Erst Diomande, dann Asllani: So funktioniert Leipziger Transferlogik

Erst Diomande, dann Asllani: So funktioniert Leipziger Transferlogik

Veröffentlicht

Donnerstag, 06.08.2026
von Red. TB

Na also, geht doch! Kaum ist beim möglichen Diomande-Abgang zu Real Madrid endlich Bewegung drin, kann RB Leipzig auch auf der Einkaufsseite wieder die Brieftasche öffnen. Und plötzlich ist der Weg frei für Fisnik Asllani.

Dass Leipzig die 30-Millionen-Euro-Klausel zieht, überrascht jetzt ehrlich gesagt niemanden mehr. Vorher war das Ganze eben ein bisschen wie Einkaufen mit vollem Warenkorb und gesperrter Kreditkarte: Man wusste genau, was man wollte, musste aber erst warten, bis auf dem Konto wieder Platz war.

Und dieser Platz dürfte bald reichlich vorhanden sein. Wenn Yan Diomande tatsächlich für mindestens 125 Millionen Euro nach Madrid wechselt, dann ist Asllani nicht nur bezahlbar – dann liegt er finanziell fast schon im Bereich eines spontanen Mitnahmeartikels an der Kasse.

Natürlich sind 30 Millionen Euro weiterhin eine ordentliche Summe. Aber gemessen an den Dimensionen des Diomande-Deals wirkt der Transfer plötzlich erstaunlich vernünftig. Genau deshalb war doch klar: Sobald die Entscheidung bei Diomande gefallen ist, kann Leipzig auch bei Asllani ernst machen. Vorher wurde verhandelt, gerechnet und gewartet. Jetzt wird gekauft.

Der Poker hat sich zwar gezogen wie Kaugummi unter einer Schuhsohle, doch am Ende zählt das Ergebnis. Asllani soll bereits am Donnerstag im Trainingslager in Saalfelden auftauchen und möglicherweise direkt mit der Mannschaft auf dem Platz stehen. Das wäre mal ein schneller Übergang vom Transfergerücht zur Trainingshose.

Besonders erfreulich ist natürlich, dass auch Dortmund und Barcelona Interesse hatten. Solche Namen hört man als Leipziger Fan doch immer gern – vor allem dann, wenn am Ende trotzdem RB den Zuschlag bekommt. Das macht den Transfer gleich noch ein bisschen schöner.

Sportlich bringt Asllani genau das mit, was Leipzig gebrauchen kann: Tempo, Abschlussstärke, Entwicklungspotenzial und mit 23 Jahren noch genügend Luft nach oben. Also im Grunde das klassische RB-Paket – jung, spannend und im besten Fall später noch deutlich wertvoller.

Für Hoffenheim ist der Abgang bitter, keine Frage. Dort hatte man sich offenbar längst darauf eingestellt, dass Asllani gehen würde. Wenn ein Spieler schon bei Testspielen und im Trainingslager fehlt, dann braucht man schließlich keinen Detektiv mehr, um zu erkennen, wohin die Reise geht.

Aus Leipziger Sicht bleibt deshalb nur festzuhalten: Erst wird Diomande für eine mögliche Rekordsumme verkauft, dann wird ein Teil des Geldes sinnvoll reinvestiert. Genau so sollte es laufen.

Und mal ehrlich: Bei mindestens 125 Millionen Euro Einnahmen kann man sich für 30 Millionen auch mal einen Asllani gönnen.

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jorono (CC0), Pixabay

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am: Donnerstag, 06.08.2026

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