Valencia 2026: Die Olympischen Spiele der Regenbogenfraktion landen am Mittelmeer

Valencia 2026: Die Olympischen Spiele der Regenbogenfraktion landen am Mittelmeer

Veröffentlicht

Donnerstag, 18.06.2026
von Red. TB

Valencia hat es geschafft. Die Stadt der Paella, der Orangen und der ewigen Parkplatzsuche darf diesen Sommer die Gay Games 2026 ausrichten – quasi die Olympischen Spiele, nur mit weniger Dopinggerüchten und deutlich besseren Outfits.

Vom 27. Juni bis 4. Juli werden mehr als 9.000 Athletinnen und Athleten aus 75 Ländern erwartet. Damit verwandelt sich Valencia für eine Woche in die vermutlich freundlichste Sportarena der Welt.

Vom Versteckspiel zur Weltmeisterschaft der Vielfalt

Die Gay Games wurden 1982 gegründet, nachdem der ehemalige Olympionike Tom Waddell festgestellt hatte, dass man zwar problemlos einen Speer werfen durfte, aber bei der eigenen sexuellen Orientierung lieber den Ball flach hielt.

Also erfand er einen Wettbewerb, bei dem niemand erklären muss, warum der Volleyballspieler Glitzer auf den Wangen trägt oder warum die Rudercrew mehr Choreografie beherrscht als manche Boyband.

Warum ausgerechnet Valencia?

Die Antwort ist einfach: Weil hier niemanden interessiert, wen du liebst.

Während andere Städte noch Arbeitsgruppen, Leitlinien und runde Tische zur Toleranz gründen, zuckt Valencia meist nur mit den Schultern und bestellt die nächste Runde Agua de Valencia.

Motto der Stadt: „Solange du niemandem den Parkplatz klaust, ist alles gut.“

Sportstätten in Rekordnähe

Besonders stolz sind die Organisatoren darauf, dass sämtliche Wettkampfstätten innerhalb kurzer Zeit erreichbar sind.

In Valencia bedeutet das:

  • 10 Minuten mit dem Fahrrad
  • 15 Minuten mit der Metro
  • 30 Minuten Diskussion darüber, wo man anschließend Tapas essen geht

Die Viertel der Vielfalt

In El Carmen und Ruzafa wird die Stadt endgültig zum Freiluftfestival.

Dort hängen Regenbogenflaggen mittlerweile so selbstverständlich wie anderswo Satellitenschüsseln. Wer nachts durch die Gassen läuft, findet Bars, Cafés und Menschen aus aller Welt – und mindestens drei Leute, die einem erklären, wo es die beste Paella gibt.

Fazit

Valencia bekommt mit den Gay Games die perfekte Bühne, um der Welt zu zeigen, was die Stadt seit Jahren lebt:

Offenheit, Gelassenheit und mediterrane Lebensfreude.

Oder anders gesagt:

Während andere Städte noch über Vielfalt diskutieren, organisiert Valencia einfach eine Weltmeisterschaft daraus – und serviert dazu Paella

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bildnachweis:

Simp1e123 (CC0), Pixabay

von Autor: Red. TB
am: Donnerstag, 18.06.2026

Diebewertung Netzwerk

Weitere Portale

Crowdinvesting Shop

Samstagszeitung - Wochenzeitung Verbraucherschutzforum Berlin

Archiv