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ANSCHOBER: Bisher keine negativen Auswirkungen der Öffnungsschritte


Montag Präsentation des vierten Öffnungsschrittes per 29.5., bis 10. Juni langfristige Weichenstellungen

Wien (OTS) Auch in den vergangenen 24 Stunden bleibt die Entwicklung des Corona-Virus in Österreich stabil. Mit 50 Neuinfektionen und einer Tagessteigerung um 0,30 % ist die Lage der Ausbreitung in Österreich seit vier Wochen konstant auf gleichbleibend geringem Niveau. Durch viele neu Genesene sinkt die Zahl der aktiv Erkrankten daher in Österreich schrittweise ab.

Interessant dabei ein Vergleich mit Schweden: War das Land mit einer ganz anderen Anti-Corona-Strategie noch vor vier Wochen pro 100.000 Einwohner bei den positiv Getesteten auf etwa demselben Niveau wie Österreich und davor deutlich besser als Österreich, so liegt Österreich mittlerweile pro 100.000 Einwohnern bei 185 positiv Getesteten, Schweden hingegen bei 321.

In Österreich sind mit dieser konstanten Entwicklung auch die bisherigen Öffnungsschritte problemlos verkraftet worden: Der erste Öffnungsschritt vom 14.4. hat zu keinerlei Auswirkungen geführt.

Ebenso klar ist mittlerweile nach drei Wochen, dass der zweite Öffnungsschritt vom 1. Mai gut verarbeitet wurde.

Noch zu früh ist eine Aussage über die allfälligen Auswirkungen der dritten Öffnung am 15.5. mit der Gastronomie.

Gesundheitsminister Rudi Anschober: “Über das Wochenende bereiten nun unsere FachexpertInnen den vierten Öffnungsschritt vor, der mit 29. Mai gültig sein wird. Die gesamte Verordnung wird am Montag präsentiert und anschließend daran kundgemacht. Bis 10. Juni werden dann im Rahmen einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluierung die langfristigen Weichenstellungen erfolgen: über den fünften Öffnungsschritt per 15. Juni und die Perspektiven für Sommer und Herbst. Österreich würde damit in Europa am weitesten vorangeschritten sein mit einer kontrollierten, gesicherten, schrittweisen Öffnung. Voraussetzung dafür ist, dass wir das Corona-Virus genauso unter Kontrolle halten können wie derzeit. Das bestimmen wir alle tagtäglich mit unserem Verhalten, indem wir ein Teil der Lösung bleiben. Und das bestimmen die Gesundheitsbehörden mit einer sehr offensiven Begrenzung von auftretenden Ausbreitungs-Cluster wie derzeit in Wien/Niederösterreich. Falls wir diese beiden Voraussetzungen konsequent fortsetzen, dann bin ich optimistisch, dass wir unser Land weiterhin mit ruhiger Hand erfolgreich durch die Krise führen können.”

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Margit Draxl
Pressesprecherin
+43 1 711 00-862477
pressesprecher@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at



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