Brigadiers Alois Hirschmugl, ist seit 2017 aktives UNDAC-Mitglied.

Hirschmugl unterstützte 2018 die nigerianischen Behörden bei der Koordination der Einsatzkräfte zur Bewältigung der dortigen Flutkatastrophe. Davor war er Teilnehmer des “Humanitarian Assistance in West Africa Course” am Kofi Annan Peace Keeping Training Centre in Ghana.

UN-Expertenpool

Österreich beteiligt sich seit Beginn des UNDAC-Systems mit Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und hält derzeit fünf Experten für Einsätze verfügbar. Das Verteidigungsministerium beteiligt sich dabei aktuell mit zwei Experten.

UNDAC

Die Vereinten Nationen stellen den multinationalen Koordinierungsstab im Rahmen eines “United Nations Disaster Assessement and Coordination” (UNDAC)-Teams. Vor Ort stimmt sich UNDAC auch eng mit der Katastrophen-Koordinierungstelle der EU ab.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung
Information & Öffentlichkeitsarbeit / Presse
+43 664-622-1005
presse@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at
@Bundesheerbauer



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