New York setzt bei öffentlichen Toiletten auf eine ungewöhnliche technische Lösung: Neu vorgestellte Anlagen verfügen über Türen, die sich nach zehn Minuten automatisch öffnen. Damit soll verhindert werden, dass einzelne Nutzer die öffentlichen Toiletten über längere Zeit blockieren.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani stellte das Konzept am 18. September vor. Seine Botschaft zur vorgesehenen Nutzungsdauer war deutlich: Eine öffentliche Toilette sei „kein Ort zum Scrollen“. Gemeint ist damit insbesondere die längere Smartphone-Nutzung, durch die Toiletten unnötig lange belegt werden können.
Das automatische Öffnen der Türen soll dafür sorgen, dass die Anlagen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen und nicht über längere Zeit von einzelnen Personen beansprucht werden.
Der vorliegende USA-TODAY-Beitrag enthält allerdings nur eine kurze Videobeschreibung und liefert keine weiteren Angaben dazu, an welchen Standorten die neuen Toiletten installiert wurden, wie viele Anlagen betroffen sind oder welche Sicherheits- und Datenschutzmechanismen für die automatische Türöffnung vorgesehen sind. Auch zu den Kosten des Projekts macht die Quelle keine Angaben.
Die Grundidee ist dennoch klar: Öffentliche Toiletten sollen tatsächlich für einen kurzen Toilettengang genutzt werden und anschließend schnell wieder für die nächste Person verfügbar sein.


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